Einsatzszenario Nachfolgend wird der Ablauf eines Einsatzszenarios mit seinen wesentlichen Schritten beispielhaft dargestellt.
Diese Ablaufbeschreibung kann nur schematischen Charakter haben, da die Details und die tatsächliche Umsetzung von den im konkreten Einzelfall herrschenden Einsatzbedingungen und der jeweils erforderlichen Systemlandschaft abhängig sind.
Das Szenario beschreibt den Aufbau, Betrieb und Abbau der unter Systemarchitektur und Autarkiefähigkeit vereinfacht dargestellten produktiven Systemlandschaft.

Weitere Informationen zu den einzelnen Schritten finden Sie in den unten jeweils angegebenen Dokumentationen.
Nicht aufgeführt sind standardmäßige Systemadministrationsaufgaben.
Sie haben sich mit den Funktionen der Komponente
Defense Forces & Public Security
vertraut gemacht und den Grundbetrieb Ihrer Organisation abgebildet.
Sie haben neben der Komponente
Defense Forces & Public Security
auch die separat ausgelieferte Komponente
SAP Mobile Defense & Security
im Einsatz.
Sie haben den
SAP
Solution Manager
im Einsatz.

Weitere Informationen dazu finden Sie in derSAP-Bibliothek unter
SAP
-NetWeaver-Bibliothek
→Schlüsselbereiche von
SAP
NetWeaver
→Schlüsselbereiche des
Solution Life Cycle Management
→
SAP
Solution Manager
Sie haben sich mit dem Standardvorgehen zum Auf- und Abbau vonSAP-Systemen vertraut gemacht.
Auswertung des Einsatzauftrages
Bei Bedarf Definition einer oder mehrerer Organisationsmaßnahmen zur Durchführung des Genehmigungsprozesses
Aufbau der Einsatzstruktur :
Einsatz, Einsatzkontingente, Einsatzstrukturelemente und deren Unterstellungsbeziehungen im Einsatz anlegen
Eigenschaften der Strukturelemente festlegen: Aufgaben , Benennung , Eigenschaften , Klassifizierung , Beschreibung , Stationierungsdaten , Leistungsangebot , Leistungsbezug , Werke und Lagerorte , Logistikdaten , Kontierungsdaten und Dokumente

Frühester sinnvoller Zeitpunkt zum Beginn des Aufbaus der dezentralen Systeme (s.u.)
Planung der personellen und materiellen Ausstattung der Einsatzstrukturelemente:
Personelles Soll (ggf. mit Hilfe der Kontingentplanung )
Zuordnung technischer Objekte
Workflow zur Generierung von CO-Objekten und ‑Zuordnungen anstoßen
Einsatzstruktur beantragen , dabei Prüfungen und Folgeaktionen durchlaufen
Einsatzstruktur genehmigen , dabei Prüfungen und Folgeaktionen durchlaufen
Zuordnung von Rollen
Planstellen mobile Endgeräte zuordnen (frühestmöglicher Zeitpunkt); dabei Festlegung des Datenverteilungsumfangs (Strukturelemente) pro Endgerät
Einsatzstrukturelementen und Planstellen verantwortliche und ausführende Arbeitsplätze zuordnen
Datenexport in Nicht-SAP-Systeme zur Unterstützung von Verlegeplanungen
Planung der Verlegung
Verlegereihenfolge
Zuordnung von Personal und Material
Groblastvorschau
Einsatzstruktur aktivieren , dabei Prüfungen und Folgeaktionen durchlaufen
Materielles Soll auf Grundlage von Materialplanungsobjekten ausplanen
Durchführung der Personellen Besetzung
Die Schritte zum Aufbau der dezentralen Systeme können parallel zur Planung der Einsatzstruktur erfolgen (s.o.).
Einmaliger Aufbau eines zentralen Template-Systems zum Aufbau dezentraler System einschließlich der Einbindung in den Systemverbund
Aufbau der dezentralen Systeme durch homogene oder heterogene Systemkopie vom zentralen Template-System
Einbindung der dezentralen Systeme in den Systemverbund, u.a.:
SAPSolution Manager
Computing Center Management System (CCMS)
Transportlandschaft
Zentrale Benutzerverwaltung
ALE-Systemverbund, hier v.a.:
RFC-Verbindungen (mindestens eine RFC-Verbindung für den IDoc-Versand und eine für den Synchronisationsreport)
Kopieren desALE-Verteilungsmodells
Prüfung und ggf. Anpassung der Nummernkreisobjekte zur Vorbereitung der Einbuchung über PDR und für den Produktivbetrieb
Vorbereitung der Initialbeladung der dezentralen Systeme mit Stammdaten
Strukturelementen dezentrale Systeme zuordnen und Initialverteilung von Stammdaten und Benutzern starten .

Dieser Schritt kann erst erfolgen, wenn die Einsatzstruktur aktiviert ist (s.o).
Nacharbeiten in Controlling und EH&S
Letztmalige Pflege der ALE-Verbindungsparameter, um die Parameter der Leitungsqualität im Einsatzgebiet anzupassen
Erfassung der Routinejobs
Standard-Jobs
DFPS-spezifische Jobs (z.B. Rollenmanager und PDR-Verteilung)
Aufbau eines Spiegelsystems einschließlich der Einbindung in den Systemverbund, um ggf. Transporte vorab einspielen und testen zu können
Einmaliger Aufbau eines Middleware-Server als Template-System einschließlich der Einbindung in den Systemverbund
Aufbau des Middleware-Systems durch Kopie des Template-Systems einschließlich der Einbindung in den Systemverbund
Aufbau eines Spiegelsystems für den Middleware-Server einschließlich der Einbindung in den Systemverbund, um ggf. Transporte vorab einspielen und testen zu können
Initialverteilung der Daten vom dezentralen System zum Middleware-System
Aufbau eines Installation-Toolkit-Servers für die Erzeugung eines Master Image per Neuinstallation oder mit Hilfe eines Template-Systems
Erstellen eines Master Image für die Erzeugung eines Client Installation Image
Mobile Endgeräte mit Hilfe des Client Installation Image installieren, dabei Initialverteilung der Daten vom Middleware-System zu den mobilen Endgeräten
Synchronisation mit dem Middleware-System

Vertiefende Informationen zu den folgenden Schritten finden Sie in der jeweiligen Dokumentation der SAP-Bibliothek.
Transport der dezentralen Systeme, der Middleware-Systeme und der mobilen Endgeräte in das Einsatzgebiet
Verlegung anstoßen durch Erzeugung von Folgebelegen im zentralen System
Transportkette bis zur Wareneingangsbuchung über die Standardfunktionen der Logistik
Materialanforderungen zur Folgeversorgung mit Nichtverbrauchsgütern
Folgeversorgung mit Einzel- und Mengenverbrauchsgüter über Meldebestände
Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen (Standardfunktionen der Komponente
Instandhaltung
)
Änderung der Einsatzstruktur ; dabei u.U. werksübergreifende Umgliederung
Änderung des Einsatzortes eines Strukturelementes, dabei Anpassung abhängiger Adressdaten
Änderung von Unterstützungsbeziehungen
Monitor-Funktionen des
Computing Center Management System (CCMS)
im jeweiligen System oder bei Bedarf über den
SAP Solution Manager
zum zentralen Monitoring mehrerer Systeme (siehe auch
CCMS-Integration
)
Steuerung der Synchronisation zwischen Partnersystemen
Verteilung zentrales Customizing in dezentrale Systeme
Deltaverteilung von Benutzern und Stammdaten/Belegen automatisch über periodische Jobs
Funktionen zum Betrieb mobiler Endgeräte (
SAP Mobile Defense & Security
)
Abschluss offener Belege und Prozesse über dezentrale Systeme und mobile Endgeräte (Standardfunktionen der Komponenten
Instandhaltung
,
Materialwirtschaft
etc.)
Rückverlegung des Materials
Synchronisierung und Abarbeitung aller Container sicherstellen (Middleware)
Deinstallation MI Framework und MaxDB (Endgerät)
Löschen verbliebener Daten des Endgerätes (Middleware)
Replikation mit dem dezentralen System (Middleware)
Die Gültigkeit der Objekte der Einsatzstruktur wird im zentralen System beendet .
Buchungsperioden schließen
Datenextraktion zur Revisionssicherheit
Gesamtsicherung der Systeme, ggf. Archivierung
Abkopplung der Systeme vom Systemverbund
Deinstallation von Web Application Server, MaxDB und Datamanagement Tool
Jobs um- bzw. ausplanen
letzte Synchronisation
Abkopplung der dezentralen Systeme vom Systemverbund (dabei ggf. Benutzer sperren)