Klassifizierung (Infotyp 1951) Klassifizierung eines Strukturelementes gemäß Streitkräfteklassifizierung und gefordertem Bereitschaftsgrad.
Zur genaueren Identifizierung von Strukturelementen können Sie diese hinsichtlich ihres geforderten Bereitschaftsgrades oder einer Streitkräfteklassifizierung klassifizieren.
Diese Angaben sind von den sonstigen Eigenschaften (Infotyp 1950) separiert,
da sich die Änderungshäufigkeit beider Infotypen unterscheidet
da sich so getrennte Berechtigungen vergeben lassen
Die Daten des Infotyps 1951 werden auf der Registerkarte Bereitschaft angezeigt.
Folgende Felder/Feldgruppen stehen über die Registerkarte
Bereitschaft
in der
Workbench Strukturen
zur Verfügung:
Planstatus
Status des zugrunde liegenden Infotypsatzes
Klassifizierung
Klassifiziert ein Strukturelement.
Klassifizierungskriterien definieren Sie im Einführungsleitfaden (IMG) unter .
Bereitschaft
Gibt den geforderten Bereitschaftsgrad des Strukturelementes an.
Bereitschaftsgrade definieren Sie im Einführungsleitfaden (IMG) unter .
Zu
Geplante Operation
siehe
Abgrenzen/Löschen mit Statuswechsel
.
Diese Daten werden im komponenteneigenen Infotyp 1951 abgelegt.
Zur Klassifizierung können Sie z.B. die Streitkräfteklassifizierung gemäß NATO-Konventionen verwenden:
NATO Command Forces
sind Streitkräfte, die die Mitgliedsstaaten unter Operational Command oder Operational Control eines NATO-Befehlshabers gestellt haben.
NATO Assigned Forces
sind Streitkräfte, welche die Mitgliedsstaaten bei einer bestimmten Alarmmaßname des NATO-Alarmsystems oder aufgrund von Sondervereinbarungen unter Operational Command oder Operational Control eines NATO-Befehlshabers stellen wollen.
NATO Earmarked Forces
sind Streitkräfte, welche die Mitgliedsstaaten zu einem späteren Zeitpunkt unter Operational Command oder Operational Control eines NATO-Befehlshabers stellen wollen
Other Forces for NATO
sind Streitkräfte, welche weder
NATO Assigned Forces
noch
NATO Earmarked Forces
sind, die jedoch gegebenenfalls mit NATO-Streitkräften zusammenwirken oder unter bestimmten im einzelnen festzulegenden Umständen unter Operational Command oder Operational Control eines NATO-Befehlshabers gestellt werden können.