
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht spezieller Begriffe, die im Zusammenhang mit SOA-Manager gebräuchlich sind.
abstrakter IBC (Identifiable Business Context) |
Ein modellierter Kommunikationspartner in der Integrationsszenariodefinition, der als Platzhalter für IBC-Referenzen fungiert. Weitere Informationen: Semantische Adressierung mit Identifiable Business Contexts (IBCs) |
Aktor |
Eine beteiligte Partei bei einer Geschäftsprozessinteraktion. Ein Aktor wird im semantischen Kontrakt definiert und im Kontrakt und in der Kontraktimplementierung wiederverwendet. Zu einem semantischen Kontrakt gehören immer zwei Aktoren. Weitere Informationen: |
Authentifizierungsermittlung |
Ein Mechanismus, der Regeln verwendet, um die richtigen Authentifizierungsdaten auf Basis von Empfänger, Sender und Geschäftskontext zu ermitteln. Eine Authentifizierungsermittlung ist nur dann erforderlich, wenn die Empfänger- und Senderermittlung mehr als eine mögliche Kombination zulässt. Der Geschäftskontext wird vom Anwendungsentwickler über eine Filterstruktur zur Verfügung gestellt. Die Regeln werden vom Business-Administrator in SOA-Manager definiert. Logische Ermittlung von Empfänger, Sender und Authentifizierung |
Binding |
Ein Binding legt fest, welches Protokoll für die Verarbeitung von Web-Service-Messages verwendet wird. Um einen Service-Provider konfigurieren zu können, müssen Sie ein Binding anlegen und konfigurieren. Das Binding enthält eine Laufzeitkonfiguration, die für die Implementierung des Service benötigt wird. Weitere Informationen: |
Konfigurationsprofil |
Ein Konfigurationsprofil umfasst eine Reihe technischer Einstellungen für Bindings. Weitere Informationen: |
Konfigurationsszenario |
Ein Konfigurationsszenario besteht aus mehreren Service-Definitionen, denen Sie ein Konfigurationsprofil zuweisen können. Sie können mehrere Konfigurationsszenarios für Ihre Systeminfrastruktur erstellen. Weitere Informationen: |
Consumer-Factory |
Ein SAP-Entwicklungsobjekt, das eine Verknüpfung zwischen dem Quell-Service-Consumer, dem semantischen Kontrakt und einem seiner Aktoren herstellt. Eine Consumer-Factory kann Filterstrukturen und Modi für die Sender-, Empfänger- und Authentifizierungsermittlung beinhalten. Auf der Grundlage dieser Entitäten kann der Business-Administrator Regeln in SOA-Manager definieren. In der Anwendung kann entsprechend eine generierte Klasse für die Sender-, Empfänger- und Authentifizierungsermittlung sowie für die Instanziierung des Quell-Service-Consumer verwendet werden. |
Consumer-Proxy |
Ein Consumer-Proxy wird in einer Anwendung dazu verwendet, einen Web-Service aufzurufen (zu konsumieren). Weitere Informationen: |
Kontrakt |
Ein SAP-Entwicklungsobjekt, das aus einem semantischen Kontrakt abgeleitet wird. Neben den Bausteinen des semantischen Kontrakts enthält der Kontrakt Signaturen der Operationen. Der Kontrakt bildet die technische Grundlage für die Kommunikation zwischen zwei Systemen. Weitere Informationen: Informationen zur Konfiguration von kontraktbasierten Verbindungen finden Sie unter Integrationsszenario konfigurieren. |
Kontraktimplementierung |
Ein SAP-Entwicklungsobjekt, das einen Kontrakt für einen seiner Aktoren implementiert. Dies erfolgt durch die Referenzierung der entsprechenden Service-Provider und Service-Consumer. Weitere Informationen: Kontraktimplementierung anlegen Für die Konfiguration von Integrationsszenarios müssen Kontraktdefinitionen im Designzeit-Cache des Zentralsystems vorhanden sein. Sie können die Kontraktdefinitionen auch direkt in SOA-Manager anlegen. Weitere Informationen finden Sie unter Kontraktimplementierung in SOA-Manager anlegen. |
Ereignisfähig |
Operationen für speziell angelegte Ereignis-Proxys können service-fähig sein, um es Anwendungen in einer Landschaft zu ermöglichen, miteinander über Geschäftsereignisse zu kommunizieren. Weitere Informationen: |
Logischer Port |
Der logische Port des Consumer-Proxy kommuniziert mit dem Binding des Provider-Proxy. Um auf einen Service-Endpunkt zuzugreifen, schickt ein Service-Consumer mit einer Laufzeitkonfiguration einen Aufruf über einen logischen Port. Weitere Informationen: |
Identifiable Business Context |
Eine Repräsentation einer Geschäftsanwendungsentität (z.B. ein Geschäftspartner, eine Fabrik, ein Tenant), die als Partner in einer Geschäftsprozessinteraktion (z.B. Kundenauftragsabwicklung, Bestellabwicklung, Fakturierung) fungieren kann. Der Identifiable Business Context (IBC) wird für die Konfiguration von Integrationsszenarios verwendet und ist Voraussetzung für die logische und technische Empfängerermittlung (LRD, TRD), die logische und technische Senderermittlung (LSD, TSD) sowie die Authentifizierungsermittlung. Weitere Informationen: Semantische Adressierung mit Identifiable Business Contexts (IBCs) |
Identifiable-Business-Context-Referenz |
Eine Referenz auf einen Identifiable Business Context (IBC), die von einer anderen Geschäftsanwendungsentität verwendet werden muss, um diesen IBC zu adressieren. Die IBC-Referenz wird für die Konfiguration von Integrationsszenarios verwendet. Weitere Informationen: Semantische Adressierung mit Identifiable Business Contexts (IBCs) |
Integrationsszenariodefinition |
Ein SAP-Entwicklungsobjekt, das Interaktionen auf logischer Ebene zusammenfasst. Die Integrationsszenariodefinition bündelt eine Liste zusammengehöriger semantischer Kontrakte und umfasst Zuordnungen zwischen den Aktoren dieser semantischen Kontrakte und Rollen. Zur Konfigurationszeit werden aus der Integrationsszenariodefinition landschaftsspezifische Integrationsszenarios abgeleitet. |
Technische Empfängerermittlung |
Der ABAP-Stack von SAP NetWeaver bietet ein API für die technische Empfängerermittlung (TRD-API), mit dem Entwickler von Web-Service-Consumer-Anwendungen Consumer-Proxys zur Laufzeit dynamisch instanziieren können, wenn sie Service-Gruppen verwendet haben. Weitere Informationen: |
Provider-Proxy |
Ein Provider-Proxy muss angelegt werden, um einen Web-Service zur Verfügung stellen zu können. Provider-Proxys werden in dem ABAP-Backend-System angelegt und implementiert, in dem der Service bereitgestellt wird. Weitere Informationen: Web-Service-Provider |
Proxy |
Weitere Informationen: |
Publikationsregel |
Services können in einer Services Registry gemäß der Publikationsregeln publiziert werden. Weitere Informationen: |
Reverse-Proxy |
Weitere Informationen: |
Laufzeitkonfiguration |
Eine Laufzeitkonfiguration wird benötigt, um einen Web-Service zu implementieren. Eine Laufzeitkonfiguration wird mit Hilfe der Service-Definition generiert. Weitere Informationen: |
Service-Klassifizierung |
Sie können die Services Registry anhand von Service-Klassifzierungen durchsuchen. Weitere Informationen: |
Service-Definition |
Eine Service-Definition besteht aus Entwicklungsobjekten. Diese Objekte stammen entweder von SAP oder vom Kunden und werden als Teil einer Anwendung ausgeliefert. Service-Definitionen werden automatisch bei der Proxy-Generierung angelegt. Eine Service-Definition wird zum Generieren einer Laufzeitkonfiguration benutzt. Weitere Informationen: |
Service-Gruppe |
Service-Gruppen ermöglichen es, mehrere Consumer-Proxys gleichzeitig zu konfigurieren. Mit Hilfe von Service-Gruppen wird definiert, welche Services eine Consumer-Anwendung ausführen muss. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass alle Services in einer Service-Gruppe auf demselben Provider-System zur Verfügung stehen. Weitere Informationen: |
Service-Aufrufstatistik |
Mit der Service-Aufrufstatistik können SAP-NetWeaver-Komponenten, die am Konsumieren und Anbieten von Web-Services beteiligt sind, Informationen darüber sammeln, welche Consumer-Komponenten welche Web-Services konsumieren. Die Informationen, die in den SOA-Backend-Systemen gesammelt werden, können von SAP EarlyWatch gelesen und analysiert werden, um SOA-Szenarien und Enterprise Services zu optimieren. Weitere Informationen: |
Services Registry |
Weitere Informationen: |
Consumer-Mapping mit einzelnem Ziel |
Eine Art Consumer-Mapping, bei der alle zugeordneten Operationsmappings den gleichen Ziel-Consumer haben. Ein Consumer-Mapping mit einzelnem Ziel (STCM) umfasst immer Mappings für jede Operation. Ein Direktmapping vom Quell-Consumer zum Ziel-Consumer ohne Operationsmapping ist nicht zulässig. Weitere Informationen: |