
Um ein aktives Konfigurationsprofil auszutauschen, deaktivieren Sie eine Konfigurationsprofilversion und aktivieren eine andere Version.
Wenn Sie eine neue Konfigurationsprofilversion aktivieren, werden die Provider- und Consumer-Systeme wie folgt aktualisiert:

Konfigurationsprofilversion 1 ist sowohl auf dem Provider- als auch auf dem Consumer-System aktiv. Version 1 des logischen Ports dient zum Zugriff auf die Binding-Version 1 auf dem Provider-System.

Das neue Konfigurationsprofil (Version 2) wird auf dem Provider-System aktiviert. Ein entsprechendes Binding wird für die Service-Definition angelegt.
Für einen Übergangszeitraum sind sowohl Binding-Version 1 als auch Binding-Version 2 auf dem Provider-System aktiv. Anfänglich greift das Consumer-System nur auf Binding-Version 1 zu.
Wenn Sie ein Konfigurationsprofil einer Service-Definition zuordnen, werden Bindings nur angelegt, wenn sowohl das Konfigurationsprofil als auch das Konfigurationsszenario mit der Service-Definition aktiv sind.

Das neue Konfigurationsprofil (Version 2) wird auf dem Consumer-System aktiviert. Ein neuer logischer Port (Version 2) wird für Konfigurationsprofilversion 2 angelegt und aktiviert. Version 2 des logischen Ports zeigt auf die Binding-Version 2 auf dem Provider-System.
Konfigurationsprofilversion 1 und Version 1 des logischen Ports werden jetzt auf dem Consumer-System deaktiviert. Konfigurationsprofilversion 1 und dazugehöriges Binding sind noch immer auf dem Provider-System aktiv. Auf Binding-Version 1 können immer noch andere Consumer-Systeme zugreifen.

Konfigurationsprofilversion 1 wird auf dem Provider-System deaktiviert. Binding-Version 1 wird jetzt auf dem Provider-System gelöscht.
Jetzt ist nur noch die neue Konfigurationsprofilversion sowohl auf dem Provider-System als auch auf dem Consumer-System aktiv.