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Service-Consumer konfigurierenLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Sie müssen einen oder mehrere logische Ports anlegen und konfigurieren, um Consumer-Proxys für den Zugriff auf einen bestimmten Service zu konfigurieren. Ein logischer Port wird für einen bestimmten Consumer-Proxy angelegt, um den Zugriff auf ein bestimmtes Binding im Provider-System zu ermöglichen. Sie können mehrere logische Ports für einen Consumer-Proxy anlegen. Jeder logische Port kann jedoch nur auf ein Binding zeigen.

Sie haben fünf Möglichkeiten, einen logischen Port anzulegen: Je nachdem, für welche Möglichkeit Sie sich entscheiden, benötigen Sie die folgenden Informationen:

Verfahren zum Anlegen logischer Ports

Was Sie wissen müssen

Basierend auf dem WSDL-Dokument für einen Service

  • Die URL, die auf das WSDL-Dokument für den Service zeigt Dies ist die URL für das Binding, das für den Web-Service-Provider generiert wurde.

  • Die Zugriffsparameter für das WSDL-Dokument (alternativ haben Sie das WSDL-Dokument als Datei abgelegt)

Manuelle Konfiguration

Wenn kein WSDL-Dokument verfügbar ist, müssen Sie manuell einen logischen Port anlegen.

  • Die URL des Binding

  • Die Konfigurationseinstellungen, die der Provider erwartet

Process-Integration-Laufzeit

Das Consumer-System muss als Process Integration Engine konfiguriert sein, damit der logische Port, den Sie anlegen, die Laufzeit von Process Integration nutzen kann.

Konfiguration eines lokalen Shortcut

Den Namen der Service-Definition. Ein lokaler Shortcut verlässt das System nicht, so dass die Service-Definition über ein Funktion aufgerufen wird.

Auf Basis der Services Registry

Informationen zum Binding, das Sie aufrufen möchten, damit Sie nach der dazugehörigen WSDL in der Services Registry suchen können.

Vorlagenbasierte Konfiguration

und

WSDL-basierte Konfiguration mit Vorlage

Konfigurationsvorlagen eignen sich nur für erfahrene Benutzer und sollten nur in Zusammenarbeit mit SAP genutzt werden. Legen Sie dazu eine Problemmeldung für die Komponente BC-ESI-WS-ABA-CFG an.

Achtung

Wenn Sie eine Vorlage zur Konfiguration von Consumer-Proxys anlegen, prüft das System weder die Konsistenz noch die Richtigkeit der Daten. Eventuelle Fehler in der Vorlage werden daher erst zur Laufzeit sichtbar.

Vorgehensweise

Logischen Port anlegen

  1. Wechseln Sie im Einstiegsbild von SOA-Manager auf die Registerkarte Service-Administration.

  2. Wählen Sie Web-Service-Konfiguration.

  3. Geben Sie ein Consumer-Proxy an oder suchen Sie nach einem.

    Es stehen viele Suchkriterien zur Verfügung, aus denen Sie auswählen können. Zeilen für weitere Suchkriterien fügen Sie hinzu, indem Sie das Symbol Hinzufügen wählen.

    Weitere Informationen zu Consumer-Proxys:

    Consumer-Proxy generieren

  4. Wählen Sie den Consumer-Proxy in der Übersicht aus und klicken Sie auf den internen Namen, um Konfigurations- und Designzeit-Informationen über den Consumer-Proxy anzuzeigen.

  5. Wechseln Sie auf die Registerkarte Konfigurationen.

    Alle logischen Ports des Consumer-Proxy werden in einer Liste angezeigt.

  6. Um einen neuen logischen Port anzulegen, wählen Sie Anlegen und wählen einen der oben beschriebenen fünf Konfigurationstypen aus.

  7. Geben Sie einen Namen und optional eine Beschreibung für den neuen logischen Port ein.

    Sie können diesen logischen Port als Standard einstellen, indem Sie die Einstellung Logischer Port ist Standard setzen. Wenn eine Consumer-Anwendung nicht für den Aufruf eines bestimmten logischen Ports konfiguriert ist, ruft sie den logischen Standardport auf.

  8. Gehen Sie entsprechend der Konfigurationsmethode wie in der folgenden Tabelle beschrieben vor:

    WSDL-basierte Konfiguration

    1. Geben Sie die WSDL-URL und die Zugriffseinstellungen an oder importieren Sie die WSDL-Datei.

      Bei der WSDL-basierten Konfiguration extrahiert das System die Binding-URL aus dem WSDL-Dokument für den Service.

    2. Wählen Sie ein Binding aus.

    3. Konfigurieren Sie abhängig vom gewählten Binding die Consumer-Sicherheit, z.B. Benutzer / Kennwort.

    4. (Optional) Ändern Sie die Einstellungen des Transport-Bindings.

    5. (Optional) Konfigurieren Sie weitere Parameter für das SOAP-Protokoll.

    6. (Optional) Geben Sie Operationseinstellungen an, z.B. SOAP-Aktion oder Inbound-Message-Aktion.

    Manuelle Konfiguration

    1. Geben Sie die Consumer-Sicherheitseinstellungen an.

    2. Geben Sie die Einstellungen des Transport-Bindings an (URL und Transport-Binding-Typ).

    3. (Optional) Konfigurieren Sie weitere Parameter für das SOAP-Protokoll.

    4. (Optional) Geben Sie Operationseinstellungen an, z.B. SOAP-Aktion oder Inbound-Message-Aktion.

    Process-Integration-Laufzeit

    Sie müssen nichts angeben, da die Process-Integration-Laufzeit verwendet wird.

    Konfiguration eines lokalen Shortcut

    Geben Sie die Service-Definition an.

    Auf Basis der Services Registry

    1. Geben Sie eine Services Registry an, in der Sie nach dem Binding suchen möchten.

    2. Suchen Sie nach dem Binding in der Services Registry.

      Sie können den Identifiable Business Context oder die Service-Definition als Suchkriterien angeben.

    3. Wählen Sie ein Binding aus.

    4. Fahren Sie mit Schritt 3 der WSDL-basierten Konfiguration weiter oben fort.

  9. Wählen Sie Fertigstellen.

  10. Prüfen Sie die Konfiguration.

  11. Sichern Sie.

    Der Consumer-Proxy wird generiert und konfiguriert.

Logischen Port bearbeiten

  1. Wechseln Sie auf die Registerkarte Service-Administration und wählen Sie Web-Service-Konfiguration.

  2. Geben Sie einen Consumer-Proxy an.

  3. Klicken Sie auf den internen Namen des Consumer-Proxy, um die Konfigurations- und Designzeitinformationen anzuzeigen.

  4. Um einen logischen Port zu bearbeiten, wählen Sie das Symbol Bearbeiten in der Spalte Aktionen.

  5. Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen vor.

    Weitere Informationen: Logischen Port anlegen (oben).

  6. Sichern Sie.