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Fallback-Konfiguration anlegenLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Wenn in einer Service-Gruppe ein Fehler auftritt, werden die Service-Konfigurationen nicht korrekt konfiguriert und funktionieren eventuell nicht. Wenn ein solcher Ausfall erkannt wird, kann das Konfigurationsprofil auf eine Fallback-Konfiguration umgeschaltet werden, die Sie festlegen.

Voraussetzungen

Die Service-Gruppe muss einer Provider-Anwendung zugeordnet sein.

Eine Service-Gruppe kann nur dann zur Generierung und Konfiguration eines logischen Fallback-Ports verwendet werden, wenn sie einer Provider-Anwendung zugeordnet ist.

Vorgehensweise

Logischen Fallback-Port anlegen

Sie konfigurieren einen logischen Fallback-Port genauso wie bei der Web-Service-Konfiguration. Der einzige Unterschied besteht darin, dass der logische Port als logischer Fallback-Port für eine Service-Gruppe definiert wird. In der Regel können Profilkonfigurationen nicht manuell geändert werden. Wenn Sie jedoch einen logischen Fallback-Port anlegen, kann das Profil überschrieben werden.

  1. Wechseln Sie im Einstiegsbild von SOA-Manager auf die Registerkarte Service-Administration.

  2. Wählen Sie Web-Service-Konfiguration.

  3. Geben Sie eine Service-Gruppe an.

    Um einen logischen Fallback-Port anzulegen, müssen Sie die Service-Gruppe zuerst einer Provider-Anwendung zuordnen.

  4. Markieren Sie das Consumer-Proxy und wählen Sie Auswahl übernehmen.

    Die Konfiguration wird angezeigt. Wenn eine Service-Gruppe einer Provider-Anwendung zugeordnet ist, dann werden Provider-Anwendung und Consumer-Proxy angezeigt.

  5. Wechseln Sie auf die Registerkarte Konfigurationen.

  6. Wählen Sie das Symbol Fallback-LP anlegen.

    Hinweis

    Sie können nur einen logischen Fallback-Port für eine festgelegte Kombination aus Service-Gruppe, Consumer-Proxy und Provider-Anwendung angeben. Zur Laufzeit kann nur einer Service-Konfiguration als Fallback verwendet werden.

  7. Wählen Sie die Methode zum Anlegen des logischen Ports aus.

    Die Vorgehensweise zum Anlegen und Konfigurieren eines logischen Ports weicht nicht von der Standardvorgehensweise ab.

    Weitere Informationen: Consumer-Proxy konfigurieren

  8. Wählen Sie Sichern.

    Der Consumer-Proxy wird generiert und konfiguriert.

    Hinweis

    Wenn für eine Service-Gruppe ein logischer Fallback-Port existiert, wird er anstelle des logischen Ports verwendet, der im Konfigurationsprofil angegeben ist.

    Sie können die Konfiguration für den logischen Fallback-Port genauso ändern wie jede andere manuelle Konfiguration. Die in der Service-Gruppe verwendete Zuordnung bleibt unverändert.

    Wenn Sie den logischen Fallback-Port nicht mehr verwenden müssen, dann müssen Sie ihn löschen.

  9. Aktivieren Sie die Konfigurationsrequests für die Service-Gruppe.

    1. Wechseln Sie auf die Registerkarte Service-Administration.

    2. Wählen Sie Anstehende Aufgaben.

      Sie gelangen auf eine Übersicht der Konfigurationsrequests.

    3. Wählen Sie Liste neu aufbauen.

    4. Wählen Sie Liste verarbeiten.

      Die Requests werden verarbeitet.

      Wenn ein Request nicht verarbeitet wurde, weil es keinen logischen Port für die Service-Gruppe gab, sollte er jetzt mit Hilfe des logischen Fallback-Ports ohne Fehler verarbeitet werden.

Logischen Fallback-Port löschen

Wenn ein logischer Fallback-Port vorhanden ist, kann er nicht von der Geschäftsszenario-Konfiguration überschrieben werden. Daher müssen Sie einen logischen Fallback-Port manuell löschen.

  1. Wechseln Sie im Einstiegsbild von SOA-Manager auf die Registerkarte Service-Administration.

  2. Wählen Sie Web-Service-Administration.

  3. Geben Sie eine Service-Gruppe an.

  4. Markieren Sie das Consumer-Proxy und wählen Sie Auswahl übernehmen.

    Die Konfiguration wird angezeigt.

  5. Wechseln Sie auf die Registerkarte Konfigurationen.

  6. Wählen Sie den logischen Fallback-Port aus und wählen Sie dann das Symbol LöschenLöschen.

  7. Bestätigen Sie die Aktion.

    Das Consumer-Proxy wird gelöscht.

    Wenn ein logischer Fallback-Port gelöscht wird, dann wird automatisch ein neuer logischer Port für die Service-Gruppe generiert.