Auswertungen anlegen 
Auswertungen liefern Arbeitsvorräte und Statistiken für alle im System definierten Zielsprachen und für alle Objekte, die in der für die Auswertung verwendeten Objektliste bzw. in den verwendeten Objektlisten enthalten sind.
Weitere Informationen finden Sie unter Auswertungen.
Bevor Sie eine Auswertung durchführen, müssen die folgenden Kriterien erfüllt sein:
Es wurde mindestens eine Objektliste erstellt.
Sie haben die Einrichtung der Übersetzungsumgebung für alle Zielsprachen, für die Sie die Auswertung durchführen möchten, abgeschlossen.
Um eine Auswertung mit automatischer Verteilung durchzuführen, müssen Sie die Verteilungsparameter für alle gewünschten Zielsprachen definieren.
Die Kollektionen, die in der Auswertung berücksichtigt werden sollen, müssen einem aktiven Übersetzungsgraphen zugeordnet sein.
Um eine Auswertung mit Verteilung durchführen zu können, müssen diese Graphen den Status D (aktiv mit Verteilung) haben.
In LXE_MASTER haben Sie die Berechtigungen eines Koordinators für die Zielsprache **** und Ihr Übersetzerprofil enthält das Berechtigungsobjekt WRKL mit dem Wert 01.
Rufen Sie die Transaktion LXE_MASTER auf.
Wählen Sie auf der Registerkarte
(Auswertungen) die Drucktaste
(Auswertungen).
Sie gelangen auf das Dialogfenster Auswertung. In diesem Dialogfenster sind alle bisher angelegten Auswertungen aufgeführt.
Wählen Sie
(Neuen Auswertungslauf anlegen).
Geben Sie in das Feld Beschreibung eine Beschreibung der Auswertung ein und sichern Sie Ihre Eingabe.
Hinweis
Die Beschreibung, die Sie hier für die erste Auswertung einer neuen Arbeitsvorratsnummer eingeben, wird automatisch als Beschreibung des Arbeitsvorrats übernommen. Übersetzer sehen diese Beschreibung beim Aufrufen des Arbeitsvorrats.
Sie gelangen auf das Dialogfenster Parameter.
Geben Sie in das Feld Arbeitsvorratsnummer die Nummer des Arbeitsvorrats ein, den Sie mit dieser Auswertung erstellen möchten. Die Standardarbeitsvorratsnummer ist 1. Wir empfehlen, dass Sie immer die Arbeitsvorratsnummer 1 verwenden, außer Sie haben zwei oder mehr Übersetzungsprojekte in diesem System, die Sie mit Hilfe der Arbeitsvorratsnummer getrennt halten möchten (z. B. Auswertungen für Projekt A verwenden Arbeitsvorratsnummer 1 und Auswertungen für Projekt B die Arbeitsvorratsnummer 2).
Hinweis
Stellen Sie unabhängig von der von Ihnen verwendeten Arbeitsvorratsnummer sicher, dass Sie allen an dieser Übersetzung beteiligten Parteien die Arbeitsvorratsnummer bekanntgeben.
Wenn Sie möchten, dass während des Auswertungslaufs die automatische Verteilung erfolgt, markieren Sie das Ankreuzfeld Automatische Verteilung aktivieren.
Wenn Sie möchten, dass das System die Statistiken unmittelbar vor dem Start der Auswertung auffrischt, markieren Sie das Ankreuzfeld Vorabstatistik anlegen. Wenn Sie möchten, dass das System die Statistiken unmittelbar nach dem Ende der Auswertung anlegt, markieren Sie das Ankreuzfeld Statistik anlegen.
Hinweis
Wir empfehlen, dass Sie beide Ankreuzfelder, Vorabstatistik und Statistik, markieren, sodass Sie den Vergleich zwischen dem Status vor und dem Status nach der Auswertung haben (z. B. wie viele neue Zeilen dazugekommen sind).
Wenn Sie den bestehenden Arbeitsvorrat löschen möchten, markieren Sie das Ankreuzfeld Vorhandenen Arbeitsvorrat löschen.
Das System löscht dann die bestehenden Arbeitsvorräte für diese Arbeitsvorratsnummer und erstellt sie neu auf der Basis der Objekte in der Objektliste bzw. den Objektlisten, die Sie für diesen Auswertungslauf ausgewählt haben. Objekte, die nicht in den Objektlisten enthalten sind, die Sie für diesen Auswertungslauf ausgewählt haben, werden aus den Arbeitsvorräten und der Statistik entfernt. Sie können so die Objekte aus den Arbeitsvorräten und der Statistik entfernen, die von der Entwicklung seit der letzten Auswertung gelöscht wurden.
Wenn Sie das Ankreuzfeld Keine Statusbestimmung markieren, wird keine richtige Statusbestimmung ausgeführt. Das System sucht stattdessen in den vorhandenen Arbeitsvorräten nach Objekten (in der entsprechenden Zielsprache). Wenn es Werte findet, wird der Status kopiert. Ist dies nicht der Fall, setzt es den Status auf Neu mit 1 Zeile. Wir empfehlen, dieses Ankreuzfeld nicht zu markieren.
Wenn Sie das Ankreuzfeld Nach Beendigung E-Mail verschicken markieren, wird eine automatische Benachrichtigung an festgelegte Empfänger versendet, wenn die Auswertung beendet ist.
Hinweis
Wenn Sie diese Funktion verwenden wollen, müssen Sie das System zuerst konfigurieren, damit Dokumente per Internet-Mail verschickt werden können.
Sie müssen auch die Liste der Empfänger pflegen:
Rufen Sie die Transaktion SE16 auf.
Im Feld Tabellenname geben Sie LXE_MAIL ein und wählen
(Einträge anlegen) aus.
Im Feld USAGE KEY geben Sie WL_DONE ein.
Geben Sie im Feld ADDRESS die E-Mail-Adresse des Empfängers ein. Es ist möglich, in diesem Feld eine Verteilerliste einzugeben.
Im Feld ADDRESS TYPE geben Sie U (Internetadresse) ein.
Geben Sie zur späteren Bezugnahme Ihren Benutzernamen und das aktuelle Datum in den Administrationsfeldern ein.
Wählen Sie
(Sichern).
Mit dem Feld Maximale Anzahl paralleler Jobs können Sie die Anzahl von Hintergrundjobs bestimmen, die Ihre Auswertung gleichzeitig belegen darf. Der Wert, den Sie hier eingeben, hängt von der Anzahl der im System verfügbaren Hintergrundjobs ab. Verwenden Sie im Zweifelsfall den Standardwert 3, was bedeutet, dass drei Hintergrundjobs belegt werden.
Hinweis
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, übernimmt die Auswertung so viele Hintergrund-Workprozesse wie möglich. Dies beschleunigt die Auswertung, kann aber die Arbeit anderer beeinträchtigen.
Wählen Sie unter Objektauswahl neben dem Feld Objektlisten Keine Einträge.
Sie gelangen auf das Dialogfenster Objektlisten.
Wählen Sie die Objektliste bzw. Objektlisten mit Doppelklick aus, die Sie auswerten möchten (die neueste Objektliste steht in der Liste ganz unten), und wählen Sie
(Ausführen).
Sie gelangen zurück auf das Dialogfenster Parameter. Auf der Drucktaste neben dem Feld Objektlisten wird angezeigt, wie viele Objektlisten Sie ausgewählt haben.
Um die Objekttypen auszuwählen, die Sie auswerten möchten, wählen Sie Keine Einträge neben Objekttypen.
Sie gelangen auf das Dialogfenster Objekttypauswahl (Gruppen).
Wählen Sie die Objekttypen, die Sie auswerten möchten, mit Doppelklick aus und wählen Sie
(Ausführen).
Sie gelangen zurück auf das Dialogfenster Parameter. Auf der Drucktaste neben dem Feld Objekttypen wird die Anzahl der ausgewählten Objekttypen angezeigt.
Hinweis
Die hier getroffene Objekttypauswahl übersteuert nicht die von Ihnen in der Übersetzungsumgebung vorgenommene Definition, welche Objekttypen in welche Zielsprachen übersetzt werden. Wenn Sie z. B. die Objektgruppen C5 bis C7 für die Auswertung auswählen, für die Übersetzung ins Französische aber nur die Objektgruppen C5 und C6 in der Übersetzungsumgebung definiert haben, werden in der Auswertung für Französisch nur die Objektgruppen C5 und C6 berücksichtigt.
Um die Übersetzungsgraphen auszuwählen, die Sie auswerten möchten, wählen Sie Keine Einträge neben Graphen.
Sie gelangen auf das Dialogfenster Graphen auswählen.
Wählen Sie den Graph bzw. die Graphen, die Sie auswerten möchten, mit Doppelklick aus und wählen Sie
(Ausführen).
Sie gelangen zurück auf das Dialogfenster Parameter. Neben dem Feld Graphen wird angezeigt, wie viele Übersetzungsgraphen Sie ausgewählt haben.
Um die Zielsprachen auszuwählen, wählen Sie Keine Einträge neben Zielsprachen.
Sie gelangen auf das Dialogfenster Zielsprache wählen.
Wählen Sie die Zielsprachen, die Sie in der Auswertung berücksichtigen möchten, mit Doppelklick aus und wählen Sie
(Ausführen).
Sie gelangen zurück auf das Dialogfenster Parameter. Neben dem Feld Zielsprachen wird angezeigt, wie viele Zielsprachen Sie ausgewählt haben.
Hinweis
Wenn Sie möchten, dass in der Auswertung alle Objekttypen, Übersetzungsgraphen und Zielsprachen berücksichtigt werden, wählen Sie
(Alle markieren) neben jeder Drucktaste.
Unter RFC Copy wählen Sie Aktivieren, wenn Sie während der Auswertung Texte und Übersetzungsdaten mit RFC kopieren wollen.
Wählen Sie
(Sichern).
Sie gelangen zurück auf das Dialogfenster Auswertung.
Markieren Sie Ihre Auswertung und wählen Sie Aktivieren.
Planen Sie den Auswertungslauf als Hintergrundjob ein.
Die Auswertung wird gemäß Ihren Einstellungen durchgeführt. Sie können den Fortschritt in Transaktion LXE_MASTER verfolgen.
Wenn die Auswertung erfolgreich abgeschlossen wurde, stehen für die ausgewählten Zielsprachen Arbeitsvorräte und Statistiken zu Verfügung. Sobald Sie Übersetzern Kollektionen zugeordnet haben, kann die manuelle Übersetzungsarbeit beginnen.
Vor dem Übersetzungsstart können Sie das manuell zu übersetzende Volumen reduzieren, indem Sie Toptexte erzeugen und bearbeiten. Wenn die Auswertung automatisch nach dem Generieren einer Objektliste starten soll, beachten Sie die Details im SAP-Hinweis 1455870.