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ProzessDEMS-Objekte für die Produktivitätssteigerung (Toptexte) Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Toptexte helfen, die manuelle Übersetzungsarbeit zu reduzieren und so Geld und Zeit zu sparen.

Wenn Sie einen Job zur Erzeugung von Toptexten ausführen, scannt das System die jeweiligen Quelltexte und sortiert sie nach der Häufigkeit, mit der sie in den übersetzungsrelevanten Objekten vorkommen. Der Quelltext, der in dem Übersetzungsprojekt am häufigsten vorkommt, ist der erste Quelltext im ersten Toptextobjekt.

Es gibt zwei Methoden, Toptexte zu erstellen:

  • Toptexte auf der Basis einer Objektliste erzeugen

    Um Toptextobjekte zu erzeugen, können Sie einen Job ausführen, der Objekte in einer bestimmten Objektliste scannt. In den Toptextobjekten sind die Quelltexte nach Häufigkeit Ihres Vorkommens sortiert aufgelistet. Der Quelltext, der am häufigsten auftritt, ist der erste im ersten Toptextobjekt.

    Es ist möglich, einen sprachunabhängigen Job für mehrere Sprachen auszuführen. Übersetzer rufen die Toptextobjekte in der Transaktion SE63 für ihre Zielsprache auf.

    Sie können auch für jede Zielsprache einen eigenen Job ausführen. Sie können so präziser vorgehen und die Quelltexte in den Toptexten nach einer Auswahl an Kriterien einschränken.

  • Toptexte auf der Basis eines Arbeitsvorrats für eine bestimmte Zielsprache erzeugen

    Um Toptextobjekte zu erzeugen, können Sie einen Job ausführen, der Objekte in einem Arbeitsvorrat für eine bestimmte Zielsprache scannt. In den Toptextobjekten sind die Quelltexte nach Häufigkeit Ihres Vorkommens sortiert aufgelistet. Der Quelltext, der am häufigsten auftritt, ist der erste im ersten Toptextobjekt.

    Wenn Ihr Übersetzungsprojekt in mehrere Sprachen übersetzt wird, ist dies die beste Methode, um das Verteilungspotenzial für jede Zielsprache auszuschöpfen. Sie müssen für jede Zielsprache einen Job ausführen.

Die unter Beispiel beschriebenen Szenarios helfen Ihnen, zu entscheiden, welche der genannten Methoden die beste Vorgehensweise ist.

Prozess

Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie Toptexte in den Übersetzungs-Workflow integrieren können. Die Schritte 4 bis 7 können Sie während des Übersetzens beliebig oft ausführen, sogar dann, wenn andere Übersetzer manuell übersetzen.

  1. Richten Sie die Übersetzungsumgebung ein und definieren Sie die Verteilungsparameter. Weitere Informationen finden Sie unter Einrichtung der Übersetzungsumgebung und Verteilungsparameter definieren.

  2. Erstellen Sie eine Objektliste, die die zu übersetzenden Objekte enthält. Weitere Informationen finden Sie unter Objektlisten erstellen.

  3. Lassen Sie für die Objektliste eine Auswertung mit Verteilung laufen. Weitere Informationen finden Sie unter Auswertungslauf anlegen.

  4. Legen Sie die Benutzer, die die Toptexte bearbeiten, als Übersetzer mit einem Übersetzerprofil an, das ihnen erlaubt, Vorschläge mit Qualitätsstatus A anzulegen. Weitere Informationen finden Sie unter Übersetzer verwalten.

  5. Erzeugen Sie Toptexte.

  6. Veranlassen Sie das Bearbeiten der Toptexte. Weitere Informationen finden Sie unter Toptexte bearbeiten.

  7. Wenn die Übersetzer die Toptexte bearbeitet haben, lassen Sie eine Auswertung mit Verteilung laufen. Überprüfen Sie die Statistik für jede Zielsprache, um zu sehen, wie viele Zeilen durch die Verteilung mit Hilfe der bearbeiteten Toptexte übersetzt wurden.

Beispiel

Die folgenden Szenarios zeigen, dass das Erzeugen von Toptexten auf der Basis einer Objektliste nur dann sinnvoll ist, wenn Sie nur eine Zielsprache haben, oder aber mehrere Zielsprachen, in die exakt die gleichen Objekttypen und Kollektionen übersetzt werden. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihre Objektliste ausschließlich übersetzungsrelevante Objekte enthält. Ist dies nicht der Fall, könnten Sie beim Bearbeiten der Toptexte Zeit damit vergeuden, Vorschläge für Quelltexte anzulegen, die für die Übersetzung nicht relevant sind.

In allen anderen Fällen ist das Erstellen von Toptexten auf der Basis des Arbeitsvorrats für jede Zielsprache eine viel sicherere Methode, da hier nur die Quelltexte gescannt werden, die für die jeweilige Zielsprache übersetzungsrelevant sind.

Die einzige Ausnahme ist Szenario 5, das zeigt, dass die Erstellung von Toptexten auf der Basis einer Objektliste auch nützlich sein können, wenn Sie Toptexte nur für eine Teilmenge der Objekte im aktuellen Arbeitsvorrat erstellen möchten.

Szenario 1

Sie müssen eine Entwicklung so schnell und kostengünstig wie möglich übersetzen. In Ihren Systemen wurde bisher noch nie übersetzt, der Vorschlagspool ist anfangs also leer. Sie haben vier Zielsprachen, in die die gleichen Objekttypen und Kollektionen übersetzt werden müssen. Die Kollektionen sind Graphen zugeordnet, die Sie in der Transaktion LXE_MASTER entsprechend bearbeitet haben. Sie haben eine entsprechende Objektliste (mit ausschließlich übersetzungsrelevanten Objekten) erstellt und ausgewertet.

Empfohlene Vorgehensweise: Erstellen Sie Toptexte auf der Basis einer Objektliste.

Szenario 2

Sie müssen eine Entwicklung so schnell und kostengünstig wie möglich übersetzen. In Ihren Systemen wurde bisher noch nie übersetzt, der Vorschlagspool ist anfangs also leer. Sie haben vier Zielsprachen, in die unterschiedliche Objekttypen und Kollektionen übersetzt werden müssen. Die Kollektionen sind Graphen zugeordnet, die Sie in der Transaktion LXE_MASTER entsprechend bearbeitet haben. Sie haben eine entsprechende Objektliste erstellt und ausgewertet.

Empfohlene Vorgehensweise: Erstellen Sie Toptexte auf der Basis des Arbeitsvorrats für jede Sprache.

Szenario 3

Sie haben vor zwei Monaten angefangen, ein Projekt in acht Sprachen zu übersetzen. Sie kommen nur langsam voran und befürchten, die Frist nicht einhalten zu können. Sie haben bereits Vorschläge angelegt, möchten aber zielgerichteter und zeitsparender übersetzen.

Empfohlene Vorgehensweise: Erstellen Sie Toptexte auf der Basis des Arbeitsvorrats für jede Sprache.

In diesem Fall müssen Sie den Toptextjob so einschränken, dass das System nur Quelltexte in neuen Zeilen scannt und nur Quelltexte anbietet, für die noch kein Vorschlag angelegt wurde.

Szenario 4

Sie haben vor zwei Monaten angefangen, ein Projekt in eine bestimmte Zielsprache zu übersetzen, und möchten die bislang angelegten Vorschläge überprüfen, um sicherzustellen, dass alle Vorschläge korrekt sind und den passenden Qualitätsstatus haben. Da Ihnen hierfür nicht viel Zeit zur Verfügung steht, möchten Sie zuerst die Vorschläge für die am häufigsten verwendeten Quelltexte überprüfen.

Empfohlene Vorgehensweise: Erstellen Sie Toptexte auf der Basis des Arbeitsvorrats für jede Sprache.

In diesem Fall müssen Sie den Toptextjob so einschränken, dass das System nur Quelltexte scannt, für die ein Vorschlag existiert.

Szenario 5

Sie haben vor zwei Monaten angefangen, ein Projekt in acht Sprachen zu übersetzen, und eine neue Entwicklung wurde gerade für die Übersetzung freigegeben. Sie haben einen Graphen für alle zu dieser Entwicklung gehörenden Kollektionen angelegt. Sie haben diese Entwicklung in die Objektliste mit aufgenommen und zusammen mit dem Projekt im Arbeitsvorrat 1 ausgewertet. Sie möchten Toptexte nur auf der Basis der Objekte in der neuen Entwicklung erzeugen.

Empfohlene Vorgehensweise: Erstellen Sie Toptexte auf der Basis einer Objektliste.

Erstellen Sie eine neue Objektliste für die Kollektionen in dem Graphen, den Sie für dieses Projekt angelegt haben, und für die Objekttypen, die für die acht Zielsprachen relevant sind. Wenn verschiedene Sprachen unterschiedliche Objekttypen übersetzen, müssen Sie zusätzliche Objektlisten anlegen, die die Objekttypen für jede Zielsprache wiedergeben. Verwenden Sie diese Objektliste als Basis für die Toptexterstellung.