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Definition

Einseitiger Umsatz auf einem Konto, der entweder eine Gutschrift oder eine Belastung darstellt. Ein Zahlungsposten kann aus einer oder mehreren Zahlungspostenpositionen mit derselben Postenidentifizierung (Posten-ID) bestehen, z.B. Rückgabe einer Lastschrift mit entsprechender Rückgabegebühr.

Verwendung

Im Account Management (FS-AM) dienen Zahlungsposten dazu, einseitige Buchungen (z.B. Barein- und -auszahlungen) zu erfassen. Zahlungsposten können über BAPI-Schnittstellen von einem externen Zahlungsverkehrssystem aus ins Account Management gelangen. Sie können Zahlungsposten aber auch im direkten Dialog erfassen (siehe Zahlungsposten anlegen und Zahlungsposten anzeigen).

Darüber hinaus können Zahlungsposten durch Buchung von Zahlungsaufträgen erzeugt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Zahlungsauftrag und Zahlungsauftrag anlegen.

Zahlungsposten können mit einem Buchungsdatum gebucht werden, das größer als das aktuelle Buchungsdatum ist. Diese Zahlungsposten werden Posten in Zukunft (PiZ) genannt. Diese Posten gehen in den Kontostand, jedoch nicht in den Kontosaldo ein.

Zahlungsposten können im Dialog zurückgegeben werden, dabei ist eine Stornierung oder Rückgabe möglich (siehe Zahlungsposten rückgeben). Die Stornierung kann auch über die BAPI-Schnittstellen erfolgen.

Zahlungsposten auf speziellen Konten mit der Ausstattung Ausziffern können im Dialog und per Massenlauf ausgeziffert werden (siehe Zahlungsposten ausziffern).

Zur Entlastung des operativen Systems können Sie Zahlungsposten archivieren und archivierte Zahlungsposten im Dialog anzeigen (Archivierte Zahlungsposten anzeigen).

Struktur

Sowohl eigen- als auch fremdinitiierte Zahlungsposten haben zunächst nur eine Position. Beim Buchen kann jedoch eine zusätzliche Position (z.B. Gebühr) erzeugt werden. Dies kann beispielsweise bei Posten des Kontoabschlusses der Fall sein.

An jedem Zahlungsposten werden Informationen mitgeführt über

·        die Vorgangsart, die beschreibt, wie der Posten verbucht wurde.

·        das Medium, mit dem der Posten bzw. der zu dem Posten gehörende Zahlungsauftrag an die Bank herangetragen wurde.

·        der Zahlweg, mit dem der korrespondierende Posten weitergeleitet wurde. Dies ist nur für Zahlungsposten aus Zahlungsaufträgen von Belang.

Zahlungsposten können nach folgenden Kriterien unterschieden werden:

·        der Postenart: Auftraggeber, Empfänger, Leitweg, Umsatz.

·        dem Status. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Erläuterungen zu den Status von Zahlungsposten.

·        dem Konto, auf dem der Posten gebucht wurde: CpD, Verrechnungskonto, sonstige Konten.

Die Strukturbeschreibung des Zahlungspostens ist unterteilt in Attribute, Methoden und Kundenerweiterungen.

Attribute

Dieses Business Objekt verfügt über die folgenden Attribute:

Eigene Attribute

·        Zahlungsposten-ID

·        Positionsnummer

·        Status des Zahlungspostens (gebucht, in Freigabe, in Nachbearbeitung, storniert)

·        Postenart

·        Buchungsdatum

·        Valutadatum

·        E.v.-Datum

·        Betrag in Transaktionswährung (*)

·        Transaktionswährung (*)

·        Betrag in Kontowährung

·        Kontowährung

·        Umrechnungskurs (*)

·        Kennzeichen Intraday relevant

·        Vorzeichen des Betrags (Soll-/Haben-Kennzeichen)

·        Kennzeichen Stornoposten

·        Kennzeichen Ausgeziffert

·        Kennzeichen Nachgetragen

·        Prozess

·        Buchungstext

·        Verwendungszweck

·        Vorgangsart

·        Rückgabegrund

·        Medium

·        Zahlweg

·        Absendendes System

·        Netzzugehörigkeit

·        externe und interne Auszifferungsreferenz

* FS-AM unterstützt keine Umrechnung verschiedener Währungen.

Referenzattribute

·        Attribute des Kontos / der Karte von der Vertragsverwaltung

·        Attribute des Geschäftspartners

·        Attribute des Zahlungsauftrags

·        Attribute des Kontoabschluss

·        Attribute des Kontoauszugs

·        Attribute von Zahlungsverkehrsvordrucken

·        Attribute der Konditionen

·        Attribute des Sparbuchs

·        Attribute der Vorschusszinsen und abschlussrelevante Posten

·        Attribute der Verfahrenslimite

·        Attribute der Betragskündigung

·        Attribute der Zahlungsüberwachung

·        Attribute des Produktwechsels

·        Attribute der Kartenkündigung

·        Attribute der Kontoauflösung

·        Attribute des Hauptbuchs

·        Attribute der Regeln zur Disposition

·        Vornotiz

·        Abstimmeinheit

·        Kontoauszugsvereinbarung

Methoden

Im Account Management können Objekte generell über die folgenden drei Kanäle bearbeitet werden:

·        Dialog

·        Business Application Programming Interface (BAPI)

·        Direct Input (DI)

Folgende Tabelle zeigt, welche Methoden des Zahlungspostens über welchen Kanal aufgerufen werden können:

Methode

Kanal

Dialog

BAPI

DI

Anlegen/Buchen

x

x

x

Zurückgeben

x

x

 

Umbuchen

x

x

 

Stornieren

x

x

 

Aus Nachbearbeitung buchen

 

x

 

Aus Nachbearbeitung abweisen

 

x

 

Detailanzeige

x

x

 

Übersichtsanzeige

x

x

 

Summe rückgebbarer Posten

 

x

 

Buchungsdatum lesen

 

x

 

Summensätze „Eingänge Postenverwaltung“ lesen

 

x

 

Ausziffern

x

 

 

Posten mit externen Auszifferungsreferenzen übergeben

 

x

x

Dialog

Im Dialog können folgende Transaktionen aufgerufen werden:

Transaktionscode

Kurzbeschreibung

F9I4

Zahlungsposten anlegen

F9I7

Zahlungsposten anzeigen

BCA_PAYMITEM_RETURN

Zahlungsposten zurückgeben

BCA_PAYMITEM_GRETURN

Zahlungsposten: Freie Rückgabe

BCA_SB_ITEMS_02

Nachtragskennzeichen ändern

BCA_SB_ITEMS_03

Nachtragskennzeichen anzeigen

BCA_PAYMITEM_CLRNG

Zahlungsposten ausziffern

BCA_PAYMITEM_CLRNG_R

Auszifferung zurücknehmen

BCA_CLEARING_EXT_RUN

Zahlungsposten anhand externer Referenz ausziffern

BCA_CLEARING_RUN

Alte offene Posten ausziffern

BCA_CLEARING_LIST

Offene Posten eines Auszifferungskontos anzeigen

BCA_PAYMITEM_CPD

Offene Posten eines CpD-Kontos anzeigen

BCA_AR_PAYMITEM_BVW

Archivierte Zahlungsposten anzeigen

Business Application Programming Interface (BAPI)

Über den BAPI Explorer können Sie folgende Methoden aufrufen:

Methode

Kurzbeschreibung

PaymentItemControl.Cancel

Einzelnen Zahlungsposten stornieren

PaymentItemControl.CreateClearing

Leitwegposten buchen

PaymentItemControl.CreateItem

Umsatzposten buchen

PaymentItemControl.CreateReceiver

Empfängerposten buchen

PaymentItemControl.CreateSender

Auftraggeberposten buchen

PaymentItemControl.GetPostingDates

Buchungsdatum lesen

PaymentItemControl.PostFromPostprocessing

Zahlungsposten aus Nachbearbeitung buchen

PaymentItemControl.Reject

Zahlungsposten aus Nachbearbeitung abweisen

PaymentItemControl.ReturnItems

Zahlungsposten zurückgeben

PaymentItemControl.TransferPost

Zahlungsposten umbuchen

PaymentItemAM.GetDetail

Einzelnen Zahlungsposten lesen

PaymentItemAM.GetList

Zahlungsposten lesen

PaymentItemAM.GetListByRefNo

Zahlungsposten zu Referenznummern ZV lesen

PaymentItemAM.GetSumReturnable

Summe rückgebbarer Zahlungsposten lesen

PaymentItemAM.Get ReconciliationSumsIncomings

Summensätze "Eingänge Postenverwaltung" lesen

* Alle Methoden können auch im Testlauf ausgeführt werden.

Direct Input

Zahlungsposten können Sie nur vor der Produktivsetzung des zugehörigen Vertrages über diese Methode migrieren.

Übernahmetyp

Empfängerstruktur

Senderstruktur

77

BCA_STR_ITEM_DI_IN

BCA_STR_ITEM_DI_EXT

71 *)

BCA_STR_ITEM_DI_IN

BCA_STR_ITEM_DI_EX

Empfehlung Übernahmetyp 71 obsolet

Verwenden Sie den Übernahmetyp 71 nur noch, wenn ein Umstieg auf den neuen Übernahmetyp 77 kurzfristig nicht mehr möglich ist.

Kundenerweiterungen

Folgende Business Transaction Events (BTEs) stehen Ihnen für den Zahlungsposten zur Verfügung:

Die Übersicht der BTEs finden Sie im Customizing des Account Management in folgenden IMG-Aktivitäten:

Technische Einstellungen ® Business Transaction Events / Zeitpunktsteuerung (FS-AM)

·        ® Infosystem (P/S) anzeigen

·        ® Infosystem (Prozess) anzeigen

BTE

Kurzbeschreibung

00010010

Auftraggeberposten: Ergebnis der Nachbearbeitung an Vorsystem melden

00010020

Dispositionsprüfung: Formale Prüfung

00010021

Dispositionsprüfung: Geschäftspartner

00010022

Dispositionsprüfung: Konto

00010023

Dispositionsprüfung: Valuta

00010024

Dispositionsprüfung: Limit

00010025

Dispositionsprüfung: ZVV

00010026

Dispositionsprüfung: unabhängiges Prüfobjekt

00010030

Zahlungsposten vorbereiten: Buchen

00010031

Zahlungsposten vorbereiten: Vorerfassen

00010032

Zahlungsposten vorbereiten: Löschen

00010033

Zahlungsposten vorbereiten: Ändern

00010034

Zahlungsposten vorbereiten: Freigeben

00010035

Zahlungsposten vorbereiten: Stornieren

00010036

Zahlungsposten vorbereiten: Erzeugen einer neuen Belegposition

00010041

Datenfortschreibung durchführen

00010110

Dispositionsprüfung: Kontonamen

00010210

Zahlungsposten: Berechtigungsprüfung (Dialog)

0BCA3030

Zahlungsposten: Ermittlung der rückgebbaren Posten

0BCA3040

Prüfen, ob Umbuchen erlaubt

0BCA3041

Daten vorbereiten: Umlenkung

0BCA3042

Bestimmung des Buchungstextes bei direkten Gebühren

0BCA3043

Zahlungsposten: Clear

0BCA3044

Zahlungsposten: Reset

0BCA3045

Erstellen Eilnachricht

0BCA3046

Zahlungsposten: Open

0BCA3047

Daten vorbereiten: Stornierung

0BCA3055

Zahlungsposten: Hinzufügen neuer Positionen

0BCA3060

Methoden-Memory ins Global-Memory eingetragen

0BCA3061

Dispositionsprüfung: Betragskündigung

0BCA3062

Dispositionsprüfung: Verfahrenslimite

0BCA3063

Dispositionsprüfung: Laufzeitsteuerung

0BCA3070

Zahlungsposten: Archivierung

0BCA3080

Zahlungsposten: Berechtigungsprüfung (Dialog)

0BCA3081

Zahlungsposten: Berechtigungsprüfung (Massenlauf)

0BCA3085

Zahlungsposten: Rückvaluten vor Datum Zinsberechnung ab

0BCA3086

Dispositionsprüfung: Vornotiz

0BCA3090

Zahlungsposten: Banknetzzugehörigkeit und Referenzfelder

0BCA3095

Zahlungsposten: Referenzfelder beim Storno

0BCAAP30

Retoure Scheck

0BCAAP31

Retoure Scheck

0BCAAP40

Retoure Lastschrift/Gutschrift 

0BCAAP41

Retoure Lastschrift/Gutschrift

0BCAAR10

Nichtausführungsbest. Lastschrift

0BCAAR20

Nichtausführungsbest. Lastschrift

0BCAAR21

Eilnachricht: Korrespondenzdruck

0BCAAR11

Eilnachricht: Korrespondenzanforderung

0BCAAR30

Nichtausführungsbest. Scheck 

0BCAAR31

Nichtausführungsbest. Scheck

 

Prüfungen

Berechtigungsprüfungen

Bei der Verarbeitung von Zahlungsposten im Dialog wird das Berechtigungsobjekt F_PIT_TRT geprüft. Wenn bei der Prüfung Fehler auftreten, wird die Berechtigung für die Anzeige des Kontos geprüft. Bei der Verarbeitung eines Zahlungspostens für das eigene Konto wird das Berechtigungsobjekt F_EMP_SELF mit der Aktivität Hinzufügen und Erzeugen geprüft.

Im Customizing des Account Management (FS-AM) können Sie unter Grundeinstellungen ® Berechtigungen ® Berechtigungsprüfung in BAPIs festlegen, dass für die eingetragenen Methoden der Business Objekte PaymentItemControl und PaymentItemAM auch diese erweiterte Berechtigungsprüfung durchgeführt wird. Für die nicht eingetragenen Methoden wird nur eine vereinfachte Berechtigungsprüfung über das Berechtigungsobjekt F_PIT_ACT durchgeführt.

Weitere Informationen zu den Berechtigungsprüfungen im Account Management (FS-AM) finden Sie unter Berechtigungsverwaltung im Account Management.

Formale und materielle Prüfungen

Jeder Zahlungsposten, ob er manuell im Dialog erfasst oder maschinell über BAPI ins Account Management gelangt, durchläuft zunächst eine Reihe formaler und materieller Prüfungen.

Anlage des Zahlungspostens im Dialog

Wenn die Prüfungen materielle Fehler oder disponierbare formale Fehler ergeben, für die gemäß Regeln zur Disposition nicht die Erstreaktion Buchen gilt, hat der Sachbearbeiter die Möglichkeit, die Buchung zu erzwingen oder über das Regelwerk einen Dispo-Auftrag erzeugen zu lassen. Posten mit nicht disponierbaren formalen Fehlern führen in jedem Fall zur Abweisung.

Anlage des Zahlungspostens über BAPI

Wenn die Prüfungen disponierbare formale Fehler oder materielle Fehler ergeben, ermittelt das System in den Regeln zur Disposition die gültige Erstreaktion. Wenn die Prüfungen nicht disponierbare formale Fehler ergeben, wird der Zahlungsposten abgewiesen. Über den Parameter PostOrCancel können Sie beim Aufruf des BAPI entscheiden, ob fehlerhafte Posten nur bei der Erstreaktion Buchen verarbeitet werden.

Die Verarbeitung des Zahlungspostens hängt von den Regeln zur Disposition ab, die Sie im Customizing des Account Management (FS-AM) unter Postenmanagement ® Regeln zur Dispositionfestlegen können.

Migration des Zahlungspostens über Direct Input

Sie können Zahlungsposten nur über den Kanal Direct Input migrieren. Eine Migration über die Kanäle BAPI und Dialog ist nicht möglich.

Die Migration von Zahlungsposten ist nur vor der Produktivsetzung des Kontovertrags möglich. Die entsprechende Prüfung sowie weitere Prüfungen finden bei der formalen Prüfung des migrierten Zahlungsposten statt (im Funktionsbaustein BCA_API_PAYMITEM_CHECK ). Die Regeln zur Disposition werden mit dem Kennzeichen PostOrCancel ausgewertet, d.h. fehlerhafte Posten werden nur bei Reaktion Buchen verarbeitet, für alle anderen Reaktionen erfolgt die Abweisung.

Status

Jeder Zahlungsposten hat einen der folgenden Status:

01   In Nachbearbeitung

02   In Freigabe

03   Gebucht

05   Gelöscht

06   Storniert

07   Zurückgegeben

Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Erläuterungen zu den Status von Zahlungsposten

Integration

Freigabe-Workflow

Sie haben im Customizing des Account Management (FS-AM) auch die Möglichkeit, unter Postenmanagement  ® Grundfunktionen ® Freigabe festzulegen, dass Buchungen im Dialog je nach Vorgangsart, Währung oder Betrag erst nach Zustimmung von bis zu drei weiteren Personen durchgeführt werden können (4-, 6- bzw. 8-Augen-Prinzip). Diese Personen erhalten über das Framework für 4-Augen-Prinzip (CA-GTF-TS-PDC) ein Workitem im Eingang des Business Workplace und haben dann die Möglichkeit, den Zahlungsposten entweder freizugeben oder abzulehnen. Bei Ablehnung muss der Freigebende eine Begründung für den Erfasser erfassen. Der Zahlungsposten wird dann automatisch gelöscht. Nach der endgültigen Freigabe wird der Zahlungsposten automatisch gebucht. Weitere Informationen finden Sie unter Freigabeobjekt PAYMITEM (Zahlungsposten).

Archivierung

Sie haben die Möglichkeit festzulegen, dass Zahlungsposten nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne, der Residenzzeit, archiviert werden. Die Residenzzeit definieren Sie pro Bankbuchungskreis im Customizing des Account Management (FS-AM) unter Postenmanagement ® Grundfunktionen ® Archivierung ® Residenzzeit für Zahlungsposten definieren (Objekt PAYMITEM). Sie können innerhalb des Bankbuchungskreises für Vorgangsarten und Produkte spezielle Residenzzeiten festlegen.

Archivierbar sind Zahlungsposten in den Status Gebucht, Gelöscht, Storniert und Zurückgegeben. Weitere Bedingungen sind:

·        Zahlungsposten auf CpD-Konten können nur im Status Storniert archiviert werden.

·        Zahlungsposten auf Konten mit der Ausstattung Ausziffern können nur archiviert werden, wenn sie ausgeziffert wurden.

·        Zahlungsposten auf Konten mit der Ausstattung Sparbuch dürfen erst archiviert werden, wenn das Nachtragskennzeichen gesetzt ist.

·        Es dürfen nur die Zahlungsposten archiviert werden, deren Buchungsdatum und Freigabezeitstempel vor dem Aufsetzzeitpunkt des letzten Kontoauszugs (Buchungsdatum und Freigabezeitstempel) liegen. Diese Bedingung muss für alle Kontoauszugsvereinbarungen des Kontos erfüllt sein.

·        Zahlungsposten, für die aufgrund der Regeln zur Disposition ein Dispo-Auftrag erstellt wurde, dürfen nur dann archiviert werden, wenn der dazugehörende Dispo-Auftrag den Endstatus erreicht hat. Der Zahlungsposten muss zusammen mit seinem eventuell vorhandenen Dispo-Auftrag archiviert werden.

·        Zahlungsposten, die im Rahmen eines Abschlusses erzeugt wurden, dürfen nur dann archiviert werden, wenn der Abschluss archiviert wurde.

·        Zahlungsposten dürfen erst archiviert werden, wenn für den Buchungstag keine Posten mehr in den Abstimmsummen (Summensätze Eingang Postenverwaltung) enthalten sind.

·        Zahlungsposten, bei denen das Kennzeichen Intraday gesetzt ist, dürfen nur dann archiviert werden, wenn der Buchungstag und die Valuta des Zahlungspostens kleiner als das kleinste Startdatum der vorhandenen Abschlussperioden für das Konto sind.

Weitere Informationen finden Sie unter Datenarchivierung und -löschung im Account Management (FS-AM).

Änderungsbelege

Änderungen an Zahlungsposten werden in Änderungsbelegen aufgezeichnet.

Korrespondenz

Bei der Rückgabe von Zahlungsposten werden Korrespondenzanforderungen erstellt. Dazu pflegen Sie im Customizing des Account Management (FS-AM) unter Postenmanagement ® Rückgaben ® Rückgebbare Vorgangsarten definieren die Korrespondenzart für die Nichtausführungsbestätigung.

Beim Buchen von Retouren werden Korrespondenzanforderungen erstellt. Dazu pflegen Sie im Customizing des Account Management (FS-AM) unter Postenmanagement ® Grundfunktionen ® Vorgangsarten und Vorgangsartengruppen ® Vorgangsarten für Zahlungsposten pflegen und zuordnen die Korrespondenzart für die posteninduzierte Korrespondenz.

Zahlungsauftrag

Empfänger- und Auftragsposten kommen aus dem Zahlungsauftrag. Bei der Rückgabe und dem Umbuchen von Empfängerposten werden Zahlungsaufträge erzeugt.

Zahlungsverkehrsvordruck (ZVV)

Bei der Buchung von Zahlungsposten zu Zahlungsverkehrsvordrucken (ZVV) müssen Sie eine ZVV-Nummer angeben. Dies betrifft sowohl Empfänger- als auch Auftraggeberposten. Wenn ein ZVV mit dieser ZVV-Nummer im Status Angelegt im Account Management (FS-AM) vorhanden ist, erhält der ZVV bei erfolgreicher Buchung des Zahlungspostens den Status Eingelöst. Wenn kein entsprechender ZVV im Account Management (FS-AM) vorhanden ist, legt das System einen neuen ZVV im Status Eingelöst im ZVV-Bestand an. Beides gilt auch, wenn sich der Zahlungsposten noch in Nachdisposition befindet.

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