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FunktionsdokumentationWeitere Einstellungen der Verfügbarkeitsüberwachung mit GRMG Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Konfigurieren und starten Sie in der Transaktion GRMG die Verfügbarkeitsüberwachung von Anwendungen. Die normalen Schritte hierzu werden im Prozess Aktivierung und Customizing der Überwachung mit GRMG beschrieben.

Darüber hinaus bietet die Transaktion weitere Funktionen zur Bearbeitung von GRMG-Szenarien und zur Anpassung der GRMG-Verfügbarkeitsüberwachung, die hier vorgestellt werden:

Die Abbildung wird im Begleittext erläutert.

In der Tabelle der GRMG-Szenarien, die in das zentrale Monitoring-System hochgeladen wurden, werden dabei für jedes Szenario die folgenden Informationen angezeigt:

  • Szenario-Ausführstatus; die Spalte gibt an, ob das Szenario erfolgreich ausgeführt wurde, und damit, ob eine Überprüfung der Verfügbarkeit durchgeführt werden konnte:

    Szenario-Ausführstatus

    Bedeutung

    Das Szenario wurde erfolgreich durchgeführt; es existiert also eine Verfügbarkeit der überwachen Anwendung.

    Das Szenario konnte nicht erfolgreich durchgeführt werden; die Verfüg­barkeit der überwachten Anwendung konnte also nicht überprüft werden.

    Das Szenario ist inaktiv; dies kann unter den folgenden Bedingungen geschehen:

    • Das Szenario wurde gelöscht, der dazugehörige Baum im Alert-Monitor existiert aber noch.

    • Ein schwerer Fehler ist beim Dispatching des Szenarios aufgetreten (z. B. konnte das Szenario nicht gestartet werden).

    Die Ausführung des Szenarios wurde gestoppt. Das Szenario wird erst wieder durchgeführt, wenn Sie dessen Ausführung manuell aktivieren.

    Eine Überwachungspause ist in Kraft getreten; das Szenario wird derzeit nicht ausgeführt.

    <keine Ikone>

    Das Szenario wurde noch nicht durchgeführt, oder der Szenarioname ist zu lang (> 40 Zeichen)

  • Name des Szenarios; dieser Name wird als Namensbestandteil von MTE-Klassen in den GRMG-Knoten des Szenarios im Alert-Monitor verwendet

  • Version und Instanz des Szenarios; unterscheidet mehrere Szenarien mit identischem technischen Namen (weitere Informationen hierzu finden Sie unter Template der Customizing-Datei erstellen)

  • Beschreibung des Szenarios; unter diesem Namen wird das Szenario im Alert-Monitor angezeigt

  • URL-/RFC-Destination des Szenarios, die zur eigentlichen Verfügbarkeitsüberprüfung aufgerufen wird

Funktionsumfang

Rufen Sie zunächst im zentralen Monitoring-System die Transaktion GRMG auf.

Hinweis Hinweis

Die Beschreibung der Grundfunktionen finden Sie hier:

Funktion

Link

GRMG-Szenario hochladen

GRMG-Customizing-Datei in das zentrale Monitoring-System laden

GRMG-Szenario bearbeiten

GRMG-Customizing-Datei anpassen

GRMG-Szenario starten

GRMG-Szenarien starten

GRMG-Lite-Szenario erstellen

Verfügbarkeit von Web-Seiten mit GRMG-Lite überwachen

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  • Ausführung deaktivieren und aktivieren

    Um die Ausführung von markierten Szenarien zu stoppen, wählen Sie die Drucktaste    Start/Stop   Ausführung deaktivieren  . Um die Ausführung eines gestoppten Szenarios wieder zu aktivieren, wählen Sie die Drucktaste   Start/Stop   Ausführung aktivieren  .

    Verwenden Sie diese Funktion, wenn Sie ein Szenario vorübergehend anhalten wollen; dies kann z. B. der Fall sein, wenn es Probleme verursacht oder zwischenzeitlich nicht gebraucht wird.

  • Überwachungspausen einplanen

    Sie können die Verfügbarkeitsüberwachung für ausgewählte Zeiträume ausschalten, z. B. während des Wochenendes oder bei Wartungsarbeiten. Diese Überwachungspausen können auch täglich oder wöchentlich wiederkehren. Zur Einplanung von Überwachungspausen haben Sie zwei Möglichkeiten:

    • Sie können Überwachungspausen unabhängig für jedes markierte Szenario einplanen. Wählen Sie hierzu   Pausen   Überwachungspause einplanen  .

    • Sie können identische Überwachungspausen für alle markierten Szenarien einplanen. Wählen Sie hierzu   Pausen   Einheitliche Überwachungspause  .

    Die Definition der Überwachungspausen erfolgt analog zu einer entsprechenden Funktion im Rahmen der Verfügbarkeitsüberwachung mit CCMSPING. Diese werden in Überwachungspause anlegen und ändern beschrieben.

  • Szenario kopieren

    Um ein Szenario zu kopieren, wählen Sie die Drucktaste   Bearbeiten/Löschen   Szenario kopieren  .

    Hinweis Hinweis

    Sie können sowohl GRMG-Lite- als auch GRMG-Szenarien kopieren; es ist allerdings nur für GRMG-Szenarien sinnvoll. Dies liegt daran, dass die Kopie keine Änderungen an den Komponenten eines Szenarios erlaubt, was bei GRMG-Lite-Szenarien mit ihren szenariospezifischen Komponentenbeschreibungen meist erforderlich ist.

    Ende des Hinweises
  • Szenario löschen

    Um markierte Szenarien zu löschen, wählen Sie die Drucktaste   Bearbeiten/Löschen   Szenario löschen  . Die zu den gelöschten Szenarien gehörenden Überwachungsbäume im Alert-Monitor werden dabei auch gelöscht.

  • Herunterladen von GRMG-Szenarien vom System auf das Frontend

    Sie können die Customizing-Datei eines GRMG-Szenarien jederzeit auf Ihr Frontend herunterladen. Markieren Sie hierzu das entsprechende Szenario, und wählen Sie die Drucktaste   Upload/Download   Szenarien herunterladen  . Das System gibt Ihnen den Dateinamen und den Pfad der Datei aus.

    Hinweis Hinweis

    Beachten Sie, dass Kennworte (Eigenschaftstyp PW) nicht herunter geladen werden.

    Ende des Hinweises
  • CCMS-Agenten nach neuen Szenarien überprüfen

    GRMG-Customizing-Dateien mit dem Präfix GRMG_, die sich im Verzeichnis [Drive]:\usr\sap\prfclog\grmg (Windows) bzw. /usr/sap/tmp/grmg (Unix) auf einem Host mit laufendem CCMS-Agenten befinden, werden automatisch in das zentrale Monitoring-System geladen und gestartet. Dieser automatische Prozess kann bis zu einer Stunde dauern, da er vom Lauf des Programms SAPMSSYT abhängig ist, das einmal stündlich gestartet wird. Um die Ergebnisse sofort zu sehen, wählen Sie die Drucktaste   Upload/Download   CCMS-Agent f. Szenarios befragen  .

  • Anzeige aktualisieren

    Um die Anzeige zu der GRMG-Szenarien zur Verfügbarkeitsüberwachung zu aktualisieren, wählen Sie die Drucktaste   Start/Stop   Ausführstatus aktualisieren  .

  • Statusnachrichten anzeigen

    Falls ein GRMG-Szenario nicht erfolgreich gestartet werden konnte (Szenario-Ausführstatus ), können Sie sich die entsprechende Fehlermeldung anzeigen lassen, indem Sie das gewünschte GRMG-Szenario markieren und die Drucktaste   Start/Stop   Statusnachrichten anzeigen   wählen. Eine Beschreibung der möglichen Fehlermeldungen finden Sie unter Monitor GRMG Selfmonitoring.

    Hinweis Hinweis

    Um noch mehr Informationen über einen Fehler anzuzeigen, starten Sie im Alert-Monitor den Monitor GRMG Selfmonitoring.

    Ende des Hinweises
  • Ausführung der Überwachung im Dialog/Hintergrund

    Sie können entscheiden, ob Sie die Verfügbarkeitsüberwachung im Dialog oder im Hintergrund ausführen lassen möchten. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter GRMG-Szenarien im Hintergrund ausführen lassen.

  • Hilfsmittel aufrufen

    Wählen Sie zur GRMG-Fehlersuche die Drucktaste Hilfsmittel (Hilfsmittel). Ihnen stehen dort die folgenden Funktionen zur Verfügung:

    • Wählen Sie ICM-Protokollanzeigen, um sich das lokale Protokoll des Internet Communication Manager anzuzeigen. Das Protokoll enthält Informationen über Verbindungsfehler und Probleme beim Anlegen oder Ausführen von HTTP-Sessions.

      Hinweis Hinweis

      Um die Möglichkeiten des ICM-Protokolls voll zu nutzen, setzen Sie den ICM-Trace. Starten Sie hierfür auf dem Anwendungsserver, auf dem Sie arbeiten, den ICM-Monitor (Transaktion SMICM), und setzen Sie den Trace auf den Wert 3 (  Springen   Trace-Level   Setzen  ). Führen Sie in der Transaktion GRMG das Szenario aus, das Sie analysieren wollen, und lassen Sie sich nun das ICM-Protokoll anzeigen. Sie sehen dann auch die Message-Bodies, die bei GRMG ausgetauscht werden. Vergessen Sie nicht, den ICM-Trace auf den Vorgabewert zurückzusetzen.

      Ende des Hinweises
    • Wählen Sie Ziel-Host anpingen, um einen Verbindungstest zu dem Host durchzuführen, der in der URL des ausgewählten Szenarios angegeben ist.

    • Wählen Sie Weg zu Ziel-Host verfolgen, um den Befehl TRACEROUTE (bzw. TRACERT in Windows) auszuführen. Damit überprüfen Sie, ob der Host aus der URL des markierten Szenarios über das Netzwerk von dem Anwendungsserver, an dem Sie angemeldet sind, erreichbar ist.