Monitor GRMG Selfmonitoring
Verwenden Sie diesen Monitor, um die ordnungsgemäße Funktion und Konfiguration des Generic Request and Message Generator (GRMG) zu überwachen. Der Monitor besteht aus zwei Teilbäumen:
· Sie können den Status jedes GRMG-Szenarios anzeigen lassen. Sie können damit überprüfen, ob eine Verfügbarkeitsüberwachung ordnungsgemäß durchgeführt werden konnte oder nicht.
·
Sie können GRMG-Customizing-Dateien automatisch in das
zentrale Monitoring-System hochladen und starten lassen. Voraussetzung ist,
dass sich die Customizing-Dateien in einem bestimmten Verzeichnis befinden,
auf das ein CCMS-Agent Leseberechtigung hat, und dass die Datei einer
Namenskonvention gehorcht (siehe auch unter
Konfigurationsdatei
der CCMS-Agenten SAPCCMSR.INI). Falls GRMG-Customizing-Dateien automatisch
hochgeladen werden, werden in diesem Teilbaum Informationen zu den
entsprechenden CCMS-Agenten ausgegeben.


Falls Sie in Datensammelmethode GRMG_TRIGGER den Parameter TRACE = X gesetzt haben, werden zusätzlich Meldungen der Methode (z. B. Start von Szenarien, Szenariofehler, neu hochgeladene Szenarien…) in das Protokoll der Data Supplier geschrieben. Sie finden dieses Protokoll Im Monitor CCMS Selfmonitoring, Teilbaum MoniInfra_<Anwendungsserver> → DataSupplier → Log.
Sie haben das Customizing der GRMG-Überwachung durchgeführt.
Um sich Daten zum Selfmonitoring des GRMG anzeigen zu lassen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Wählen Sie CCMS → Steuerung/Monitoring → Alert-Monitor, oder rufen Sie die Transaktion RZ20 auf.
2. Öffnen Sie die Monitorsammlung SAP CCMS Technical Expert Monitors und dort den Monitor GRMG Selfmonitoring.

Die Status der GRMG-Szenarien werden auch im regulären Monitor zur Verfügbarkeitsüberwachung mit GRMG angezeigt. Dies ist der Monitor Availability and Performance Overview der Monitorsammlung SAP CCMS Monitor Templates (siehe Anzeige der Verfügbarkeitsüberwachung mit GRMG im Alert-Monitor).
Hier sehen Sie, ob die GRMG-Anwendung erreicht werden konnte und eine gültige Antwort zurück gegeben hat. Dabei können Sie dem Teilbaum, der zu einem Szenario gehört, die folgenden Informationen entnehmen:
· Falls der Teilbaum grün ist, konnte die GRMG-Anwendung erreicht werden und hat eine gültige Antwort zurück gegeben. Die Verfügbarkeit der Komponente wird im zugehörigen regulären Teilbaum angezeigt (siehe Anzeige der Verfügbarkeitsüberwachung mit GRMG im Alert-Monitor).
· Falls der Teilbaum rot ist, konnte die Monitoring-Architektur das Szenario nicht durchführen. In diesem Fall wird im Teilbaum im Monitorattribut Run Status/Error Messages eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben werden.
Um weitere Informationen zu den möglichen Fehlern
zu erhalten, markieren Sie das Monitorattribut Run
Status/Error Messages, und wählen Sie die Drucktaste
Details
anzeigen. Falls möglich, werden HTTP-Header inklusive Returncode und
Statusgrund angezeigt.

Beachten Sie, dass bei einem Szenariofehler der reguläre Teilbaum nicht mehr mit Daten versorgt wird und die dazu gehörigen Werte veralten. Ein Szenariofehler bedeutet nicht zwangsläufig, dass die überwachte Komponente nicht verfügbar ist.
Folgende Szenariofehler mit ihren wahrscheinlichsten Ursachen können auftreten:
HTTP_POST-Fehler
Die Fehlerbeschreibung enthält den Präfix Reason for HTTP POST Failure.
Fehlerbeschreibung |
Mögliche Ursache |
· HTTP communication failure · Connect failed · Timeout occurred |
· Die URL, die im Customizing angegeben wird, zeigt auf einen Host oder Port, der nicht existiert. Überprüfen Sie, ob die URL korrekt ist, oder ob die Komponente läuft, die auf den Port horcht. · Der HTTP-Server der URL läuft nicht. Starten Sie in diesem Fall den Server. Beachten Sie, dass die überwachten Komponenten, die auf demselben Server laufen, dann ebenfalls nicht verfügbar sind. |
· TCPIP error occurred · Data error occurred |
Es gibt Probleme in der Netzwerk-Konfiguration oder dem Netzwerk-Betrieb. |
· Internal error occurred |
Es gibt Probleme im HTTP-Service des Monitoring-Systems; prüfen Sie den Status des Service mit Transaktion SMICM. |
· System failure occurred |
Es gibt Probleme mit dem HTTP-Server, der in der URL des Szenarios angegeben ist. |
· Argument not found · Plugin not active · Internal error · HTTP invalid state |
Es gibt Probleme in den HTTP-Klient-Funktionen im zentralen Monitoring-System; prüfen Sie den Status Ihrer HTTP-Operation mit Transaktion SMICM. |
· Destination not found · Not authorized to use HTTP destination |
Es gibt Probleme mit der RFC-Verbindung des Typs HTTP (die Sie im Customizing des Szenarios an Stelle einer URL angegeben haben); die Verbindung existiert nicht, oder die nötigen Berechtigungen zur Benutzung fehlen. |
Szenariofehler
Die Fehlerbeschreibung enthält den Präfix Reason for scenario failure.
Fehlerbeschreibung |
Ursache |
· No message returned |
Dieser Szenariofehler tritt häufig auf, wenn die Antwort der URL auf die GRMG-Anfrage ein HTML- und kein XML-Dokument ist. Der XML-Parser kann dann keine spezifische Fehlermeldung zurückgeben. Meist liegt es daran, dass die GRMG-Anwendung, die in der URL angegeben wurde, auf dem angegebenen Host nicht existiert. Der Webserver gibt eine HTML-Seite Seite nicht gefunden oder eine andere Nicht-XML-Seite zurück, die der Parser nicht interpretieren kann. Überprüfen Sie darum, ob die GRMG-Anwendung auf dem Zielhost korrekt installiert wurde und korrekt läuft. |
· No response for any component in request · <keine Fehlermeldung> |
Diese Fehlermeldung kann auftreten, wenn die Antwort einer GRMG-Anwendung für keine der in der GRMG-Anfrage angegebenen Komponenten einen Status zurückgibt. Überprüfen Sie, ob die Komponenten in der GRMG-Customizing-Datei mit denen übereinstimmen, die von der GRMG-Anwendung überwacht werden. Sie können auch die GRMG-Anfrage und die GRMG-Antwort direkt vergleichen, indem Sie auf dem zentralen Server des Monitoring-Systems in der Transaktion SMICM vorübergehend den Trace aktivieren (Stufe 3). |
· jede Meldung zu ungültigem XML-Format · <keine Fehlermeldung> |
Die Fehlermeldung tritt bei formalen DTD-Fehlern auf, wie z. B. nicht geschlossene Tags. Sie können die GRMG-Antwort direkt überprüfen, indem Sie auf dem zentralen Server des Monitoring-Systems in der Transaktion SMICM vorübergehend den Trace aktivieren (Stufe 3). |
· jede Meldung, die mit der CCMS-Monitoring-Architektur zu tun hat, wie z. B. Invalid TID oder Wrong segment |
Es gibt Probleme mit der CCMS-Monitoring-Architektur. Überprüfen Sie den Monitor CCMS Selfmonitoring auf weitere Alerts und stellen Sie sicher, dass Sie die Überwachung mit GRMG nur auf dem zentralen Server des Monitoring-Systems gestartet haben. |
In diesem Teilbaum werden Informationen zum automatischen Hochladen von GRMG-Customizing-Dateien angezeigt. Allgemein werden diese Dateien dann automatisch in das zentrale Monitoring-System hochgeladen und das dazugehörige GRMG-Szenario gestartet, falls sich die Customizing-Datei im Verzeichnis <Upload Directory> befindet und das Präfix <File specification> aufweist:
MTE-Name |
Bedeutung |
Upload Log |
Protokoll zum automatischen Hochladen von Customizing-Dateien |
Upload Agent |
CCMS-Agent, der Dateien des u. a. Verzeichnisses in das zentrale Monitoring System lädt |
Last data supplier run |
letzter Lauf der Datensammelmethode, die die Customizing-Dateien in das zentrale Monitoring System lädt; dies geschieht standardmäßig einmal pro Stunde
Falls Sie die Datensammelmethode sofort starten möchten, dann starten Sie in der Transaktion SE38 auf der zentralen Instanz das Programm SAPMSSYT. |
Upload Directory |
Verzeichnis, in dem nach der Customizing-Datei gesucht worden ist, die der o. g. CCMS-Agent in das zentrale Monitoring-System hochlädt. |
File specification |
Namenskonvention, der die Customizing-Datei genügen muss, damit der o. g. CCMS-Agent diese in das zentrale Monitoring-System hochlädt. |
Most recent file timestamp |
Zeitstempel der letzten Änderung der GRMG-Customizing-Datei, die über diesen Agenten in das zentrale Monitoring-System hochgeladen wurde |
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Generic Request and Message Generator