GRMG-Szenarien im Hintergrund ausführen lassen 
Die GRMG-Verfügbarkeitsüberwachung läuft standardmäßig im Dialog, wodurch insbesondere bei der Verwendung von vielen GRMG-Szenarien (ab ca. 50) die Gefahr besteht, dass die Laufzeit der entsprechenden Datensammelmethode GRMG_TRIGGER zu lang wird (siehe Timeout der http-Verbindung der GRMG-Anfrage ändern). Ab SAP NetWeaver 7.01 haben Sie die Möglichkeit, die Abarbeitung der GRMG-Szenarien auch im Hintergrund ablaufen zu lassen, wodurch Sie die Probleme aufgrund der Überschreitung der maximalen Laufzeit vermeiden können.
Hinweis
Sie erkennen die Überschreitung der maximalen Laufzeit im Dialog daran, dass im entsprechenden instanzspezifischen Teilbaum des Monitors CCMS Selfmonitoring im Teilbaum ein Alert generiert wird.
Ab SAP NetWeaver 7.01 führt die Überschreitung der maximalen Laufzeit nicht mehr zum dauerhaften Versagen der GRMG-Verfügbarkeitsüberwachung, da die Knoten im Alert-Monitor, die durch die Zeitüberschreitung im Status FATAL ERROR sind, durch die Startup-Methode GRMG_RESET_TOOL automatisch zurückgesetzt werden. Um die Zeitüberschreitung zu vermeiden, sollten Sie dennoch die Verfügbarkeitsüberwachung im Hintergrund ausführen lassen, wenn o.g. Alerts existieren.
Rufen Sie die Transaktion GRMG auf. Sie befinden sich nun im Bild Generic Request and Message Generator.
Wählen Sie die Drucktaste
.
Sie können nun im Bild Parameter für GRMG Hintergrund-Job CCMS_GRMG_BATCH_EXECUTION die folgenden Eintragungen durchführen:
Eingabefeld |
Bedeutung |
|---|---|
Name des GRMG-Jobs |
Name des Jobs, der die GRMG-Szenarien aufruft. Ändern Sie den vorhandenen Eintrag nicht. |
Frequenz in Minuten |
Zeitraum zwischen zwei Ausführungen der GRMG-Verfügbarkeitsüberwachung. Je kleiner Sie diesen Wert wählen, desto schneller werden Sie in der Monitoring-Infrastruktur darüber informiert, wenn eine überwachte Komponente nicht mehr verfügbar ist.
Erfahrungsgemäß sollten Sie diesen Zeitraum nicht kleiner als drei Minuten setzen. Ende des Hinweises |
Anzahl paralleler Aufgaben |
Sie können die Verfügbarkeitsüberwachung parallelisieren, indem Sie in diesem Feld einen Wert größer eins eingeben. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie eine sehr große Anzahl von GRMG-Szenarien mit hoher Frequenz überwachen möchten. Wir empfehlen, dass Sie diesen Parameter dann setzen, wenn die Laufzeit des Jobs CCMS_GRMG_BATCH_EXECUTION länger ist als der Zeitraum zwischen zwei Ausführungen des Jobs, den Sie im Parameter Frequenz in Minuten setzen.
Um die Laufzeit des Jobs zu ermitteln, rufen Sie die Transaktion
SM37 auf, und geben Sie im Feld Jobname den
Namen CCMS_GRMG_BATCH_EXECUTION ein. Geben Sie im Feld Benutzername das
Maskenzeichen * ein, und wählen Sie die Drucktaste Ende des Hinweises |
Parallele Servergruppen |
Wenn Sie die Ausführung der Verfügbarkeitsüberwachung parallelisieren, können Sie die Instanzen, auf denen die Verfügbarkeitsüberwachung durchgeführt wird, beschränken, indem Sie hier eine entsprechende Servergruppe eingeben (siehe auch RFC-Gruppen für Parallelverarbeitungsjobs definieren). Geben Sie bei einem zentralen Monitoring-System, das ausschließlich für die Überwachung Ihrer Systemlandschaft verwendet wird, auch bei paralleler Abarbeitung hier nichts ein. |
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