Customizing für den flexiblen Upload

Verwendung

Im Customizing für den flexiblen Upload geben Sie an, welche Funktionen des Upload Sie nutzen wollen. Insbesondere teilen Sie dem System hier mit, in welcher Form die in einer Datei enthaltenen Daten vorliegen. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass das System die eingelesenen Daten während des Uploads korrekt interpretieren kann.

Funktionsumfang

Beachten Sie, dass die nachfolgend beschriebenen Einstellungen zum großen Teil davon abhängen, welchen Datentyp Sie für die Methode festlegen. So entfällt z. B. für den Upload eines Positionsplans die Einstellung für die Behandlung von Vorzeichen.

Customizing-Einstellungen
Datentyp

Mit dem flexiblen Upload können Sie Bewegungsdaten und Stammdaten hochladen. Um welche Objekte es sich im einzelnen handelt, erfahren Sie unter Flexibler Upload .

Spaltenbreite

Sie können zwischen fixer und variabler Spaltenbreite wählen:

Fixe Spaltenbreite : Wählen Sie diese Option, wenn die Felder nicht durch ein Trennzeichen, sondern durch ihre Spaltenposition in der Datei festgelegt sind. Das System erwartet in diesem Fall die Felder an den Positionen, die sich aus den verschiedenen Feldlängen ergeben, wie sie im Feldkatalog der Methode definiert sind.

Variabel : Wählen Sie diese Option, wenn die Felder durch ein Trennzeichen, den Spaltenseparator, voneinander getrennt sind. Dies kann ein Tabulator, ein Semikolon, ein Komma, ein Leerzeichen oder ein anderes zu spezifierendes Trennzeichen sein.

Zeilentypen

Sie können zwischen folgenden Zeilentypen wählen:

eine Kopfzeile, gefolgt von Datenzeilen

Zeilentypindikatoren

Ein Zeilentypindikator ist ein Zeichen zu Beginn einer Dateizeile, das den Zeilentyp festlegt. Gültige Indikatoren bzw. unterstützte Zeilentypen sind

1: Kopfzeile

2: Datenzeile

3: Zeile mit Hierarchieinformation

Bei Verwendung von Zeilentypindikatoren muss jede Zeile (mit Ausnahme von Kommentarzeilen) mit einem gültigen Indikator beginnen. Liegen die Daten in variabler Spaltenbreite mit Feldseparatoren vor, so muss der Indikator vom ersten Datenfeld durch das gewählte Separatorzeichen getrennt sein.

Enthält die einzulesende Datei Kommentarzeilen, so müssen diese durch ein beliebiges, aber einheitliches Zeichen in der ersten Spalte der Zeile kenntlich gemacht sind. Sie teilen dem System das in der Datei verwendete Kommentarzeilenkennzeichen unter Kommentarzeile mit.

Werden keine Zeilentypindikatoren verwendet, so wird die erste Nichtkommentarzeile als Kopfzeile und alle weiteren Zeilen als Datenzeilen interpretiert.

Zifferntrennung

Hier geben Sie an, nach welchem Schema die in den angelieferten Daten enthaltenen Beträge formatiert sind (Tausender- und Dezimaltrennzeichen).

Updatemodus

Über den Updatemodus bestimmen Sie, wie bereits vorhandene Datensätze beim Upload behandelt werden.

Es gibt folgende Updatemodi:

alle vorhandenen Daten löschen

Nach dem Upload sind nur die (zuletzt) hochgeladenen Daten im System vorhanden.

hochgeladene vorhandene Daten löschen

Es werden nur bereits vorhandene Daten zu Objekten (z.B. zur Konsolidierungseinheit) gelöscht, die in der hochgeladenen Datei enthalten sind. Die Daten dieser Objekte werden also vollständig durch die hochgeladenen Daten ersetzt.

vorhandene Daten überschreiben

Vorhandene Daten werden überschrieben, neue werden hinzugefügt.

vorhandene Daten nicht verändern

Daten zu Objekten, die bereits im System vorhanden sind, werden nicht hochgeladen. Es werden also nur neue Daten hinzugefügt.

Eine detaillierte Dokumentation zum Updatemodus (einschließlich Beispielen) finden Sie unter Steuerung der Datenübernahme durch Updatemodus .

Behandlung von Vorzeichenattributen

Sie können festlegen, ob das System die im Customizing der Positionen bzw. Bewegungsarten angegebenen Vorzeichenattribute berücksichtigen soll. Falls Sie diese Option wählen, zieht das System die Vorzeichen für Merkmalswerte heran, bevor es diese bucht.

Erfassungsart

Sie können festlegen, ob das Konsolidierungssystem die angelieferten Bewegungsdaten als kumuliert oder periodenbezogen interpretiert:

Periodenwerte entsprechen den Werten der im Datensatz angegebenen Periode. Sie geben die Veränderung zur letzten Erfassung an.

Kumulierte Werte entsprechen den Werten zum Stichtag. Das System speichert die Werte intern jedoch als Periodenwerte ab, nachdem eine automatische Differenzrechnung zum bisherigen Saldo durchgeführt ist.

BAdI-Filter

Wenn Sie nach Durchführung des Uploads die eingelesenen Daten einer speziellen Verarbeitung unterziehen wollen, können Sie dies durch eine BAdI-Implementierung für das ausgelieferte BAdI UC_DATATRANSFER erreichen. In diesem Fall geben Sie hier denjenigen BAdI-Filterwert an, mit dem Sie die gewünschte Implementierung des BAdI anfordern. Sie finden detaillierte Informationen hierzu in der Systemdokumentation des BAdI UC_DATATRANSFER sowie in der Dokumentation seiner Methoden.

Feldkatalog

In den Feldkatalog für den Upload nehmen Sie alle Felder auf, die Sie in der hochzuladenden Datei verwenden wollen.

Sie können ein sog. freies Feld nutzen. Das freie Feld können Sie allen Feldkatalogen beliebig oft zuordnen. Die durch das freie Feld abgedeckten Spalten in der Datei werden bei Ausführung des flexiblen Upload zwar gelesen, aber nicht interpretiert. Auf diese Weise kann das System auch solche Dateien verarbeiten, die zusätzliche, der Konsolidierung unbekannte Informationen enthalten.

Beim Upload aus einem Feldkatalog können Sie optional auch das Mapping benutzen. Dann muss die Dateistruktur nicht mehr der Struktur der Datenbasis entsprechen. Vielmehr können Sie einen InfoObjectCatalog des BI zuweisen, der hier als Datenstrukturbeschreibung der Datei dient. Diesen InfoObjectCatalog geben Sie im Customizing der Datenbasis an.

Mapping (optional)

Wenn Sie einen externen Feldkatalog nutzen, dann müssen Sie im Mapping angeben, wie Sie die Datenstruktur der Datei auf die Struktur der Datenbasis abbilden wollen.

Selektion (optional)

Wenn Sie einen externen Feldkatalog nutzen (und somit ein Mapping definieren), können Sie in der Selektion einschränken, welche Daten selektiert werden und in welchen Bereich der Datenbasis geschrieben wird.