Generieren von Einteilungen Die Funktion ermöglicht es Ihnen, Einteilungen generieren zu lassen.
Beim Bestätigen der Positionsdaten werden die Einteilungen vom System automatisch generiert. In Anzeigen-Positionen können Sie Einteilungen auch manuell generieren.
Siehe auch: Manuelles Generieren von Einteilungen
Die Einteilungen werden zu einer Position generiert. Zusammen mit den Unterpositionen beschreiben die Einteilungen eine Position aus Produktionssicht. Auf Einteilungsebene wird die Produktionssicht mit größerer Auflösungstiefe dargestellt als auf Unterpositionsebene.
Siehe auch: Verkaufsbeleg
Siehe auch: Generieren von Unterpositionen
Die größere Auflösungstiefe ermöglicht es Ihnen, z.B. einer Anzeigen-Position pro Basisbelegungseinheit und Erscheinungstermin ein abweichendes Motiv zuzuordnen.
Zu jeder Einteilung gehört ein Status. Der Status beschreibt den Bearbeitungsstand der Einteilung.
Siehe auch: Status in Verkaufsbelegen
Im Normalfall können Gruppierungen Faktura erst fakturiert werden, wenn die zugehörigen Einteilungen platziert, produziert oder versendet wurden.
Siehe auch: Fakturierung
Sie wollen Positionen aus Produktionssicht beschreiben. Sie wollen z.B. einen teilbelegten Sonderinsertions- oder Verteilungs-Auftrag aus Produktionssicht beschreiben.
Sie haben die dispositionsrelevanten Daten der Position erfasst. Die Positionsart legt fest, welche Daten zu den dispositionsrelevanten Daten einer Position gehören.
Die Regel, nach der die Einteilungen generiert werden, ist abhängig von der Positionsart:
PosArt |
Generieren von Einteilungen |
|---|---|
AZ |
Pro zugeordneter Basisbelegungseinheit und Erscheinungstermin eine Einteilung. |
WS |
Pro zugeordneter Basisbelegungseinheit und Sendetermin eine Einteilung. |
SI, VT |
Pro belegter Basisbelegungseinheit eine Einteilung. |
OL |
Pro zugeordneter Basisbelegungseinheit, technischer Inhaltskomponente und Erscheinungstermin eine Einteilung. |
DL |
Keine Einteilungen. |
Alle Einteilungen einer Position werden in der Einteilungsübersicht angezeigt. Auf der Registerkarte
Detail
wird die Einteilung angezeigt, die in der Einteilungsübersicht markiert wurde.
Beim Generieren der Einteilungen wird geprüft, ob die Einteilungen produziert werden können. Dazu werden abhängig von der Positionsart u.a. folgende Prüfungen durchgeführt:
PosArt |
Prüfung |
|---|---|
AZ, OL, SI, VT, WS |
Wurde die Belegungseinheit in den Produktstammdaten angelegt? Wird die Belegungseinheit zum angegebenen Termin verkauft? Wurde in den Produktstammdaten der Belegungseinheit eine Löschvormerkung gesetzt? |
AZ, SI |
Wurde zur angegebenen Belegungseinheit eine Produktionseinheit generiert? |
AZ, OL |
Verstoßen Erscheinungstermin oder Heftnummer gegen den Annahmeschluss? Wird die Inhaltskomponente zum angegebenen Termin in der angegebenen Belegungseinheit produziert? Wird die Inhaltskomponente zum angegebenen Termin in der angegebenen Belegungseinheit verkauft? |
SI |
Ist die Belegungseinheit für die angegebene Bearbeitungsart zum angegebenen Termin verfügbar? |
SI, VT |
Wurden Teilbelegungsmengen in einer teilbelegten Kombinationsbelegungseinheit platziert? |
AZ |
Wurden die Einteilungen bereits generiert? |
WS |
Ist im angegebenen Werbeblock Werbezeit verfügbar? Über- bzw. unterschreitet die im Auftrag angegebene maximale bzw. minimale Länge des Werbespots, die in den Produktstammdaten angegebene maximale bzw. minimale Länge? |
Wenn zu einer Position nicht alle Einteilungen generiert werden konnten, erhalten Sie einen Hinweis vom System. Im Generierungsprotokoll können Sie anzeigen lassen, warum die Einteilungen nicht generiert werden konnten.
Siehe auch: Anzeigen von Protokollen
Wenn Sie die dispositionsrelevanten Daten einer Position ändern, werden die Einteilungen beim Bestätigen der Positionsdaten neu generiert.
Siehe auch: Ändern von Belegpositionen
Beim Generieren von Einteilungen können Inhaltskomponenten verdichtet werden. Dadurch können Sie Anzeigen-Werbung z.B. feiner rubriziert verkaufen als produzieren.
Beispiel
Sie wollen die Inhaltskomponenten
Audi A4
und
Audi A8
verkaufen, produzieren wollen Sie die Inhaltskomponente
Audi.
Sie haben der Basisbelegungseinheit die Inhaltskomponenten zugeordnet.
In der Verkaufssicht haben Sie der Inhaltskomponente
Audi
die Inhaltskomponenten
Audi A4
und
Audi A8
untergeordnet. In der technischen Sicht haben Sie der Inhaltskomponente
Audi
keine Inhaltskomponenten untergeordnet.
Wenn Sie einen Anzeigen-Auftrag mit der kaufmännischen Inhaltskomponente
Audi A4
erfassen, ermittelt das System beim Bestätigen der Positionsdaten die technische Inhaltskomponente
Audi.
Die Anzeige wird nach der Inhaltskomponente
Audi A4
abgerechnet und in der Inhaltskomponente
Audi
platziert.
In der Regel benötigen Sie Inhaltskomponenten der ersten Hierarchieebene zur Strukturierung von Inhaltskomponenten-Hierarchien und nicht zur Beschreibung von Platzierungsmöglichkeiten.
Wenn Sie sicherstellen wollen, dass in inhaltlichen Anzeigen-Kombinationsbelegungseinheiten Inhaltskomponenten der ersten Hierarchieebene beim Verdichten nicht als Platzierungsmöglichkeiten ermittelt werden, legen Sie die Inhaltskomponenten der ersten Hierarchieebene als Inhaltskomponenten vom Typ
nicht verdichtungsfähig
an.
Siehe auch: Inhaltskomponente
Wenn Sie eine Anzeigen- oder Online-Belegungseinheit mit einer Inhaltskomponente erfassen, die in den Produktstammdaten umgeschlüsselt wurde, werden die Inhaltskomponenten beim Generieren der Einteilungen wie folgt ermittelt:
Wenn Sie eine Kombinationsbelegungseinheit erfassen, der in den Produktstammdaten Basisbelegungseinheiten mit abweichend bezeichneten Inhaltskomponenten untergeordnet wurden, werden die Inhaltskomponenten der Produktionssicht umgeschlüsselt.
Wenn Sie einer Anzeigen- oder Online-Position mehrere Belegungseinheiten zuordnen, denen in den Produktstammdaten abweichend bezeichnete Inhaltskomponenten untergeordnet wurden, werden die Inhaltskomponenten der Verkaufssicht umgeschlüsselt.
Siehe auch: Umschlüsseln von Inhaltskomponenten
Wenn Sie einer Anzeigen-Position zusätzliche Belegungseinheiten zugeordnet haben, können Sie durch das Kennzeichen
BE+
festlegen, ob die Termine der zusätzlichen Belegungseinheiten mit den Terminen der ersten Belegungseinheit verglichen werden:
Wenn Sie das Kennzeichen
BE+
gesetzt haben, werden die Termine der zusätzlichen Belegungseinheiten nicht mit den Terminen der ersten Belegungseinheit verglichen.
Wenn Sie das Kennzeichen
BE+
nicht gesetzt haben, werden nur für die Termine der zusätzlichen Belegungseinheiten Einteilungen erzeugt, an denen auch die erste Belegungseinheit erscheint.
Beispiel
Die erste Belegungseinheit der Anzeigen-Position ist eine Tageszeitung. Die zweite eine Wochenzeitung, die am Samstag erscheint. Als Erscheinungstermin geben Sie einen Montag ein.
Wenn das Kennzeichen gesetzt ist, wird die Einteilung für die Wochenzeitung generiert. Wenn das Kennzeichen nicht gesetzt ist, wird die Einteilung für die Wochenzeitung nicht generiert.
Das Kennzeichen
BE+
wird im Customizing wie folgt gesetzt:
Kennz. |
Menüpfad |
|---|---|
|
|
Wenn Sie eine Anzeigen-Position mit einer Platzierungsanweisung und einer Belegungseinheit erfassen, zu der in den Produktstammdaten Festplätze angelegt wurden, wird die mögliche Anzahl von Platzierungen beim Bestätigen der Positionsdaten geprüft. Wenn die mögliche Anzahl von Platzierungen überschritten ist, werden die Einteilungen wie folgt generiert:
Wenn beim Anlegen des Festplatzes das Kennzeichen
überbuchbar
gesetzt wurde, erhalten Sie einen Hinweis vom System und die zugehörigen Einteilungen werden generiert.
Wenn das Kennzeichen
überbuchbar
nicht gesetzt wurde, erhalten Sie eine Fehlermeldung und die zugehörigen Einteilungen werden nicht generiert. Das Generierungsprotokoll enthält einen entsprechenden Eintrag.
Siehe auch: Anle gen von Anzeigen-Festplätzen und Lokalen Fenstern
Wenn Sie zu einer Anzeigen-Position eine Belegungseinheit und einen oder mehrere Zusatzterminen erfassen, prüft das System für jeden Zusatztermin, ob die Belegungseinheit an diesem Termin erscheint.
Wenn Sie eine Basisbelegungseinheit erfasst haben und der Zusatztermin nicht mit dem Erscheinungstermin übereinstimmt, werden Sie darauf hingewiesen, dass die Einteilung nicht generiert werden kann.
Wenn Sie eine Kombinationsbelegungseinheit erfasst haben, prüft das System, ob die Referenz-Basisbelegungseinheit am Zusatztermin erscheint. Je nachdem, ob Sie eine inhaltliche oder eine regionale Kombinationsbelegungseinheit erfasst haben, verhält sich das System wie folgt:
Wenn die Referenz-Basisbelegungseinheit einer regionalen Kombinationsbelegungseinheit am Zusatztermin erscheint, ermittelt das System für jede der untergeordneten Basisbelegungseinheiten den nächsten Erscheinungstermin, auch wenn dieser nicht mit dem Zusatztermin identisch ist und generiert die Einteilungen zu den ermittelten Terminen.
Bei inhaltlichen Kombinationsbelegungseinheiten werden nur die Basisbelegungseinheiten berücksichtigt, die genau zum Zusatztermin erscheinen. Einschränkungen auf bestimmte Wochentage, die Sie in der Wochentagsleiste vorgenommen haben, werden nicht berücksichtigt.
Wenn Sie einen periodischen Erscheinungstermin erfasst haben, wie z.B.
jede zweite Woche,
wird immer nur in der jeweils zweiten Woche nach Ausgaben gesucht, die passenden zur gebuchten Belegungseinheit sind und den entsprechenden Vertriebsausgabenvariantentyp haben.
Wenn Sie eine Terminkombination erfasst haben, erhalten Sie beim Erfassen der Terminspezifikation einen Hinweis vom System, dass die Terminspezifikation nicht für die Zusatztermine gilt. Für die Zusatztermine werden zusätzliche Einteilungen generiert.
In Anzeigen-Positionen werden Ausweichtermine anhand des Vertriebsausgabenvariantentyps ermittelt. Daher werden Ausweichtermine beim Generieren von Einteilungen nur ermittelt, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
Sie haben einen Erscheinungszeitraum bzw. eine Anzahl von Erscheinungen angegeben und ein Wochentagskennzeichen gesetzt. Das Wochentagskennzeichen spezifiziert den Vertriebsausgabenvariantentyp.
Zum gewünschten Erscheinungstermin und Vertriebsausgabenvariantentyp wurde keine Produktionseinheit generiert.
In allen anderen Fällen, werden die Ausweichtermine beim Generieren der Einteilungen nicht ermittelt, z.B. wenn Sie einen Erscheinungszeitraum ohne Wochentagskennzeichen oder einen Einzeltermin erfassen.
Siehe auch: Anlegen von Ausweichterminen
Wenn Sie eine fixe Terminkombination erfassen, werden die Einteilungen beim Bestätigen der Positionsdaten generiert. Als Erscheinungstermine werden die Tage ermittelt, die beim Anlegen der Terminkombination angegeben wurden und als nächstes belegt werden können, z.B. der nächste belegbare Mittwoch und Samstag.
Wenn Sie eine flexible Terminkombination erfassen, werden die Einteilungen beim Bestätigen der Positionsdaten wie folgt generiert:
Wenn das Kennzeichen
Manuelles Generieren von Einteilungen
im Customizing gesetzt wurde, müssen Sie die Einteilungen manuell generieren. Auf einem Dialogfenster wird für die Erscheinungstermine die Anzahl von Terminen vorgeschlagen, die beim Anlegen der Terminkombination angegeben wurde und als nächstes belegt werden kann.
Wenn das Kennzeichen
Manuelles Generieren von Einteilungen
im Customizing nicht gesetzt wurde, wird für die Erscheinungstermine die Anzahl von Terminen vorgeschlagen, die beim Anlegen der Terminkombination angegeben wurde und als nächstes belegt werden kann.
Siehe auch: Erfassen von Terminkombinationen
Nach der Neugenerierung der Einteilungen können Sie prüfen lassen, ob bei Änderung der Seitenformat-Spaltigkeit in den Einteilungen die Seitenformat-Spaltigkeit in den Einteilungen von der Seitenformat-Spaltigkeit im Motiv abweicht.
Wenn bei der Prüfung eine Abweichung festgestellt wird, kann die Seitenformat-Spaltigkeit im Motiv automatisch geändert werden. Eine automatische Änderung ist möglich, wenn das Motiv ausschließlich Einteilungen der aktuellen Position zugeordnet ist und die Einteilungen dieselbe Seitenformat-Spaltigkeit haben.
Wenn bei der Prüfung eine Abweichung festgestellt wird und eine automatische Änderung nicht möglich ist, erhalten Sie einen Hinweis vom System. In diesem Fall können Sie die Seitenformat-Spaltigkeit im Motiv nur manuell ändern.
Wenn Sie wollen, dass die Prüfung durchgeführt wird, setzen Sie im Customizing das Kennzeichen
Seitenformat-Spaltigkeit prüfen:
Kennzeichen |
Menüpfad |
|---|---|
|
|