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Objektdokumentation Sammel- und Reorganisationsschema  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Definition

Sammel- und Reorganisationsschemata gehören zur Central Performance History (CPH) der Monitoring-Architektur. Ein solches Schema gibt an, wie lange Daten, die diesem Schema zugeordnet worden sind (siehe Performance-Werten Sammel- und Reorganisationsschemata zuordnen) in welcher Auflösung in der CPH gespeichert werden sollen. Außerdem kann es eine Zeitzone, in die die Daten umgerechnet werden sollen, sowie Rechenregeln für die Aggregation enthalten (siehe Tagesschema und Kalenderschema).

Daten in der CPH gibt es in verschiedenen Aggregaten und zeitlichen Auflösungen. Eine Erklärung der entsprechenden Konzepte finden Sie unter Aggregation. Die CPH kennt die folgenden Aggregate und Auflösungen:

 

Mögliche Werte

Aggregat

Tag
Woche
X-Tage (X ist eine beliebige natürliche Zahl)
Monat
Quartal
Jahr

Auflösung

Minuten
Viertelstunde
Stunde
Tag

Die Speicherdauer der Aggregate können Sie in Abhängigkeit ihrer Auflösung bestimmen – Werte mit einer Auflösung von Minuten werden üblicherweise nicht so lange gespeichert wie Werte mit der Auflösung von Tagen. Der Hauptgrund liegt in dem enormen Speicherbedarf, den eine langfristige Speicherung in einer feinen Auflösung erfordert. Außerdem sind für Analysen über einen langen Zeitraum Werte in sehr feiner Auflösung (z. B. Minuten) nicht besonders geeignet, da mit einer gröberen Auflösung die Anzahl der Messungen pro Messpunkt steigt und damit eine bessere Statistik gewährleistet ist.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Verwendung

Zum Erstellen und Ändern der Sammel- und Reorganisationsschemata stehen Ihnen zwei unterschiedliche Bilder zur Verfügung:

·        Sammel- und Reorganisationsschema pflegen (Standardeinstellung)

·        Sammel- und Reorganisationsschema pflegen (Experteneinstellung)

Struktur

Aus einem Aggregat einer Auflösung können alle anderen gröberen oder gleichen Aggregate gröberer oder gleicher Auflösung berechnet werden.

Eine Ausnahme bilden Wochen- und X-Tagesaggregate. Diese können aus den Tagesaggregaten feinerer oder gleicher Auflösung berechnet werden, aus ihnen können aber keine anderen Aggregate bestimmt werden. Der Grund liegt darin, dass Wochen- und X-Tagesaggregate außerhalb der Aggregats­hierarchie stehen, da z. B. Wochen nicht eindeutig Monaten, Quartalen oder Jahren zugewiesen werden können (so kann eine Woche zu zwei Monaten gehören). Im Gegensatz dazu gehört ein Tag immer eindeutig zu einem Monat, ein Monat immer eindeutig zu einem Quartal usw.

Beispiel

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Hier soll ein Monatsaggregat in Viertelstundenauflösung 6 Monate lang gespeichert werden. Aus diesem Aggregat können alle Aggregate mit allen Auflösungen, die in dem durchgezogenen (blauen) Rechteck liegen, unmittelbar berechnet werden.

Aus den Aggregaten der gestrichelten (roten) Rechtecke können dagegen keine anderen Aggregate berechnet werden. Aus ihnen können nur Werte des gleichen Aggregats in gröberer Auflösung bestimmt werden (siehe Pfeile).

Siehe auch:

Ausgelieferte Sammel- und Reorganisationsschemata

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Startseite Central Performance History der Monitoring-Architektur

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