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Dokumentation zur KomponenteCentral Performance History der Monitoring-Architektur Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Die Central Performance History (CPH) ermöglicht es Ihnen, Performance-Werte der Monitoring-Architektur dauerhaft zu sichern und in Reports auszugeben, um so die aktuellen Performance-Daten mit ihrer früheren Entwicklung zu vergleichen.

Standardmäßig werden Performance-Werte im Alert-Monitor nur bis zu 24 Stunden gespeichert, was für viele Aufgaben, insbesondere für die Überwachung von Service Level Agreements (SLAs), nicht ausreichend ist. In der CPH können Sie Performance-Werte ausgewählter Attribute von beliebigen Systemen speichern, wobei Sie Speicherdauer und Auflösung frei festlegen können. Die CPH sollte dabei nur auf dem zentralen Monitoring-System (i. e. das System, in dem die Monitoring-Architektur konfiguriert ist) existieren.

Hinweis Hinweis

Ziel der CPH ist es, so viele Informationen wie möglich zu speichern und gleichzeitig möglichst wenige spezifische Daten aufzubewahren. Da die Datenmenge ständig wächst, wird sie regelmäßig reorganisiert. Dabei werden Daten von einer Zeiteinheit (z. B. Stunden) in die nächst gröbere (z. B. Tage) verdichtet und in der feineren Einheit gelöscht.

Ende des Hinweises

Um Daten der CPH auszugeben, verwenden Sie Reports. Ein solcher Report enthält zunächst eine Reportdefinition, die bestimmt, welche Performance-Attribute in welcher Auflösung der Report enthalten soll. Um dann den Report selbst ausführen zu lassen, müssen Sie nur noch die Reportdefinition und den Zeitraum angeben, der in dem Report ausgegeben werden soll. Sie können die Reportausführung auch automatisieren, indem Sie die Reports als regelmäßige Jobs einplanen.

Hinweis Hinweis

Wenn Sie für Ihr zentrales Monitoring den SAP Solution Manager verwenden, können Sie auch das Reporting im Work Center System-Monitoring benutzen, um Performance-Daten in ihrer zeitlichen Entwicklung anzuzeigen (siehe Reporting im Work Center System-Monitoring).

Ende des Hinweises

Funktionsumfang

Die Nutzung der Funktionen der CPH geschieht in vier Schritten; Sie können alle Schritte sowohl im Alert-Monitor (siehe Verwendung der Central Performance History aus dem Alert-Monitor) als auch in der eigenen Transaktion der CPH durchführen (Transaktion RZ23N):

  1. Legen Sie fest, wie lange Performance-Werte in welcher Auflösung in der CPH gespeichert werden sollen.

    Diese Einstellung wird in sogenannten Sammel- und Reorganisationsschema gespeichert, wobei SAP bereits voreingestellte Schemata ausliefert, welche den meisten Anforderungen gerecht werden. Außerdem enthalten die Schemata Informationen darüber, nach welchen Rechenregeln die Informationen verdichtet werden sollen (siehe Tagesschema anlegen und bearbeiten und Kalenderschema anlegen und bearbeiten). Dabei können Sie sowohl die verschiedenen Stunden des Tages als auch verschiedene Tage unterschiedlich gewichten, um so z. B. Feiertage oder Nachtstunden bei der Berechnung der Aggregate auszublenden.

  2. Wählen Sie die Performance-Attribute aus, die in der CPH gespeichert werden sollen.

    Sie können Sammel- und Reorganisationsschemata beliebigen MTE-Klassen beliebiger Systeme zuordnen (siehe Performance-Werten Sammel- und Reorganisationsschemata zuordnen).

  3. Erstellen Sie Reportdefinitionen, in denen Sie bestimmen, welche Performance-Werte ausgegeben werden sollen.

    In einer Reportdefinition legen Sie fest, welche MTE-Klassen in welcher Auflösung in den Reports, die auf dieser Definition beruhen, ausgegeben werden sollen (siehe Erstellen einer Reportdefinition).

  4. Lassen Sie Reports ausführen, die auf der Basis einer Reportdefinition Daten aus der CPH ausgeben.

    Sie können Reports direkt ausführen lassen oder als regelmäßigen Job einplanen, der dann automatisch ausgeführt wird. Je nach seinen Einstellungen können Sie den Report direkt am Bildschirm oder als Datei ausgeben lassen (siehe Einplanen und Ausführen eines Reports).