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Vorgehensweisen Einplanen und Ausführen eines Reports  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Ein Report gibt Daten der Central Performance History (CPH) aus. Dabei ist die Voraussetzung für die Ausführung eines Reports, dass eine passende Reportdefinition existiert (siehe Erstellen einer Reportdefinition). Auf der Basis einer solchen Definition können Sie einen Report ausführen lassen; entweder unmittelbar oder eingeplant als periodischer Job.

Bei der Ausführung eines Reports legen Sie die Reporteigenschaften fest, die nicht durch die Reportdefinition bestimmt sind. Im Einzelnen legen Sie die folgenden Eigenschaften bei der Ausführung des Reports fest:

·        Zeitraum, auf den sich der Report beziehen soll

·        Dateiformat, in dem der Report ausgegeben werden soll (Dateityp, direkte Ausgabe aus den Bildschirm oder in die Datenbank)

·        Layout des Reports

·        Einstellungen, die es erlauben, den Report regelmäßig als Job ausführen zu lassen

Vorgehensweise

Ausführung und Einplanung eines Reports

...

       1.      Sie haben aus mehreren Funktionen die Möglichkeit, einen Report auszuführen:

¡        Wählen Sie im Überblicksbild der CPH (Transaktion RZ23N) im Gruppenrahmen Datenausgabe und Reporting die Drucktaste Reports ausführen.

¡        Wählen Sie CCMS Konfiguration Alert-Monitor, oder rufen Sie die Transaktion RZ21 auf. Sie gelangen zum Bild Monitoring: Eigenschaften und Methoden. Wählen Sie Techn.Infrastruktur Central Perf.History Reports ausführen.

¡        Sie können sich im Bild Detaildaten von Monitorattributen des Alert-Monitors (siehe Detaildaten anzeigen und Anzeige anpassen) direkt einen Standardreport zu den markierten MTE-Klassen ausgeben lassen. Dabei werden Tagesdaten mit Stundenauflösung verwendet. Wählen Sie hierzu Central Perf.History Als Report ausgeben.

       2.      Sie gelangen in allen Fällen zum Bild Central Performance History Reportausführung. Das Bild besteht aus zwei Teilen. Im linken Teilbild legen Sie sämtliche Einstellungen für eine manuelle oder automatische Reportausführung fest. Das Teilbild hat den folgenden Aufbau:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

       3.      Geben Sie im Eingabefeld Auszuführende Reportdefinition die gewünschte Definition ein.

       4.      Geben Sie im Gruppenrahmen Zeitintervall des Reports den Zeitraum ein, auf der sich der Report beziehen soll. Die verschiedenen Kennzeichen haben die folgende Bedeutung:

Kennzeichen

Bedeutung

Letzte

Zeitintervall, das sich vom Tag der Reportausführung eine festgelegte Dauer in die Vergangenheit erstreckt (z. B. Letzte 7 Tage oder Letzte 3 Monate); die gegenwärtige Zeiteinheit wird nicht mit ausgegeben

Maximal verfügbare Daten

kleinstes Zeitintervall, das alle Zeiträume umfasst, in denen für min­destens eine der MTE-Klassen des Reports Daten vorhanden sind

Minimal verfügbare Daten

kleinstes Zeitintervall, das alle Zeiträume umfasst, in denen für alle MTE-Klassen des Reports Daten vorhanden sind

Festes Zeitintervall

Zeitintervall, das durch ein Anfangs- und ein Enddatum festgelegt ist; ein festes Zeitintervall ist nur für eine direkte (einmalige) Reportausführung sinnvoll.

Beispiel

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

       5.      Geben Sie im Gruppenrahmen Reportausgabeziel ein, in welcher Form der Report ausgegeben werden soll. Die verschiedenen Kennzeichen haben die folgende Bedeutung:

Kennzeichen

Bedeutung

Ausgabe auf den Bildschirm

Der Report wird auf den Bildschirm ausgegeben und nicht gesichert. Dies ist nur bei direkter Ausführung des Reports möglich.

In Report-DB sichern

Der Report wird in einer eigenen Datenbank gesichert. Sie können sich den Report jederzeit im Report-Browser anzeigen lassen.

Als ASCII-Datei sichern

Der Report wird als ASCII-Datei gesichert. Im Anschluss an den Report selbst enthält die Datei die Reporteigenschaften.

Als Microsoft-Excel-Datei sichern

Der Report wird als Microsoft-Excel-Datei gesichert. Im Anschluss an den Report selbst enthält die Datei die Reporteigenschaften.

       6.      Geben Sie den gewünschten Anzeigemodus ein. Die beiden möglichen Werte haben die folgende Bedeutung:

Wert

Bedeutung

eindimensional

Pro Zeile werden die Werte eines Zeitpunkts ausgegeben; pro Gruppe des Reports wird eine eigene Spalte ausgegeben

zweidimensional

Pro Zeile werden die Werte eines Tages (und damit je nach Auflösung zwischen 1 und 1440 Werte) ausgegeben. Pro Gruppe des Reports wird eine eigene Zeile ausgegeben.

       7.      Falls Sie den Report als Datei sichern möchten, geben Sie im Gruppenrahmen Dateiname und Pfad der ASCII-/Excel-Datei/Name des DB-Eintrags an, wohin und unter welchem Namen Sie die Datei sichern möchten.

Falls Sie den Report in der Report-Datenbank sichern möchten, geben Sie in diesem Gruppenrahmen den Namen an, unter dem der Report in der Report-Datenbank gesichert werden soll. Falls Sie keinen Namen angeben, wird als Name der Name der verwendeten Reportdefinition verwendet.

       8.      Falls Sie den Report direkt ausführen möchten, können Sie wählen, ob die Datei auf dem lokalen Computer oder auf dem aktuellen Anwendungsserver gesichert werden soll. Falls der Report als Job eingeplant werden soll, kann die Datei nur auf einem Anwendungsserver gespeichert werden.

Hinweis

Wählen Sie die Drucktaste Jobeinstellungen, um den Anwendungsserver zu bestim­men, auf dem der Job zur automatischen Reportausführung laufen soll. Verwenden Sie hierfür einen möglichst hoch verfügbaren Anwendungsserver. Falls die Reports als Datei gesichert werden, wird der Report auf diesem Anwendungsserver gesichert. Falls Sie keinen Pfad angeben, wird die Datei im Home-Verzeichnis des Anwendungsservers (Profilparameter DIR_HOME) gesichert.

Um zu verhindern, dass bei wiederholter Ausführung die Dateien für die älteren Reports überschrieben werden, geben Sie im Dateinamen ein Fragezeichen (?) ein (z.B. Report?.xls). Das Fragezeichen wird beim Sichern der Datei durch das aktuelle Datum ersetzt (z.B. Report20021031.xls).

       9.      Falls der Report regelmäßig als Job ausgeführt werden soll, wählen Sie die Drucktaste Periodisch ausführen. Ihnen steht nun der Gruppenrahmen Report einplanen zur Verfügung, in dem Sie die erste Ausführung und die Periode der Jobausführung bestimmen können. Um den Job einzuplanen, wählen Sie die Drucktaste Einplanen (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt).

   10.      Falls Sie den Report direkt ausführen möchten, wählen Sie die Drucktaste Direktausführung.

   11.      Falls Sie den Report sofort im Hintergrund ablaufen lassen möchten, wählen Sie die Drucktaste Im Hintergrund ausführen.

Anzeigen und Bearbeiten der Reporteinstellungen, die automatisch ausgeführt werden

Reports, die im Hintergrund ausgeführt werden (siehe oben), werden im rechten Teilbild in der Tabelle Aktive Reportausführungen im Hintergrund angezeigt. In den Spalten dieser Tabelle werden alle Einstellungen angezeigt, die Sie bei der Einplanung des Reports angegeben haben.

Um die Einstellungen zu ändern, wählen Sie die gewünschte Einplanung mit Doppelklick, nehmen die gewünschten Änderungen vor und planen sie erneut ein, indem Sie die Drucktaste Einplanen (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt) wählen.

Hinweis

Beachten Sie, dass nach dieser Vorgehensweise die Reportdefinition zweimal eingetragen ist. Falls Sie dies nicht möchten, markieren Sie die Einplanung, die Sie löschen möchten, und wählen Sie die Drucktaste Mark. Reporting-Jobs löschen (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt).

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Startseite Central Performance History der Monitoring-Architektur

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