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 Verkauf und Service

 

Technische Daten

Technischer Name der Business Function

CRM_SLS_SRV_1

Art der Business Function

Enterprise Business Function

Verfügbar ab

SAP-Erweiterungspaket 1 für SAP CRM 7.0

Technische Verwendung

CRM Core

Anwendungskomponente

Telekommunikationsbranche (CRM-IT)

Servicevorgänge (CRM-BTX-SVO)

Fakturierung (CRM-BE)

Opportunitys (CRM-BTX-OPP)

Installationen (CRM-MD-INB)

Geschäftspartner (CRM-MD-BP)

Direkt abhängige Business Function, die Sie zusätzlich aktivieren müssen

nicht relevant

Mit dieser Business Function können Sie die Produktivität und Effizienz von Benutzern im Unternehmen, von Geschäftsprozessen usw. steigern.

Integration

  • Um die RTOM-Dashboards in einem Interaction Center für die Telekommunikationsbranche nach Aktivierung der Business Function SAP Real-Time Offer Management (CRM_RTOM_1) zu verwenden, müssen Sie die Business Function SAP-BusinessObjects-Integration und interaktives CRM-Reporting (CRM_ANA_BOB) aktivieren.

  • Wenn Sie die Fakturierungsfunktionen für das Ersatzteilmanagement verwenden möchten, müssen Sie die SAP ERP Business Function Service Parts Management: Innovationen in ERP (SPE_CI_1) aktivieren. Diese ist ab SAP-Erweiterungspaket 5 für SAP ERP 6.0 verfügbar.

  • Wenn Sie die Fakturierung für Retouren in internen Umlagerungsprozessen verwenden möchten, müssen Sie die SAP SCM Business Function EWM, Retouren im Distributionsnetzwerk (SCM_EWM_REV_LOG) aktivieren. Diese ist ab SAP-Erweiterungspaket 1 für SAP SCM 7.0 verfügbar.

  • Die Business Functions Verkauf und Service (CRM_SLS_SRV_1) und Forderungs- und Fondsmanagement (CRM_CF_1) teilen die Funktion Attribut für Gebietsmanagement. Wenn Sie Verkauf und Service (CRM_SLS_SRV_1) aktivieren, aktivieren Sie auch die oben erwähnte Funktion, unabhängig davon, ob Sie Forderungs- und Fondsmanagement (CRM_CF_1) aktivieren.

Voraussetzungen

Sie haben die folgenden Komponenten ab der genannten Version installiert:

Art der Komponente

Komponente

Wird nur für folgende Funktionen benötigt

Softwarekomponente

BBPCRM 701

nicht relevant

Softwarekomponente

WEBCUIF 701

Asynchrone Verbuchung

Softwarekomponente

SAP NetWeaver Search and Classification (TREX)

Verbesserung der Suche

XI-Content

XI 7.11 SP1

nicht relevant

BI Content

BI_CONT 705

  • Integration von Real-Time Offer Management in Telco Interaction Center

  • Vorhersage von Ersatzteilen und Servicedauer

Funktionsumfang

Stammdaten
  • Account-Schnellanlage und Verbesserungen bei der Suche

    Sie können einen neuen Account direkt aus einer Opportunity, einem Lead, einer Aktivität oder einer Kampagne heraus anlegen.

    Für die Account-Suche steht Ihnen das Suchkriterium Region nach Land zur Verfügung. Dieses Suchkriterium präzisiert Ihre Suche nach Accounts, indem Sie nach der entsprechenden Region des jeweiligen Landes filtern.

    Sie können auch Kommunikationsdaten (E-Mail, Telefon und Website) zu einem Account suchen, indem Sie einen Asterisk (*) verwenden. Diese Suche erfolgt mit TREX und ist daher nicht auf 20 Zeichen begrenzt. Weitere Informationen finden Sie unter Suchtechniken und Account-Identifizierung/Account-Informationsblatt.

  • Frühere Installationsversionen anzeigen und zwei Installationen miteinander vergleichen

    Sie können sich eine Momentaufnahme einer Installation oder einer Installationskomponente anzeigen lassen, so wie diese zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit definiert war. Weitere Informationen finden Sie unter Anzeige früherer Versionen und Vornehmen rückwirkender Änderungen. Sie können auch zwei Installationen vergleichen, sowohl in der aktuellen, als auch in früheren Versionen. (siehe Vergleich von Installationen und Installationsversionen).

    Über die neuen Drucktasten Alles aufklappen und Ebene nach oben können Sie einfacher in großen Installationsstrukturen navigieren.

  • Neues Attribut für Gebietsmanagement

    Wenn Sie neue Regeln für ein Gebiet formulieren, können Sie das Attribut ProdHier./VertrKat. (Produkthierarchie/Vertriebskategorie) verwenden. Da dies ein vertriebsbereichsabhängiges Attribut ist, müssen Sie bei Verwendung dieses Attributs in einer Regelaufstellung auch Vertriebsbereich auswählen.

    Sie können das Attribut auch als Suchbegriff in der erweiterten Suche verwenden. Verwenden Sie den Suchbegriff Vertriebskategorie.

    Weitere Informationen finden Sie unter Zuordnung von Produkten.

Grundfunktionen
  • UI-Erweiterungen für Preise und Konditionen

Verbesserung der Performance

Die folgenden Funktionen und Features verbessern die Systemperformance während der Vorgangsbearbeitung:

  • Ersatz-Business-Add-Ins für Geschäftsvorgänge

    Die folgenden Business Add-Ins (BAdIs) sind im Erweiterungs-Framework von SAP NetWeaver Application Server ABAP verfügbar:

    • CRM_BTX_EXTENSIONS_NEW ersetzt CRM_BTX_EXTENSIONS.

    • CRM_ORDER_FIELDCHECK_NEW ersetzt CRM_ORDER_FIELDCHECK.

    Sie haben die Möglichkeit, die neuen BAdIs anstelle der bestehenden klassischen BAdIs zu verwenden, um die Systemperformance zu verbessern. Die Logik der neuen BAdIs entspricht der Logik der klassischen BAdIs.

  • Asynchrone Verbuchungen

    Verbuchungen von Vorgangsdaten in der Datenbank werden asynchron vorgenommen, was zu einer Verbesserung der Systemperformance führt. Datenbankänderungen, die durch das Sichern durch einen Benutzer ausgelöst werden, werden durchgeführt, sobald ein Verbuchungsprozess auf dem Server verfügbar ist. In der Zwischenzeit können die Benutzer mit der Anwendung weiterarbeiten. Weitere Informationen finden Sie unter Asynchrone Verbuchung.

    Beachten Sie, dass diese Funktion auch mit der Business Function Performance und große Verträge verfügbar ist.

  • Anzeige von Preissummen in Serviceauftrag und -vertrag

    Preissummen werden in den Details (Daten auf Kopfebene) der folgenden Geschäftsvorgänge angezeigt, und nicht im Zuordnungsblock Preissummen:

    • Serviceauftrag

    • Serviceauftragsangebot

    • Servicevertrag

    • Servicevertragsangebot

Verkauf
  • Vorbelegung der Account-ID in der Eingabehilfe bei Aktivitäten

    Wenn Sie einen Termin oder Kontaktbericht bearbeiten, werden Sie bei der Auswahl des Geschäftspartners vom System unterstützt: Wenn Sie eine Partnerfunktion des Typs Ansprechpartner auswählen, wird das Feld Account-ID in der Eingabehilfe automatisch vorbelegt, vorausgesetzt Sie haben in den Kontaktberichts- oder Termindetails bereits einen Account eingegeben. Weitere Informationen finden Sie unter Partner in Aktivitäten.

  • Ermittlung von Geschäftspartner in ERP-Kundenaufträgen

    Wenn Sie ERP-Verkaufsvorgänge anlegen, kann der eingegebene Auftraggeber in der ausgewählten Verkaufsorganisation mehrere Partner haben, die für eine bestimmte Partnerfunktion gültig sind. Aus diesem Grund können Sie festlegen, dass Sie bei der Bearbeitung von ERP-Verkaufsvorgängen vom System dazu aufgefordert werden sollen, den erforderlichen Geschäftspartner auszuwählen. Weitere Informationen über diese Funktion und die erforderlichen Customizing-Aktivitäten finden Sie unter Erfassen von ERP-Verkaufsvorgängen in SAP CRM.

Service
  • Eingehender Garantieantrag und ausgehender Garantieantrag

    Sie können die folgenden neuen Prozesse verwenden:

    • Automatisches Anlegen eines ausgehenden Garantieantrags aus einer Reklamation

      Dies war bisher bereits für Servicerückmeldungen und Serviceaufträge möglich.

    • Automatisches Anlegen eines ausgehenden Garantieantrags aus einem eingehenden Garantieantrag

    • Automatisches Anlegen von Vorgängen mit der neuen Vorgangsart eingehender Garantieantrag aus einem Serviceauftrag oder einer Servicerückmeldung

    • Manuelles Anlegen eines eingehenden Garantieantrags

      Wenn der externe Serviceanbieter die Bearbeitung seiner Serviceaufträge bzw. Servicerückmeldungen in seinem eigenen System durchführt, kann er auch manuell und ohne Bezug auf einen Vorgängervorgang einen eingehenden Garantieantrag in SAP CRM anlegen.

    Weitere Informationen finden Sie unter Anlegen eines ausgehenden Garantieantrags und Anlegen eines eingehenden Garantieantrags.

  • Regelbasierte Versendung

    Sie können die regelbasierte Versendung für eine größere Bandbreite von Vorgangsarten verwenden.

    Bislang stand die regelbasierte Versendung im Interaction Center (IC) WebClient und im WebClient UI nur für Serviceaufträge zur Verfügung. Hierfür werden Regelwerke aus dem E-Mail Response Management System (ERMS) verwendet. Wenn Benutzer die Drucktaste Versenden wählen, verwendet die regelbasierte Versendung bestimmte Regelwerke, um einen Serviceauftrag zur Bearbeitung an einen bestimmten Mitarbeiter weiterzuleiten.

    Diese Option steht nun im WebClient UI auch für folgende Vorgangsarten zur Verfügung:

    • Serviceauftragsangebot

    • Reklamation, Werkstattreparatur und Retoure

    • Servicerückmeldung

    • Servicevertrag und Servicevertragsangebot

    • Produktänderungsanweisung

    • Servicevereinbarung

    • eingehender und ausgehender Garantieantrag

    Zusätzlich wurden auch die Attribute erweitert, die für die Regelbearbeitung zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie unter Regelbasierte Versendung von Servicevorgängen.

  • Vorhersage von Ersatzteilen und Servicedauer

    Sie können Werte aus früheren Servicerückmeldungen verwenden, um die für die Erbringung einer Serviceleistung benötigten Ersatzteile und die hierfür benötigte Zeit vorherzusagen. In der Standardauslieferung werden Vorhersagewerte auf der Grundlage von Servicerückmeldungsdaten geliefert, die in SAP Business Information Warehouse oder in einer In-Memory-Datenbank abgelegt sind. Die Vorhersage ist relevant für Servicepositionen und steht daher in Serviceaufträgen und Werkstattreparaturaufträgen zur Verfügung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Vorhersage von Ersatzteilen und Servicedauer.

  • Kreditprüfung

    Sie können festlegen, ob eine Kreditprüfung durchgeführt wird, wenn der Status auf Kopfebene für die folgenden Vorgangsarten in Freigegeben geändert wird:

    • Serviceauftrag

    • Servicevertrag

    • Reklamation

    • Werkstattreparaturauftrag

    Weitere Informationen finden Sie unter Automatische Kreditprüfung.

  • Struktursicht für Produktvorschlag

    Das vorhandene Dialogfenster für den Produktvorschlag, das in Serviceaufträgen und Serviceverträgen verwendet wird, wurde folgendermaßen erweitert:

    • Hierarchiebaum

      Statt in einer flachen Liste angezeigt zu werden, die nur die erste Beziehungsebene darstellt, werden Produkte, die zum Bezugsobjekt in Beziehung stehen (Serviceleistungen, Ersatzteile und aus SAP ERP heruntergeladene Ersatzteile), als Hierarchiebaum angezeigt, der auch die tieferen Beziehungsebenen abbildet. Es kann maximal zwei Wurzelknoten geben: Objekt und Referenzprodukt.

    • Mehrfachauswahl

      Im Hierarchiebaum steht eine Mehrfachauswahl zur Verfügung, mit der Sie mehrere Ersatzteile oder Serviceleistungen in die Positionsliste eines Serviceauftrags oder in die Produktliste einer Servicevertragsposition kopieren können.

  • Zeiterfassung

    Sie können Ihre Arbeitszeit in Geschäftsvorgängen erfassen, z.B. in Serviceanforderungen. Weitere Informationen finden Sie unter Zeiterfassung.

  • Serviceeinsatzplanung

    Die Benutzungsoberfläche des Gantt-Diagramms wurde verbessert und basiert jetzt auf Adobe Flash Islands. Weitere Informationen finden Sie unter Gantt-Sicht.

    Die Kartenintegratin ist zum Anzeigen von Ressourcen, Bedarfen und Einsätzen verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter Kartenintegration.

Interaction Center
  • Produktsuche und RTOM-Empfehlungsliste

    Sie können eine erweiterte Produktsuche und die Integration der RTOM-Empfehlungsliste in bestimmten Auftragsmanagementvorgängen im Interaction Center (IC) nutzen. Während die RTOM-Erweiterung nur im IC verfügbar ist, steht die neue Produktsuche auch für bestimmte Benutzerrollen von CRM Sales und Service Professional zur Verfügung. Weitere Informationen über die Verwendung dieser Funktionen im IC finden Sie unter Besonderheiten für Interaction Center: CRM-Geschäftsvorgänge.

  • Asynchrone Verbuchung

    Vorgangsdaten werden asynchron verbucht, wenn ein Benutzer im Unternehmen auf Beenden klickt. Datenbankänderungen werden verbucht, sobald ein Verbuchungsprozess auf dem Server verfügbar ist. In der Zwischenzeit können die Benutzer mit der Anwendung weiterarbeiten.

Telekommunikationsbranche
  • Neues UI für schlanke Positionen im Provider-Auftrag in Interaction Center und Händlerapplikation für Telekommunikationsbranche

  • Integration von SAP Real-Time Offer Management in Telco Interaction Center

    Sie können die Real-Time Decisioning Engine in den Interaction Center WebClient für die Telekommunikationsbranche integrieren. Die Real-Time Decisioning Engine ist eine Echtzeit-Entscheidungslösung, die intelligente Produktempfehlungen und Meldungen während Kundenkontakten bereitstellt. Die Lösung ist lernfähig und bewertet die Antwort aus jedem Kundenkontakt, um beim nächsten Mal eine noch zutreffendere und noch effektivere Real-Time-Empfehlung unterbreiten zu können. Weitere Informationen finden Sie unter Real-Time-Empfehlungen.

Fakturierung
  • Überleitung von Notizen für Fakturen in integrierte Anwendungen

    Sie können Notizen, die für Fakturen angelegt wurden, in ein integriertes System, z.B. SAP ERP, überleiten.

    Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung der Fakturierungsfunktion Notiztexte an Folgeanwendungen überleiten im Customizing für Customer Relationship Management unter Anfang des Navigationspfads Fakturierung Navigationsschritt Anwendung einstellen Ende des Navigationspfads.

  • Interne Verbindlichkeiten in der internen Verrechnung

    Die Interne Verrechnung für Verkaufsvorgänge löst Buchungen in der Kreditorenbuchhaltung aus. Mit dieser Business Function können Verbindlichkeiten aus Sicht der Verkaufsorganisation auch durch Aufwandsbuchungen in der SAP-ERP-Kreditorenbuchhaltung ausgewiesen werden.

    Der aus der Lieferung resultierende Aufwand wird in Sachkonten im Buchungskreis des Lieferanten gebucht. Der aus einer Lieferantenrechnung im Rechnungswesen resultierende Aufwand wird im Buchungskreis der Verkaufsorganisation gebucht, um Beträge, die an den Lieferanten zu zahlen sind, abzubilden. Weitere Informationen finden Sie unter Interne Verrechnung.

  • Unterstützung der Steuerprüfung mit Data Retention Tool extended (DARTX)

    Sie können Daten in SAP CRM extrahieren und beibehalten. DARTX wurde konzipiert, um den Benutzer bei der Einhaltung von Steuerprüfungsanforderungen in Deutschland und den USA zu unterstützen; es kann jedoch eine Erweiterung für ähnliche Anforderungen anderer Länder vorgenommen werden. Der Extraktionsumfang ist für CRM-Daten definiert, die für den Steuerprüfungsprozess von Relevanz sind. Weitere Informationen finden Sie unter Data Retention Tool extended (DARTX).

  • Umstellung von abgelaufenen Währungen

    Eine Währungsumstellung ist erforderlich, wenn eine Vorgangswährung z.B. wegen der Ablösung der Landeswährung durch den Euro nach Beitritt in die Europäische Währungsunion abgelaufen ist. Bei der Fakturierung können Beträge in abgelaufenen Währungen automatisch in Beträge in der Ablösungswährung umgestellt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Umstellung von abgelaufenen Währungen.

  • Bearbeiten von Vorgängen mit Vorauszahlungen

    Sie können Vorgänge bearbeiten, bei denen Zahlungskarten (z.B. Kreditkarten) beteiligt sind, sowie Vorgänge, die Vorauszahlungen einschließen.

    Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung der Fakturierungsfunktion Bearb. von Vorgängen mit Vorauszahlungen im Customizing für Customer Relationship Management unter Anfang des Navigationspfads Fakturierung Navigationsschritt Anwendung einstellen Ende des Navigationspfads.

Fakturierung für das Ersatzteilmanagement

Die Business Function ermöglicht die erweiterte Fakturierungsintegration im Ersatzteilmanagement wie folgt:

  • Lieferbezogene Fakturierung für Streckenabwicklung (TPOP)

    Für TPOP-Kundenaufträge wird die lieferbezogene Fakturierung zusätzlich zur vorgangsbezogenen Fakturierung unter Berücksichtigung der Liefermenge unterstützt. Mit der lieferbezogenen Fakturierung werden die folgenden Informationen aus der Bestellung durch die eingehende Lieferung bereitgestellt, die für die Fakturierung verwendet werden können:

    • Brutto- und Nettogewicht, so dass in der Fakturierung in SAP CRM die Berechnung der Frachtkosten auf der Basis der Gewichte erfolgen kann, die im Lieferavis aufgeführt sind

    • Bestellpreis, der im Controlling als Kosten der verkauften Waren verwendet werden kann

    Weitere Informationen finden Sie unter Fakturierung für Streckenabwicklung.

  • Interne Streckenabwicklung (IC TPOP) mit interner Verrechnung

    Die interne (buchungskreisübergreifende) Streckenabwicklung erfolgt im folgenden Fall:

    • Waren werden von einer Organisation beschafft, die sich in einem anderen Buchungskreis als die Verkaufsorganisation befindet.

    • Die für die Beschaffung zuständige Organisation hat einen Vertrag mit einem externen Lieferanten für die Beschaffung von Waren und die Lieferung an den Kunden.

    Die interne Verrechnung erfolgt zwischen der verkaufenden Organisation und der für die Beschaffung zuständige Organisation. Weitere Informationen finden Sie unter Interne Verrechnung für interne Streckenabwicklung.

  • Interne Verbindlichkeiten in der internen Verrechnung

    Verbindlichkeiten aus der Sicht der Verkaufsorganisation können in einem Szenario für interne Fakturierung auf eine der beiden folgenden Arten berücksichtigt werden:

    • Buchungen in der Kreditorenbuchhaltung im Buchungskreis der Verkaufsorganisation.

    • Anlegen einer Eingangsrechnung in der Materialwirtschaft in SAP ERP und, nach der Rechnungsprüfung, Buchungen in der Kreditorenbuchhaltung.

    Weitere Informationen finden Sie unter Interne Verrechnung.

  • Fakturierung für Retouren im internen Umlagerungsprozess

    Die Fakturierung wird für Retouren während interner Umlagerungen (beispielsweise aufgrund von beschädigter Ware oder Mengenabweichungen) unterstützt. Nach der Prüfung der zurückgesandten Waren werden Daten aus dem Prüfbeleg und der Anlieferung in SAP ERP in die entsprechende SAP-CRM-Fakturavorratsposition übernommen. Folgende Schritte laufen bei der Fakturierung in SAP CRM ab:

    • Ermittlung des zu erstattenden Betrags auf der Basis des Defektcodes, des Entscheidungscodes und der Menge.

    • Anlegen einer Gutschrift für die Erstattung

    Weitere Informationen finden Sie unter Fakturierung für interne Umlagerungen.

Fakturierungslokalisierung

Es stehen Ihnen die folgenden länderspezifischen Fakturierungsoptionen zur Verfügung:

Lokalisierung der Steuerabwicklung

Es stehen Ihnen die folgenden länderspezifischen Steueroptionen zur Verfügung:

  • Abwicklung von Umsatz- und Verbrauchssteuern (Indien)

    Weitere Informationen finden Sie unter Indien: Umsatz- und Verbrauchsteuern.

  • Zweidrittelregel (Irland)

    Weitere Informationen finden Sie unter Irland: Zweidrittelregel.

  • Steuerbefreiungszertifikate (betrifft verschiedene Länder)

    In bestimmten Ländern können Unternehmen, vor allem Exportfirmen, bei ihrer Steuerbehörde eine Befreiung von der Mehrwertsteuer beantragen. Das heißt, sie müssen ihren Lieferanten keine Mehrwertsteuer zahlen, wenn sie Waren oder Dienstleistungen in Verbindung mit dieser Steuerbefreiung erwerben. Sie können die Steuerbefreiungszertifikate Ihrer Kunden in SAP CRM erfassen, die dann bei der Ermittlung der Steuern und bei der Fakturierung berücksichtigt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Steuerbefreiungszertifikate.