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 Performance und große Verträge

 

Technische Daten

Technischer Name der Business Function

CRM_PERFORMANCE

Art der Business Function

Enterprise Business Function

Verfügbar ab

SAP-Erweiterungspaket 1 für SAP CRM 7.0

Technische Verwendung

CRM Core

Anwendungskomponente

Grundfunktionen (CRM-BF)

Vorausgesetzte Business Function

keine

Mit dieser Business Function können Sie die Systemperformance während der Bearbeitung von Kunden- und Serviceaufträgen und Verträgen verbessern. Die Business Function ermöglicht eine schnellere Bearbeitung von Vorgängen, die eine große Anzahl von Positionen enthalten. Große Serviceverträge profitieren am meisten von den Performanceverbesserungen, vor allem Verträge mit Tausenden von Positionen.

Die Performanceverbesserungen werden durch ein verringertes Datenvolumen und eine verringerte Last auf Anwendungsservices erreicht.

Hinweis Hinweis

Einige der mit dieser Business Function ausgelieferten Funktionen sind für Kunden relevant, die SAP Intellectual Property Management (IPM) verwenden, und für Leasingkunden, die SAP CRM verwenden.

Ende des Hinweises

Integration

Einige Funktionen der Business Function Verkauf und Service (CRM_SLS_SRV_1) bewirken auch Performanceverbesserungen. Weitere Informationen finden Sie unter Verkauf und Service, Abschnitt „Verbesserung der Performance“).

Voraussetzungen

  • Sie haben die folgenden Komponenten ab der genannten Version installiert:

    Art der Komponente

    Komponente

    Wird nur für folgende Funktionen benötigt

    Softwarekomponente

    BBPCRM 701

    für alle Funktionen benötigt

    Softwarekomponente

    WEBCUIF 701

    Modus für große Vorgänge bei Positionsliste

    Softwarekomponente

    SAP_AP 700 SP19 (SAPKNA7019)

    Performanceoptimierte Preisfindung

  • Sie haben die Customizing-Einstellungen für die unten aufgeführten Funktionen entsprechend der dazugehörigen Dokumentation vorgenommen.

  • Bevor Sie die positionsübergreifende Preisfindung aktiv nutzen, empfehlen wir Ihnen die Durchführung von Regressionstests, um die Preisberechnungen zu prüfen.

Funktionsumfang

Positionsbearbeitung

Mit Hilfe der folgenden Funktionen können die Benutzer schneller mit Geschäftsvorgängen arbeiten, die eine große Anzahl von Positionen enthalten:

  • Positionslistenmodi mit verbesserter Performance

    Die folgenden Modi stehen zur Verfügung:

    • Modus für große Vorgänge (für Serviceverträge und Servicevertragsangebote)

      Das System stellt nur für diejenigen Positionen ein vollständige Menge von Daten auf dem UI-Layer (Business Object Layer) bereit, die auf der aktuell angezeigten Seite des Zuordnungsblocks Positionen sichtbar sind.

    • Positionsliste leer (verfügbar für Kundenaufträge)

      In Kundenaufträgen ist die Postionsliste am Anfang leer, wenn ein vordefnierter Schwellenwert überschritten wird, und der Benutzer muss eine Suche durchführen, um die Liste zu füllen.

  • Positionssuche

    Bei Serviceverträgen, Servicevertragsangeboten und Kundenaufträgen steht eine Positionssuche zur Verfügung, mit der der Benutzer nach einer Teilmenge von Positionen suchen kann. Positionssuchkriterien werden oben im Zuordnungsblock Positionen angezeigt.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Positionsliste mit verbesserter Performance.

Asynchrone Verbuchungen

Verbuchungen von Vorgangsdaten in der Datenbank werden asynchron vorgenommen, was zu einer Verbesserung der Systemperformance führt. Datenbankänderungen, die durch das Sichern durch einen Benutzer ausgelöst werden, werden durchgeführt, sobald ein Verbuchungsprozess auf dem Server verfügbar ist. In der Zwischenzeit können die Benutzer mit der Anwendung weiterarbeiten. Weitere Informationen finden Sie unter Asynchrone Verbuchung.

Beachten Sie, dass diese Funktion auch mit der Business Function Verkauf und Service verfügbar ist.

Fakturaanforderungszeilen

Für die periodische Fakturierung steht ein neues Verfahren zur Verfügung. Dieses Verfahren verbessert die Performance während der Bearbeitung von Verträgen (auf die die periodische Fakturierung anwendbar ist). Insbesondere wird die Performance bei Verträgen mit einer großen Anzahl von Positionen verbessert (dies gilt auch für Verträge mit weniger Positionen, wenn auch in geringerem Ausmaß). Anstatt in jeder Abrechnungsperiode eine Fakturaanforderungsposition als untergeordnete Position zu jeder fakturierbaren Position zu generieren, generiert das System eine Fakturaanforderungszeile in jeder Position in jeder Abrechnungsperiode. Fakturaanforderungszeilen können bedeutend schneller verarbeitet werden als Fakturaanforderungspositionen.

In SAP CRM können Fakturaanforderungszeilen parallel zu Fakturaanforderungspositionen verwendet werden; Sie können bei neuen Geschäftsvorgängen mit der Anwendung des neuen Verfahrens beginnen und bei bereits vorhandenen Vorgängen gleichzeitig das alte Verfahren verwenden.

Weitere Informationen finden Sie unter Fakturaanforderungszeilen.

Performanceoptimierte Preisfindung

Die performanceoptimierte Konditionsverarbeitung und Preisfindung umfasst folgende Funktionen, die verbesserte Systemreaktionszeiten während der Bearbeitung von Geschäftsvorgängen bewirken. Diese Funktionen stehen bei Vorgangsarten zur Verfügung, die auf der Grundlage der im SAP-Hinweis 1436942Auf SAP-Site veröffentlichte Informationen aufgeführten Business-Objekte (Vorgangstypen) konfiguriert sind.

  • Neue Preisfindungsschnittstelle

    Durch eine konfigurierbare Zuordung von Vorgangsfeldern und Konditionsfeldern können Sie die Preisfindung so einstellen, dass das System nur dann die Pricing Engine auf Grundlage des Kalkulationsschemas für den Vorgang aufruft, wenn Felder geändert werden.

    Sie können die alte Preisfindungsschnittstelle auch nach Aktivierung dieser Business Function weiterhin verwenden.

    Hinweis Hinweis

    Die Umstellung auf die neue Preisfindung kann einigen Konfigurationsaufwand und eine Reimplementierung von Business Add-Ins (BAdIs) bedeuten und sollte nur nach eingehender Analyse vorgenommen werden.

    Ende des Hinweises
  • Verzögerte positionsübergreifende Preisfindung

    Sie können Benutzern im Unternehmen die Möglichkeit geben, die Berechnung von positionsübergreifenden Preisen (bei denen Gruppenkonditionen gelten) auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben und dadurch die Systemreaktionszeit während der Bearbeitung von Vorgängen verbessern.

    Wenn die positionsübergreifende Preisfindung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird, werden Preisberechnungen, die aggregierte positionsübergreifende Daten erfordern, nur während der Vorgangsbearbeitung auf Positionsebene verarbeitet. Dies beinhaltet auch die Berechnung von Steuern, die auf dem Bruttovorgangswert basieren, Rabatte und Zuschläge, die auf dem Gesamtwert von mehreren Positionen basieren (z.B. Gesamtgewicht) und die Verteilung von Rundungsdifferenzen.

    Der Benutzer im Unternehmen kann die positionsübergreifende Preisfindung auf der Benutzungsoberfläche ein- und ausschalten (diese Möglichkeit besteht allerdings nicht bei SAP Intellectual Property Management). Wenn der Benutzer die positionsübergreifende Preisfindung wieder aktiviert oder den Vorgang sichert, findet gegebenenfalls eine positionsübergreifende Preisfindung statt, d.h., falls der Preis nicht aktuell ist.

Weitere Informationen finden Sie unter Performanceoptimierte Preisfindung.

Allgemeine Performanceverbesserungen

Zusätzlich zu den oben genannten Funktionen wird die Systemperformance bei der Bearbeitung von verschiedenen Geschäftsvorgängen verbessert. Die Performancesteigerung variiert von Szenario zu Szenario.

Erweitertes Verteilungskonzept (IPM)

Ein alternatives Konzept zur Performanceverbesserung steht für die Verteilung von Kosten und Erlösen in Lizenzverträgen zur Verfügung. In diesem Konzept werden die Zahlungsplanfunktionen nicht für die Verteilung verwendet, und es sind keine Fakturaanforderungspositionen (FAP) erforderlich. Das Set IPM_REVDIST wird verwendet, um die Verteilungsdaten im Vertrag zu speichern.

Das bestehende Verteilungskonzept wird nach wie vor unterstützt, aber es profitiert von keinerlei Performanceverbesserungen. Sie können das neue Konzept nur für Verträge verwenden, die nach der Aktivierung dieser Business Function angelegt werden.

Erweiterungen für den Vertragsbaum (IPM)

Sie können die Anzahl der wichtigsten Intellectual Properties (IPs) festlegen, die in der Vertragshierarchie zu einem bestimmten Zeitpunkt angezeigt werden. Dadurch wird das Laden des Vertrags beschleunigt, da weniger IPs in der Vertragshierarchie angezeigt werden.

Mit der Drucktaste IP positionieren können Sie eine beliebige IP im Vertrag suchen. Diese Drucktaste unterscheidet sich von der bestehenden Drucktaste Positionieren, da letztere einen gegebenen String innerhalb der aktuell angezeigten Hierarchie sucht.