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Hintergrunddokumentation Integration und Verwaltung von Inhalten  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Die Szenariovariante Integration und Verwaltung von Inhalten beschreibt die Aufgaben eines Administrators, um eine integrierte Landschaft aufzubauen, in der Autoren und Benutzer mit Hilfe der Variante Erstellung, Veröffentlichung und Bereitstellung von Inhalten über Standortgrenzen hinweg mit unstrukturierten Dokumenten arbeiten können.

Sie nutzen diese Szenariovariante, um heterogene Dokumentablagen (Repositories) in das Portal zu integrieren. Der Zugriff auf die relevanten Informationen, die in den angebundenen Repositories abgelegt sind, kann über Suche oder Navigation erfolgen. Über eine einheitliche Benutzungsoberfläche im Portal können Sie Repository-übergreifend Services, wie z. B. Feedback, Bewertung, persönliche Notizen und Versionierung nutzen.

Die Integrationsfähigkeiten der Variante erlauben außerdem, Verbindungen mit anderen IT-Szenarios oder Szenariovarianten herzustellen, z. B. mit Enabling User Collaboration oder Information Broadcasting. Die Inhalte der integrierten Repositories können in Anwendungen und Prozesse eingebunden werden, wenn diese im Portal integriert sind und auf Knowledge-Management-Fähigkeiten zurückgreifen.

 

Vorteile der Variante:

·        Integration von unstrukturierten Informationen verschiedener bestehender Dokumentablagen in das Portal und die darin abgebildeten Geschäftsprozesse und Anwendungen

·        Suche und Klassifikation über alle Repositories bei Einsatz einer einzigen Suchtechnologie

·        Einsatz einer anpassbaren Benutzungsoberfläche, die dem Firmendesign und den Anforderungen der Benutzer entspricht

·        Nutzung Repository-übergreifender Services

 

Benötigte Verwendungsarten von SAP NetWeaver

Die für diese Szenariovariante benötigten installierbaren Einheiten entsprechen denen des IT-Szenarios Enterprise Knowledge Management.

 

IT-Prozesse der Szenariovariante

Die Variante Integration und Verwaltung von Inhalten umfasst Prozesse, die von Administratoren durchgeführt werden müssen, um Benutzern eine integrierte Informationslandschaft zur Verfügung zu stellen.

Die Szenariovariante besteht aus folgenden IT-Prozessen:

Prozess

Was Sie wissen sollten…

Integration von Repositories

Der Prozess beinhaltet die Konfiguration von Repository-Managern, die benötigt werden, um die verschiedenen, heterogenen Datenablagen Ihres Unternehmens in das Portal zu integrieren.

Sie geben neben den Server-Adressen und verschiedenen Administrationsdaten auch an, welche Services in den Repositories genutzt werden können.

Sie können natürlich auch mit der integrierten Datenbank arbeiten, ohne weitere Repositories zu integrieren.

Definition von Metadaten

Die Definition von Eigenschaften und Metadaten trägt dazu bei, Dokumente in Folgeprozessen genauer klassifizieren zu können.

So können Metadaten zur automatischen Einordnung von Dokumenten in Kategorien genutzt werden. Bei einer Suche können Sie Eigenschaften angeben und so das Ergebnis einschränken.

Indizierung von Dokumenten

Der Prozess umfasst die Konfiguration von Crawlern, das Anlegen von Suchindizes und die Angabe der gewünschten Repositories oder Ordner, die durchsucht werden sollen.

Das Crawlen der integrierten Repositories und die Indizierung der enthaltenen Dokumente ist Grundlage für Suche und Klassifikation.

Die in diesem Prozess angelegten Indizes sind für die Erstellung von Taxonomien geeignet.

Erstellung von Taxonomien

Sie können zwischen zwei Klassifikationstechniken wählen, um Dokumente anhand ihres Inhalts und ihrer Metadaten automatisch in virtuelle Navigationshierarchien (Taxonomien) einzuordnen.

Bei den Klassifikationstechniken handelt es sich um a) die query-basierte und b) die beispielbasierte Klassifikation.

Die Erstellung von Taxonomien ist ein optionaler Prozess. Sie können natürlich auch die ursprüngliche physische Struktur aller eingebundenen Ablagen weiter benutzen.

Konfiguration der Benutzungsoberfläche

Durch modulare Konfiguration können Sie die Benutzungsoberfläche an Unternehmensstandards und die Bedürfnisse der Benutzer anpassen. Alternativ können Sie auch die von SAP bereitgestellten Designvorlagen nutzen.

Auf Basis einer offenen Java-API, können Sie auch eigene Benutzungsoberflächen-Elemente entwickeln.

 

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