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Generierungsvorschriften für Kontingentauswahl festlegen
In diesem Arbeitsschritt hinterlegen Sie
Regeln, anhand derer Freizeitansprüche für Mitarbeiter aufgebaut
werden.
Hinweis: Wenn Sie Regeln für
die Generierung von Abwesenheitskontingenten über denReport RPTQTA00 bzw. für
die Ermittlung von Vorschlagswerten einrichten, steht Ihnen nur eine
eingeschränkte Sicht auf die Customizingtabelle zur Verfügung. In dieser sind
alle für diese Methoden nicht relevanten Felder ausgeblendet.
Das System erkennt anhand Ihrer Angaben im Arbeitsschritt
Generierung von Kontingenten ohne Zeitauswertung zulassen, welche
Sicht auf die Customizingtabelle angezeigt werden soll.
Voraussetzungen
Sie haben die folgenden Arbeitsschritte
durchgeführt:
- Wenn Sie die Abwesenheitskontingente abhängig
von anrechenbaren Anwesenheitszeiten generieren möchten, müssen
Sie
- die gewünschten
Zeitarten definiert haben: eine Zeitart für die Ermittlung der
geleisteten Anwesenheitszeiten und eine für die Ermittlung des Faktors, mit
dem der anteilige Basisanspruch multipliziert werden soll.
- eine Personalrechenregel in Ihr
Zeitauswertungsschema eingefügt haben, in der die Zeitarten gefüllt
werden.
Standardeinstellungen
Im Standard sind bereits einige Musterlösungen
hinterlegt.
Aktivitäten
1. Legen Sie
fest, für welche Mitarbeitergruppierungen Sie eine Auswahlregel für
Abwesenheitskontingenttypen erstellen möchten.
2. Legen Sie
eine Auswahlregel fest. Wählen Sie einen sprechenden Namen, so daß Sie sie
jederzeit leicht identifizieren können.
3. Legen Sie
fest, welcher Abwesenheitskontingenttyp durch diese Regel aufgebaut werden
soll.
4. Legen Sie im
Bereich Anwendbarkeit den Beginn der frühesten Kumulation, das
Eintrittsdatum und Angaben zur Behinderung fest.
Wenn Sie keine
Unterscheidungen anhand dieser Kriterien vornehmen möchten, lassen Sie die
Felder ungefüllt oder verwenden Sie beim Eintrittsdatum einen entsprechend
großen Zeitraum (z.B. 01.01.1800 - 31.12.9999).
5. Legen Sie im
Bereich Kumulationszeitraum fest, über welchen Zeitraum die
Kontingentansprüche der Mitarbeiter anteilig zum Basiszeitraum generiert
werden sollen.
Hier können Sie kalenderbezogene Zeiträume verwenden. Sie können aber auch den
Beschäftigungszeitraum des Mitarbeiters als Basis für den Zeitraum verwenden.
Hierzu verwenden Sie eine Datumsart aus dem Infotyp Datumsangaben
(0041) und legen individuell die Länge fest. Wenn Sie bereits bei der
Ermittlung des Basiszeitraums eine Datumsart verwendet haben, sollten Sie hier
die gleiche Datumsart angeben.
6. Hinterlegen
Sie im Bereich Basisanspruch den Basisanspruch, der als Grundlage zur
Berechnung des Kumulationsanspruches dienen soll.
Wenn dieser anhand
des Dienst- oder Lebensalters ermittelt wird, dann geben Sie zusätzlich den
Stichtag für die Ermittlung des Dienst- bzw. Lebensalters an.
7. Hinterlegen
Sie im Bereich Kumulationsanspruch Vorgaben zur Verarbeitung der
Kumulationsansprüche.
Durch Angaben in diesem Bereich werden die Kumulationsansprüche
weiterverarbeitet, die pro Zeitauswertungslauf ermittelt werden.
Berücksichtigen Sie bei der Angabe der Werte also den Kumulationszeitraum, den
Sie angegeben haben.
Wenn Sie die Kumulationsansprüche abhängig von anrechenbaren
Anwesenheitszeiten generieren möchten, geben Sie im Bereich Multiplikation
mit Zeitsaldo je nach Bedarf ein Tagessaldo oder ein Periodensaldo
an.
Die durch Kürzung oder Überschreitung des Maximalanspruchs entstehenden
Kappungsdifferenzen können Sie in Alternativkontingenten festhalten. Überlegen
Sie, ob Sie diese Differenzen abstellen wollen und ordnen Sie die jeweiligen
Kontingenttypen zu.
8. Wenn Sie die
Zeitauswertung einsetzen: Definieren Sie im Bereich
Übertragungszeitpunkt , wann die ermittelten Ansprüche in den Infotyp
Abwesenheitskontingente (2006) übertragen werden und somit zur
Abtragung zur Verfügung stehen sollen.
Diesen Zeitpunkt können Sie von einer Datumsart abhängig machen. Die Datumsart
wird ohne die Jahresangabe aus dem Infotyp Datumsarten (0041)
gelesen. So können Sie z.B. festlegen, daß ein Urlaubsanspruch jedes Jahr zum
Jahrestag der Einstellungen eines Mitarbeiters übertragen werden soll.
Geben Sie bei Bedarf im Feld Übertragungspakete
einen Mindestwert für die Kumulationsansprüche an. Erst wenn dieser erreicht
ist, aktualisiert das System den Infotyp Abwesenheitskontingente
(2006).
9. Legen Sie im
Bereich Gesamtanspruch fest, wie die Ansprüche, die in den
Infotyp Abwesenheitskontingente (2006) übertragen wurden, verarbeitet
werden sollen.
Durch Angaben in diesem Bereich werden die Kontingentansprüche im Infotyp
Abwesenheitskontingente (2006) gerundet bzw. auf einen Maximalanspruch
hin überprüft und gegebenenfalls gekappt.