In diesem Arbeitsschritt definieren Sie die
Zeitarten, Tagessalden und Periodensalden, die in Ihrem Betrieb verwendet
werden.
Zeitarten stellen eine semantische Zusammenfassung von Zeitspannen dar.
Die Zeitspannen in den Zeitarten, die einem Mitarbeiter zugeordnet werden,
können in Tagessalden abgespeichert und in Periodensalden kumuliert
werden.
Sie legen fest, ob eine bestimmte Zeitart als gleichnamiges Tagessaldo gespeichert werden soll und ob ihr Wert in einem gleichnamigen Periodensaldo kumuliert werden soll.
In einer Gruppierung des Personalteilbereichs sollen täglich acht Stunden gearbeitet werden. Tarifvertraglich ist eine durchschnittliche tägliche Arbeitszeit von 7,5 Stunden vorgesehen. Aus der Differenz soll eine Vorholzeit aufgebaut werden. Dazu definieren Sie die Zeitart "Vorholzeit".
Die
Gruppierung der Personalteilbereiche für Zeiterfassung muß vorhanden sein.
SAP liefert die typischerweise vorkommenden Zeitarten als Standardeinträge aus. Genügen die ausgelieferten Zeitarten nicht Ihren Anforderungen, so können Sie eigene Einträge hinzufügen.
Die Bedeutung der Zeitarten ergibt sich aus den Personalrechenregeln der Zeitauswertung. In der Standardauslieferung haben die Zeitarten folgende Bedeutung:
Die Bildung dieser Salden wird genauer beschrieben in den Menüpunkten Saldenbildung über Zeitdaten mit Uhrzeiten bzw. Saldenbildung bei Stundenerfassung.
Fügen Sie hier nur neue Einträge ein, falls Sie zusätzlich zur SAP-Standardauslieferung weitere Zeitarten benötigen.
Bitte tätigen Sie alle Ihre Einträge im für Kunden vorgesehenen Namensraum. Andernfalls können Ihre Einträge beim Upgrade überschrieben werden. Änderungen an den SAP-Standardeinträgen haben den Charakter von Programmänderungen.