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Zeitarten definieren

In diesem Arbeitsschritt definieren Sie die Zeitarten, Tagessalden und Periodensalden, die in Ihrem Betrieb verwendet werden.
Zeitarten stellen eine semantische Zusammenfassung von Zeitspannen dar.
Die Zeitspannen in den Zeitarten, die einem Mitarbeiter zugeordnet werden, können in Tagessalden abgespeichert und in Periodensalden kumuliert werden.

Sie legen fest, ob eine bestimmte Zeitart als gleichnamiges Tagessaldo gespeichert werden soll und ob ihr Wert in einem gleichnamigen Periodensaldo kumuliert werden soll.

Beispiel

In einer Gruppierung des Personalteilbereichs sollen täglich acht Stunden gearbeitet werden. Tarifvertraglich ist eine durchschnittliche tägliche Arbeitszeit von 7,5 Stunden vorgesehen. Aus der Differenz soll eine Vorholzeit aufgebaut werden. Dazu definieren Sie die Zeitart "Vorholzeit".

Voraussetzungen

Die

Gruppierung der Personalteilbereiche für Zeiterfassung muß vorhanden sein.

Standardeinstellungen

SAP liefert die typischerweise vorkommenden Zeitarten als Standardeinträge aus. Genügen die ausgelieferten Zeitarten nicht Ihren Anforderungen, so können Sie eigene Einträge hinzufügen.

Die Bedeutung der Zeitarten ergibt sich aus den Personalrechenregeln der Zeitauswertung. In der Standardauslieferung haben die Zeitarten folgende Bedeutung:

Die Bildung dieser Salden wird genauer beschrieben in den Menüpunkten Saldenbildung über Zeitdaten mit Uhrzeiten bzw. Saldenbildung bei Stundenerfassung.

Empfehlung

Fügen Sie hier nur neue Einträge ein, falls Sie zusätzlich zur SAP-Standardauslieferung weitere Zeitarten benötigen.

Aktivitäten

1. Klären Sie, welche Zeitarten zusätzlich benötigt werden.
2. Legen Sie fest, für welche Personalteilbereichsgruppierungen für Zeiterfassung diese Zeitarten gelten sollen.
3. Legen Sie fest, ob die Zeitart als Tagessaldo und ob sie als Perioden- saldo abgestellt wird.
4. Legen Sie fest, ob bei Perioden- bzw. Jahresbeginn der Periodensaldo der Vorperiode bzw. des Vorjahres übernommen werden soll oder die Kumulation wieder bei Null beginnen soll.
5. Legen Sie fest, ob bei Perioden- bzw. Jahreswechsel der aufkumulierte Wert dieses Periodensaldos in ein anderes Periodensaldo übernommen wird.
6. Überlegen Sie, ob der Wert des Periodensaldos an das Subsystem übermittelt werden soll. Fügen Sie gegebenenfalls in das Feld Abstellen Zeitkonten eine "1" ein.

Weitere Hinweise

Bitte tätigen Sie alle Ihre Einträge im für Kunden vorgesehenen Namensraum. Andernfalls können Ihre Einträge beim Upgrade überschrieben werden. Änderungen an den SAP-Standardeinträgen haben den Charakter von Programmänderungen.