Show TOC
Abwesenheitskontingenttypen definieren
In diesem Arbeitsschritt definieren Sie
Abwesenheitskontingenttypen (Freizeitansprüche und Urlaubsarten) abhängig von
den Gruppierungen der Mitarbeiterkreise und Personalteilbereiche für den
Zeitkontingenttyp.
Beispiel
Für Ihren Mitarbeiterkreis 1 und
Personalteilbereich 01 soll der Freizeitanspruch Freizeit aus
Mehrarbeit geführt werden.
Voraussetzungen
Die Gruppierungen der
Mitarbeiterkreise und die Gruppierungen der
Personalteilbereiche müssen gepflegt sein.
Standardeinstellungen
Die SAP-Standardauslieferung beinhaltet
Musterbeispiele für die Gruppierung der Mitarbeiterkreise 1 und die
Gruppierung der Personalteilbereiche 01.
Aktivitäten
1. Verschaffen
Sie sich einen Überblick, welche Freizeitansprüche die Mitarbeiter in Ihrem
Unternehmen haben.
2. Definieren
Sie abhängig von den Gruppierungen die gewünschten
Abwesenheitskontingenttypen.
Orientieren Sie sich dabei an den SAP-Standardeinträgen. Sollten Ihnen diese
nicht ausreichen, definieren Sie weitere
Abwesenheitskontingenttypen.
3. Legen Sie
über das Feld Zeit-/Maßeinheit fest, ob der
Freizeitanspruch in Stunden oder in Tagen geführt werden soll.
Wenn Sie einen Abwesenheitskontingenttyp einrichten, dessen Zeiteinheit
Stunden sein soll, können Sie Vorschlagswerte für die Beginn-
und Endeuhrzeit angeben. Diese werden bei der Erfassung der
Abwesenheitskontingente im Infotyp Abwesenheitskontingente
vorgeschlagen.
Beispiel: Sie haben in Ihrem Unternehmen vereinbart, daß Freizeit aus
Mehrarbeit nur am Nachmittag genommen werden darf. Als
Vorschlagswerte für die Beginn- und Endeuhrzeit geben Sie 12:00 bis 24:00 Uhr
an.
5. Geben Sie im
Feld Negative Abtragung bis an, ob und wie weit der
Freizeitanspruch ins Negative abgetragen werden darf.
6. Legen Sie im
Feld Rundung fest, wie untertägige Abwesenheiten von
einem Kontingent abtragen sollen, das in Tagen geführt wird.