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Gültigkeits-
und Abtragungszeiträume festlegen
In diesem Arbeitsschritt bestimmen Sie pro
Abwesenheitskontingenttyp, welche Gültigkeits- und Abtragungszeiträume für
einen durch das System angelegten Satz des Infotyps
Abwesenheitskontingente (2006) gelten sollen.
Abtragungsbeginn und -ende definieren den
Zeitraum, innerhalb dessen dasAbwesenheitskontingent durch eine Abwesenheit
abgetragen werden kann. Es muß nicht identisch mit dem Gültigkeitszeitraum
sein, sondern kann z.B. auch darüber hinausgehen.
Den Gültigkeitszeitraum legen Sie nur für
Abwesenheitskontingente fest, die über die Zeitauswertung generiert werden.
Daher werden Ihnen nur für die Abwesenheitskontingente, bei denen Sie im
Arbeitsschritt
Generierung von Kontingenten in der Zeitauswertung
ersetzen oder erhöhen markiert haben,
die Felder zur Festlegung des Gültigkeitraumes angeboten.
Der Gültigkeitszeitraum bezieht sich auf den
Zeitraum, für den die Freizeitansprüche in einen einzelnen Infotypsatz gefüllt
werden. Ist bisher noch kein Anspruch dieses Typs generiert worden bzw. ist
der Gültigkeitszeitraum überschritten, wird ein neuer Satz angelegt.
Die Gültigkeitszeiträume können Sie sehr flexibel definieren. Hier können Sie
folgende Perioden nutzen:
- fest definierte Perioden wie z.B. das
Kalenderjahr oder die Zeitauswertungsperiode
- mitarbeiterabhängig wie z.B. die
Abrechnungsperiode oder die Datumsart
- Perioden, die in der Kontingentauswahlregel
definiert sind, wie z.B. der Kumulationszeitraum
- Perioden, die Sie im Rahmen des Customizings
festgelegt haben, wie z.B. den Periodenparameter
Beispiel
1. Der
Abwesenheitskontingenttyp Automatisch generierter Urlaub
soll jeweils pro Kalenderjahr angelegt werden. Daher markieren Sie in den
Bereichen Gültigkeitsbeginn und -ende jeweils das Feld
Kalenderjahr.
Die Abtragung soll
jeweils vom 01.01. des jeweiligen Kalenderjahres bis zum 31.03. des
Folgejahres möglich sein. Daher markieren Sie in den Bereichen
Abtragungsbeginn und -ende jeweils das Feld
Gültigkeitsintervall. Zusätzlich geben Sie im Bereich
Abtragungsende im Feld Relative Lage 3 Monate
an. Das Abtragungsende wird um 3 Monate relativ zum Gültigkeitsintervall
verlängert.
1. Der
Abwesenheitskontingenttyp Freischichtanspruch soll jeweils monatlich
aufgebaut werden. Dazu wählen Sie für die Bestimmung des Gültigkeitszeitraums
den Periodenparameter monatlich aus.
Die Abtragung soll
jeweils im darauffolgenden Monat erfolgen können. Daher wählen Sie für das
Abtragungsintervall wieder das Gültigkeitsintervall und geben sowohl bei
Abtragungsbeginn als auch bei -ende die Relative
Lage 1 Monat ein.
Voraussetzungen
Die Abwesenheitskontingenttypen müssen
eingerichtet sein.
Empfehlung
Verwenden Sie bei Abwesenheitskontingenttypen
mit ähnlichen betriebswirtschaftlichen Zwecken jeweils identische
Abtragungs-(und Gültigkeits-)intervalle. So können Sie die Generierung der
Ansprüche transparent halten.
Aktivitäten
1. Überlegen
Sie, welche Abwesenheitskontingenttypen Sie automatisch generieren
möchten.
2. Geben Sie
für die Abwesenheitskontingente, für die Sie Vorschlagswerte anbieten möchten
bzw. die Sie über den Report RPTQTA00 generieren lassen wollen, die
Abtragungsintervalle an.
3. Geben Sie
für die Abwesenheitskontingente, die Sie über die Zeitauswertung generieren
möchten, die Gültigkeits- und Abtragungsintervalle für die
Abwesenheitskontingente an.