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Generierung von Kontingenten in der Zeitauswertung zulassen

In diesem Arbeitsschritt legen Sie fest, daß ein Abwesenheitskontingent automatisch über die Zeitauswertung aufgebaut werden soll.

Dieser Aufbau von Ansprüchen im Infotyp Abwesenheitskontingente (2006) kann auf zwei Arten erfolgen:

1. Das System berechnet den Anspruch jedesmal neu und überschreibt den bisherigen Wert im Infotyp Abwesenheitskontingente (2006). Diese Kontingenttypen werden hier als zu ersetzen gekennzeichnet.
Beachten Sie: Abwesenheitskontingente, die ersetzend sind, sollten durch die Zeitauswertung nur einmal verarbeitet werden. D.h., diese Kontingente sollten nur durch die Funktion QUOTA, nur durch eine Zeitumbuchung oder nur durch die Operation UPDTQ aktualisiert werden können. Im anderen Fall kann die Kontingentanzahl nicht wie gewünscht ermittelt werden.
2. Das System berechnet den im aktuellen Kumulationszeitraum erarbeiteten Anspruch und erhöht den Wert des entsprechenden Satzes des Infotyps. Diese Kontingenttypen werden hier als zu erhöhen gekennzeichnet.

Die über die

Zeitauswertung ermittelte Kontingentanzahl kann über den Infotyp Abwesenheitskontingente (2006) nicht geändert werden. Bei zu erhöhenden Kontingenten können Sie die Kontingentanzahl über den Infotyp Kontingentkorrekturen (2013) korrigieren, bei zu ersetzenden Kontingenten nicht.

Beispiel

Der Urlaubsanspruch eines Mitarbeiters soll anteilig monatlich durch die Zeitauswertung ermittelt werden. Der neu ermittelte Wert soll jeweils den Anspruch im Infotyp Abwesenheitskontingente (2006) erhöhen. Dazu markieren Sie in dieser Sicht bei dem entsprechenden Kontingenttyp das Feld Erhöhen.

Standardeinstellungen

Im Standard ist bei allen Abwesenheitskontingenttypen das Feld keine Generierung markiert.

Aktivitäten

1. Überlegen Sie, welche Abwesenheitskontingenttypen Sie automatisch aufbauen möchten.
1. Geben Sie für diese Abwesenheitskontingenttypen an
a) ob der Anspruch im Infotyp Abwesenheitskontingente (2006) durch die Ergebnisse der Kontingentgenerierung erhöht werden soll
b) ob der Anspruch im Infotyp Abwesenheitskontingente (2006) durch die Ergebnisse der Kontingentgenerierung ersetzt werden soll.
2. Legen Sie gegebenenfalls neue Abwesenheitskontingenttypen an.
a) Definieren Sie abhängig von den Gruppierungen die gewünschten Abwesenheitskontingenttypen. Orientieren Sie sich dabei an den SAP-Standardeinträgen.
b) Geben Sie an, ob der Anspruch im Infotyp Abwesenheitskontingente (2006) erhöht oder ersetzt werden soll.
c) Geben Sie an, ob und wie weit das Abwesenheitskontingent ins Negative abgetragen werden darf.
d) Geben Sie die Zeitbindungsklasse für den Abwesenheitskontingenttyp an. Konzeptinformationen zur Definition von Zeitbindungsklassen finden Sie im Arbeitsschritt Reaktionen bei Überschneidung von Zeitinfotypen festlegen.