Kontoabschluss Im Rahmen der Periodischen Arbeiten werden regelmäßig Kontoabschlüsse zum Zweck von Rechnungsabschlüssen durchgeführt. Der Kontoabschluss wird periodisch gemäß der Angabe im Kontostamm angestoßen. Die Periodizität kann am Konto eingestellt werden.
Beim Kontoabschluss führt das System folgende Arbeiten durch:
Abschlusssalden werden ermittelt.
Abschlussabhängige Zinsen und Gebühren werden gemäß der dem Konto zugeordneten Konditionen errechnet und auf dem jeweiligen Konto verbucht.
Das Abschlussdatum, das im Kontostamm hinterlegt ist, wird auf den nächsten Termin hochgesetzt.
Zinsen werden an das Modul zur Berechnung der Kapitalertragsteuer zur Weiterverarbeitung übergeben.
Wenn Rückvaluten, Buchungen in alte Rechnung oder eine Rückwirkende Konditionsänderung in bereits abgeschlossenen Perioden aufgetreten sind, werden entsprechende Korrekturen an Abschlüssen vergangener Perioden durchgeführt.
Der Kontoabschluss kann als Massenlauf oder als Einzelabschluss für ein Konto durchgeführt werden. Eine Simulation eines Abschlusses ist direkt am Konto möglich. Um Abschlussläufe zu simulieren wählen Sie
. Wählen Sie in der Ablaufsteuerung auf dem nächsten Bild
Simulation zum nächsten Termin.
Weitere Informationen über die Einordnung des Kontoabschlusses in die Tagesendverarbeitung und das Zusammenspiel mit anderen periodischen Arbeiten finden Sie unter
Ablauf der Tagesendverarbeitung
.
Alternativ zur standardmäßigen Verbuchung können Abschlussbuchungen auch auf einem anderen Konto, dem so genannten Referenzkonto, erfolgen. Das Referenzkonto kann sich auch in einem anderen Bankkreis im Kontokorrentsystem oder bei einer anderen Bank außerhalb des Kontokorrentsystems befinden. Weitere Informationen finden Sie unter Anlegen eines Referenzkontos für den Abschluss . Bei Eingabe dieser Buchungen füllt das System den Verwendungszweck. Über den Business Transaction Event 00010830 oder 00010831 können Sie diesen Verwendungszweck für das interne bzw. das externe Referenzkonto individuell festlegen(siehe Verwendungszweck der Abschlussbuchungen füllen bzw. Abschlussbuchungen: Externen Verwendungszweck füllen ).
Um einen Kontoabschluss durchzuführen, müssen Sie die Kontoabschlussdaten definiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter Abschlussdaten pflegen .
Jedem Konto, das abgeschlossen werden soll, müssen Konditionen zugeordnet sein. Sie können einem Konto Standard- oder Individualkonditionen zuordnen. Weitere Informationen finden Sie unter Konditionsgruppe einem Konto zuweisen bzw. Individualkonditionen anlegen .
Außerdem müssen Sie im Einführungsleitfaden (IMG) unter die benötigten Vorgangsarten einstellen.
Die Buchungen innerhalb eines Abschlusses werden mit dem Enddatum der abzuschließenden Periode als valutarischem Datum und dem im System hinterlegten "Buchungsdatum Abschlussbuchungen" als Buchungsdatum durchgeführt. Weitere Informationen über das Setzen des Buchungsdatums finden Sie unter Buchungsdatum setzen .
Im
Bankenkontokorrent
wird zwischen dem Buchungsdatum des Zahlungsverkehrs und dem Buchungsdatum des Abschlusses unterschieden. Nachdem das Datum aktualisiert und die Buchungen des Zahlungsverkehrs ausgeführt wurden können Sie einen Kontoabschluss durchführen. Das Buchungsdatum des Abschlusses liegt also vor dem Buchungsdatum des Zahlungsverkehrs.
Nach dem Setzen des Buchungsdatums des Abschlusses ergeben sich folgende Möglichkeiten für ein Konto:
Das Buchungsdatum liegt in der abzuschließenden Periode. Dies ist auch dann möglich, wenn das Buchungsdatum des Zahlungsverkehrs bereits in der Folgeperiode liegt.
Das Buchungsdatum liegt in der Folgeperiode. Dies hat den Nachteil, dass Korrekturen im Abschluss der abgeschlossenen Periode (z.B. durch Rückvaluta) nicht bereits in der folgenden Periode, sondern erst beim Abschluss der übernächsten Periode berücksichtigt werden können. Korrekturen finden immer in der Periode statt, in der das Buchungsdatum liegt.
Konten für die Zins- und Gebührenrechnung werden nach Bankkreis, Abschlussart: Abschluss (Zinsen und Gebühren) und Abschlussdatum ausgewählt. Weiterhin ist es möglich, die Selektion durch Angabe eines Produktes einzuschränken. Bei Angabe von mehreren Bankkreisen ist die Einschränkung der Selektion über ein Produkt nicht möglich.
Folgende Konten werden dabei ausgewählt:
Fällige Konten, deren Kontoabschlussdatum in den Stammdaten vor oder auf dem Selektionsdatum beim Kontoabschluss liegt.
Neu abzurechnende Konten, auch wenn sie noch nicht fällig sind. Das können Konten sein, deren Konditionen zur Kapitalertragsteuer geändert wurden. Diese Neuberechnung muss explizit angestoßen werden. Sie können für einzelne Konten Abschlüsse vergangener Perioden neu berechnen lassen. Wählen Sie dazu in den Stammdaten des Kontos .
Fällig zu stellende Konten, deren Fälligkeitsdatum in der Laufzeitvereinbarung vor oder auf dem Selektionsdatum beim Kontoabschluss liegt.
Aufzulösende Konten, auch wenn sie noch nicht fällig sind.
Beispiel
Angenommen das Abschlussdatum eines Kontos ist der 30. Juni und dieses Konto soll zum 2. Juli aufgelöst werden. Die Auflösung wird am 5. Juli durchgeführt. Bis zum 30. Juni werden die Abschlüsse für dieses Konto wie gewöhnlich durchgeführt. Für den Zeitraum zwischen dem 30. Juni und dem 2. Juli muss für das aufzulösende Konto ein gesonderter Abschlusslauf angestoßen werden. Soll der Lauf am 5. Juli durchgeführt werden, muss der Abschluss für das aufzulösende Konto explizit per Einzellauf durchgeführt werden. Wenn die Bearbeitung nicht dringend ist, kann der Abschluss am Folgetag (also am 6. Juli) automatisch per Massenlauf durchgeführt werden.
Die Konten werden in Intervalle aufgeteilt, und diese Kontenintervalle werden auf verschiedene Prozessoren oder Server verteilt. Die Größe der Intervalle können Sie im Einführungsleitfaden unter einstellen. Als Kriterium gilt dabei die Kontonummer.
Für jedes "fällige" Konto werden in den unterschiedlichen Bereichen die folgenden Verarbeitungsschritte durchgeführt:
Kontenstamm: Das Abschlussdatum, das in den Stammdaten des Kontos hinterlegt ist, dient zur Ermittlung der abzurechnenden Perioden.
Konditionen: Für die abzuschließenden Konten werden die Konditionen und Limite herangezogen, die im System hinterlegt sind. Wenn keine Individualkonditionen hinterlegt wurden, gelten immer die Standardkonditionen. Bezüglich der Limite gilt, dass für den Abschluss nur das Überziehungslimit herangezogen wird.
Valuta-Tagessalden werden ermittelt.
Postenzähler: Zur Ermittlung der fälligen Gebühren und Versandspesen wird der Postenzähler gelesen. Zur Ermittlung der Gebühren benutzt das System den Wert des Zählers am Abschlussdatum.
Kontoabschlusstabelle: Berechnung der Zinsen und Gebühren.
Steuerrechnung: Übergabe der erforderlichen Daten an die Steuerberechnung.
Buchung Kontoabschluss: Zinsen und Gebühren werden gebucht. Hierzu erzeugt das System einen Beleg mit einer Position je Konditionstyp. Für Korrekturbuchungen alter Perioden werden eigene Belege erstellt. Die Daten werden an das Hauptbuch übergeben, und das Konto wird fortgeschrieben.

Im Zusammenhang mit dem Abschlussdatum und Buchungsdatum der Transaktionen ergeben sich neun Möglichkeiten zur Berechnung der Zinsen und Gebühren.

Die folgende Tabelle zeigt die mögliche Kombination zwischen Valuta- und Buchungsdatum und deren Berücksichtigung beim Abschluss: Als Beispiel soll der Monat Februar abgeschlossen werden. Der Januar ist die bereits abgeschlossene Periode und der März ist die Folgeperiode.
Aus obiger Grafik wird folgendes abgeleitet:
Terminangabe |
Zinsenberechnung |
Gebührenberechnung |
1 Das Buchungsdatum und das Valutadatum sind gleich, beides ist in diesem Fall der 2.1. |
Nein Die Periode ist abgeschlossen und wird nicht korrigiert. |
Nein Die Periode ist abgeschlossen und wird nicht korrigiert. |
2 Das Buchungsdatum ist der 2.1. und das Valutadatum der 5.2. (Vorausvaluta beim letzten Abschluss) |
Ja Zinsen fallen in die abzuschließen Periode Februar. |
Nein Gebühren werden bei der Buchung des Postens erhoben, hier im Januar. |
3 Das Buchungsdatum ist der 2.1. und das Valutadatum der 3.3. |
Nein (Grund: Zinsen werden beim nächsten Abschluss berechnet.) |
Nein (Grund: wurde bereits beim letzten Abschluss berechnet) |
4 Das Buchungsdatum ist der 5.2. und das Valutadatum der 3.1. (Valutadatum in der Vergangenheit) |
Ja Die Periode wird neu berechnet. |
Ja Gebühren werden bei der Buchung des Postens erhoben, hier in der abzuschließenden Periode Februar. |
5 Das Buchungsdatum ist der 5.2. und das Valutadatum der 6.2. (Normalfall) |
Ja |
Ja |
6 Das Buchungsdatum ist der 5.2. und das Valutadatum der 3.1. (Valutadatum in der Zukunft) |
Nein (Grund: Zinsen werden beim nächsten Abschluss berechnet) |
Ja Es fallen Postengebühren an, die in dieser aktuellen Periode berechnet werden. |
7 Das Buchungsdatum ist der 5.3. und das Valutadatum der 4.1. |
Nein (bereits bekannte Rückvaluten des nächsten Abschlusses werden nicht berücksichtigt, da die Zinsrechnung ansonsten vom Abschlusszeitpunkt abhängt) |
Nein (Grund: Gebühren werden erst beim nächsten Abschluss berücksichtigt) |
8 Das Buchungsdatum ist der 5.3. und das Valutadatum der 7.2. |
Nein |
Nein |
9 Das Buchungsdatum ist der 5.3. und das Valutadatum der 5.3. |
Nein |
Nein |
Hinweis
Sie können Individualkonditionen festschreiben, um in den Individualkonditionen für Festgeldkonten Referenzzinssätze nutzen zu können.
Weitere Informationen zur Konditionsfestschreibung finden Sie unter Konditionsfestschreibung für Festgeldkonten
KESt:
Die Kapitalertragsteuer (KESt) wird über ein separates, kundeneigenes Modul berechnet, das Sie über einen
Zeitpunkt (Business Transaction Event)
aufrufen können. Die KESt kann im Batch- oder im Online-Betrieb berechnet werden. Es werden nur Konten mit Habenzinsen oder im Konto gesetztem Kennzeichen
KESt-relevant
übergeben.
Wenn die Kapitalertragssteuer für Korrekturperioden berechnet werden soll, übergibt das Kontokorrentsystem Vollzinsen. Vollzinsen bedeutet in diesem Zusammenhang, dass alle Zinsen der korrigierten Periode und nicht nur die Differenz übergeben werden. Im unten aufgeführten Beispiel betragen die Vollzinsen 12 USD . Zur Weiterverarbeitung nach Berechnung der Kapitalertragssteuer durch das KESt-Modul müssen Sie im Kontokorrentsystem allerdings den Differenzbetrag eingeben.
Das KESt-Modul im Dialogmodus
Die Verarbeitung der Zinsen zur Kapitalertragsteuer mit dem kundeneigenen KESt-Modul im Dialogmodus stellt einen Verarbeitungsschritt ohne Bruch zwischen verschiedenen Systemen dar. Im Einzelnen werden dabei pro Intervall folgende Stationen durchlaufen:
Errechnete Zinsen werden an die KESt-Schnittstelle übergeben
Das KESt-Modul berechnet die Kapitalertragsteuer
Das KESt-Modul übergibt die berechnete Kapitalertragsteuer an das Kontokorrentsystem
Das Kontokorrentsystem verarbeitet die Daten weiter
Fehlerbehandlung
Wenn bei der Bearbeitung im Dialogbetrieb ein Fehler auftritt, bricht das Kontokorrentsystem die Verarbeitung ab. Nach der Behebung des Fehlers muss der Kontoabschluss wieder aufgesetzt werden. Wählen Sie hierzu: .
Das KESt-Modul im Batchmodus
Die Verarbeitung der Zinsen im Batchmodus wird (im Gegensatz zur Verarbeitung im Dialogmodus) in voneinander unabhängigen Systemen durchgeführt. Pro Intervall werden folgende Stationen durchlaufen:
Errechnete Zinsen werden an die KESt-Schnittstelle übergeben
Das KESt-Modul berechnet die Kapitalertragssteuer nicht zeitgleich mit dem Kontokorrentsystem
Das KESt-Modul ruft das Kontokorrentsystem zu einem späteren Zeitpunkt auf und übergibt die Daten (BAPI_COND_CALC_AFTER_WHTAX)
Das Kontokorrentsystem verarbeitet die Daten weiter
Fehlerbehandlung
Fehler im Kontokorrentsystem: Wenn bei der Bearbeitung im Batchmodus ein Fehler im Kontokorrentsystem auftritt, so wird aufgrund des Fehlers nicht gebucht. Beheben Sie den Fehler und setzen Sie den Abschlusslauf wieder auf. Wählen Sie dazu .
Fehler im KESt-Modul: Wenn das KESt-Modul die Verarbeitung beendet hat, muss das KESt-Modul den Lauf neu aufsetzen. Es ist nicht möglich, den Kontoabschluss vom Kontokorrentsystem aus wiederaufzusetzen.
KESt und der Euro
Nach der Umstellung des Kontos werden alle Posten aus dem Abschluss in Euro gebucht – auch für Perioden, die vor dem Umstellungsstichtag enden (Rückvaluten). Für Perioden
nach
dem Umstellungsstichtag gibt die KESt-Schnittstelle alle Beträge in Euro zurück. Wenn dagegen eine Periode erneut abgerechnet wird, die
vor
dem Währungsumstellungsdatum liegt, können die KESt-Korrekturen sowohl in Euro als auch in USD an das Kontokorrentsystem zurückgegeben werden.
Wenn Sie SAP-FI einsetzen, werden die Zinsen vom Kontokorrentsystem auch in Hauswährung an das KESt-Modul übergeben. Wenn Ihr KESt-Modul als Währung nur die Hauswährung kennt, können Sie beim Bankkreis den Buchungskreis hinterlegen. Wenn die Währungen nicht übereinstimmen, rechnet das Kontokorrentsystem die Währungen um, falls es sich um eine Teilnahmewährung bei der Euro-Umstellung handelt. Der Euro wird wie eine Teilnahmewährung behandelt.
Korrekturbuchungen von bereits berechneten Zeiträumen
Rückvaluten sind Buchungen aus der aktuellen Abrechnungsperiode, deren Valutadatum in einem bereits abgeschlossenen Zeitraum liegen. Rückvaluten können in beliebige Vorperioden erfolgen. Die komplette Periode wird unter Berücksichtigung der Rückvaluten neu berechnet. Das Ergebnis wird mit Zinsen des letzten Abschlusses verglichen. Die Differenz wird als Korrektur aus Rückvaluten im aktuellen Abschluss ausgewiesen.
Buchen
Wird auf den letzten Tag einer vorangegangenen Periode rückvalutiert, wird dieser Betrag nicht im Abschlusssaldo einer vorangegangenen Periode gebucht. Dieser Tag gilt als erster Tag einer neuen Periode. Valuta auf den letzten Tag einer Periode führen nicht zur Korrektur einer Periode, weil der letzte Tag in der Vorperiode verzinst wird.
Abschlusssaldo
Wird rückvalutiert, hängt der Abschlusssaldo der zu korrigierenden Periode vom Buchungsdatum der Korrekturperiode ab. Es sind drei Fälle zu unterscheiden:
Wenn |
Dann |
Buchungsdatum in Korrekturperiode |
Korrekturbuchung im Abschlusssaldo Beispiel.: Der Januar ist die Korrekturperiode. Wenn das Buchungsdatum der 23.1. ist, dann ist die Korrekturbuchung im Abschlusssaldo Januar enthalten. Die Korrektur des Abschlusssaldos findet beim Abschluss Februar statt. |
Buchungsdatum nach Korrekturperiode, aber vor oder auf dem nächsten Termin |
Korrekturbuchung im nächsten Abschluss Beispiel.: Der Januar ist die Korrekturperiode. Wenn das Buchungsdatum der 5.2. ist, dann ist die Korrekturbuchung NICHT im Januarabschluss enthalten, sondern im Februar. |
Buchungsdatum liegt nach dem nächsten Termin |
Korrekturbuchung beim übernächsten Abschluss Beispiel.: Der Januar ist die Korrekturperiode. Wenn das Buchungsdatum der 17.3. ist, dann ist die Korrekturbuchung weder im Januar noch im Februar enthalten. Sie ist erst im Abschlusssaldo März enthalten, sobald dieser abgerechnet wird. |
Beispiel: Aktuelle Periode ist Februar, Korrekturperiode ist Januar
Zinskorrektur einer bereits abgeschlossenen Periode
Valutierung bezeichnet die stichtagsbezogene Wertstellung eines Kontostandes bzw. eines Postens auf einem Kundenkonto. Mit der Wertstellung beginnt die Verzinsung für den durch Zahlungseingang oder Zahlungsausgang veränderten Saldo. Wenn in eine abgeschlossene Periode rückvalutiert wird, müssen die Haben- und Sollzinsen sowie die Überziehungszinsen für die abgeschlossene Periode neu berechnet werden.
Rückvaluten in bereits abgerechnete Zeiträume führen zu folgenden Ergebnissen:
Berechneter Habenzins war zu groß |
Minus Habenzins (Konto wird belastet) |
Berechneter Habenzins war zu klein |
Plus Habenzins (Konto erhält Gutschrift) |
Berechneter Sollzins war zu groß |
Minus Sollzins (Konto erhält Gutschrift) |
Berechneter Sollzins war zu klein |
Plus Sollzins (Konto wird belastet) |
Berechneter Überziehungszins war zu groß |
Minus Überziehungszins (Konto erhält Gutschrift) |
Berechneter Überziehungszins war zu klein |
Plus Überziehungszins (Konto wird belastet) |
Berechneter Bereitstellungszins war zu groß |
Minus Bereitstellungszins (Konto erhält Gutschrift) |
Berechneter Bereitstellungszins war zu klein |
Plus Bereitstellungszins (Konto wird belastet) |
Das Valutadatum der Korrekturbuchung mit den neu berechneten Zinsen entspricht dabei dem Enddatum der Korrekturperiode.
Beispiel
Beispiel:
Die Periode 1 wurde mit einem Habenzins von 10EUR abgeschlossen. Durch eine Rückvalutierung ergeben sich neue Habenzinsen von 12EUR Habenzinsen. Die 2EUR Differenz wird nicht bei der Buchung der Rückvaluta korrigiert, sondern beim nächsten Abschluss der Periode 2. Periode 1 wird also in Periode 2 neu berechnet und der Kunde erhält 2EUR Plus Habenzins.
Wenn der Abschluss erfolgreich durchgeführt wurde, wird der Kontoabschluss gebucht. Den Saldo sowie Umsätze, Zinsen und Gebühren können Sie im Kontoauszug sehen.
Die Ergebnisse des Abschlusses werden an das Hauptbuch übergeben. Das Kundenkonto wird fortgeschrieben.