Automatische Datenübernahme von Belegen

Übersicht

Sie können Belege aller Kontierungsebenen mit den folgenden Verfahren der automatischen Datenübernahme übernehmen:

Bei der automatischen Datenübernahme von Belegen übernimmt das System nicht nur die Belege in den Datenstrom Belege , sondern aktualisiert auch die Summendaten im Datenstrom Summensätze .

Hinweis Hinweis

Sie können Belege auch dann übernehmen, wenn der Datenstrom Belege in der Datenbasis nicht definiert ist. In diesem Fall aktualisiert das System lediglich die Summendaten im Datenstrom Summensätze .

Ende des Hinweises

Einschränkungen

Beim Flexiblen Upload von Belegen mit Kontierungsebene30 (Verwendung Kapitalkonsolidie­rung ) können Sie die Vorgangsnummer des Quellbelegs nicht übernehmen. Weitere Informationen finden Sie unter Automatische Datenübernahme von Vorgängen .

Standard-Regeln für die Verbuchung von Belegen

Wenn das System die Belege aus den Quelldaten nicht 1:1 in den Zieldaten abbilden kann, verbucht es die Belege abhängig von ihrer Kontierungsebene und Belegart . Die folgende Tabelle zeigt, nach welchen Regeln die Verbuchung erfolgt:

Regeln für die Verbuchung von Belegen

Kontierungsebene

Verbuchung in den Zieldaten

01, 10

ein Beleg pro Konsolidierungseinheit und Belegart

20

ein Beleg pro Konsolidierungseinheit/Partnereinheit und Belegart

02, 12

ein Beleg pro Konsolidierungskreis und Belegart

22

ein Beleg pro Konsolidierungskreis/Konsolidierungseinheit und Belegart

30

abhängig von der in der Belegart definierten Verwendung:

  • Kapitalkonsolidierung :ein Beleg pro Konsolidierungskreis/­Beteiligungseinheit und Belegart

  • alle anderen Verwendungen:ein Beleg pro Konsolidierungskreis und Belegart

Beispiel Beispiel

In diesem Beispiel liegen als Quelldaten folgende Datensätze mit Kontierungs­ebene20 vor (paarweise Eliminierungsbuchungen mit den Schlüsselfeldern Konsolidierungseinheit und Partnereinheit ):

Ende des Beispiels.

Quelldaten-Datensätze

Belegnummer

Konsolidierungseinheit

Partnereinheit

nicht vorhanden

C1000

C2000

nicht vorhanden

C1000

C3000

nicht vorhanden

C2000

C1000

nicht vorhanden

C2000

C3000

nicht vorhanden

C1000

C3000

Da das System die Quelldaten mangels Belegnummer nicht 1:1 in die Zieldaten übernehmen kann, verbucht es die Belege nach oben genannten Regeln. Die beiden Datensätze für das Paar C1000/C2000 werden in einem Beleg geschrieben. So auch die beiden Datensätze für das Paar C1000/C3000 .

Zieldaten-Belege

Belegnummer

Konsolidierungseinheit

Partnereinheit

wird generiert

C1000

C2000

wird generiert

C1000

C3000

wird generiert

C2000

C3000

Referenzbelegnummer

Wenn das System die Belege 1:1 übernehmen kann, z.B. beim Kopieren von Belegen der aktuellen Periode, sichert es die Belegnummer des Quellbelegs in dem Merkmal Referenzbeleg­nummer (InfoObject 0 BCS _DOCNRR) des Zielbelegs. Die Belegnummer des Zielbelegs generiert das System. Durch die Referenzbelegnummer können Sie den Zusammenhang zum Quellbeleg ermitteln.