Protokolldateien des SAPOSCOL
Im Arbeitsverzeichnis des SAPOSCOL befinden sich die folgenden Dateien zur Funktion des SAPOSCOL:
● die Datei coll.put, in die SAPOSCOL den Inhalt seines Shared-Memory-Segments schreibt; dies geschieht nur beim Stopp des SAPOSCOL und auf Benutzerbefehl
● die Konfigurationsdatei für die Überwachung ausgewählter Prozesse dev_proc (siehe Überwachung ausgewählter Prozesse mit SAPOSCOL)
● die Datei dev_filter, die die Dateisysteme und Platten enthält, die von SAPOSCOL nicht überwacht werden sollen (siehe Objektüberwachung durch SAPOSCOL ausschalten)
● die Protokolldatei dev_coll, die Meldungen und Status des SAPOSCOL enthält

Überprüfen Sie bei der Fehleranalyse von SAPOSCOL auch die Datei dev_coll.
● die Protokolldateien dev_col1 und dev_col2, die bei Starten des SAPOSCOL mit zyklischem Trace geschrieben werden (Befehl saposcol –z, siehe SAPOSCOL vom Betriebssystem aus steuern)

Beim zyklischen Trace werden die Trace-Informationen abwechselnd in die Dateien dev_col1und dev_col2 geschrieben:
● Zunächst wird der Trace in die Datei dev_col1 geschrieben.
● Wenn dev_col1eine festgelegte Größe überschreitet, wird der Trace in dev_col2 geschrieben. Die Größe ist 50.000 Zeilen, diese Zahl ist nicht konfigurierbar.
● Wenn dev_col2diese Größe überschreitet, wird dev_col1gelöscht und der Trace wieder dorthin geschrieben.
Dieser Prozess setzt sich immer weiter fort. So ist gewährleistet, dass stets der aktuelle Trace zugänglich ist, ohne dass eine Trace-Datei beliebig groß wird.

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