SAPOSCOL vom Betriebssystem aus
steuern
Sie können SAPOSCOL auch direkt von der Betriebssystem-Eingabeaufforderung aus steuern.

Für die Verwendung der folgenden Befehle muss SAPOSCOL laufen. Sie starten den Betriebssystemkollektor mit saposcol –l.
Steuern Sie SAPOSCOL von der Betriebssystem-Eingabeaufforderung durch den folgenden Befehl:
saposcol <Option> [pf=<Kompletter SAPOSCOL-Profilpfad>] [-t[Level] [-z]
● Normalerweise wird SAPOSCOL ohne Profilpfad aufgerufen. Geben Sie ein Profil an, falls Sie für den SAPOSCOL ein anderes Arbeitsverzeichnis verwenden möchten (siehe SAPOSCOL: Arbeitsverzeichnis und Profilparameter).
● Für jede Option können Sie einen mit –t[Level] einen Trace-Level setzen. Mögliche Werte sind 1, 2 oder 3. Mit –z können Sie erzwingen, dass SAPOSCOL einen zyklischen Trace schreibt, um so große Trace-Daten zu vermeiden (siehe Protokolldateien des SAPOSCOL).
Die folgenden Optionen sind möglich:
Option |
Bedeutung |
-l |
startet SAPOSCOL |
-d |
startet den Dialogmodus des Betriebssystemkollektors SAPOSCOL |
-k |
stoppt den aktuellen Kollektor |
-r |
stoppt den aktuellen Kollektor und gibt die Ergebnisse aus |
-h |
gibt die möglichen Optionen des SAPOSCOL aus |
-s |
zeigt den Status des Kollektors an |
-i<Zahl> |
stellt ein neues Intervall für das Sammeln von Daten im normalen Modus ein (alle <Zahl> Sekunden; der Standardwert ist 10 Sekunden) |
-v |
zeigt die Version des Kollektors an |
-c |
löscht die Daten im Shared Memory |
-t<Level> |
stellt den Trace-Level für Debugging ein |
-z |
aktiviert zyklischen Trace |
-o |
zeigt alle gesammelten Daten aus dem Shared Memory an |
-m |
zeigt alle aktuellen Daten aus dem Shared Memory an |
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