Objektüberwachung durch SAPOSCOL
ausschalten
Sie können ausgewählte Platten oder Dateisysteme aus der Überwachung durch SAPOSCOL herausnehmen. Für diese Objekte ermittelt SAPOSCOL dann keine Daten.

Damit unter Windows NT/2000 überhaupt Platten und Dateisysteme durch SAPOSCOL überwacht werden, stellen Sie sicher, dass der Performance-Counter diskperf durch den Befehl diskperf –Y aktiviert ist.
...
1. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen dev_filter, die die Namen der Platten und Dateisysteme enthält, die nicht überwacht werden sollen. Der Dateiinhalt hat den folgenden Aufbau:
$<Geräte-ID>
<Gerätename 1>
...
<Gerätename n>
Die Geräte-ID kann entweder DISK für Platten oder FSYS für Dateisysteme lauten. Die Einträge sind Platten oder Dateisysteme, die nicht angezeigt werden sollen

■ Pro Zeile ist genau ein Eintrag erlaubt; ob Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird, hängt von den allgemeinen Vorgaben des Betriebssystems ab.
■ Das Maskenzeichen Stern (*) ist erlaubt; pro Name ist das Zeichen einmal zulässig.
■ Die Liste darf bis zu 2000 Einträge pro Typ enthalten.

Die folgende Datei dev_filter filtert Plattennamen heraus, die auf Total enden; außerdem filtert sie das Dateisystem C: und Systeme heraus, die mit D beginnen:
$DISK
*Total
$FSYS
C:
D*
2. Sichern Sie die Datei dev_filter im Arbeitsverzeichnis von SAPOSCOL (siehe SAPOSCOL: Arbeitsverzeichnis und Profilparameter).
3. Falls SAPOSCOL bereits läuft, sollten Sie SAPOSCOL stoppen.
4. Löschen Sie die Datei coll.put im Arbeitsverzeichnis von SAPOSCOL.
5. Starten Sie SAPOSCOL (siehe SAPOSCOL starten).

Die Plattform OS/390 unterstützt das Filtern von Platten/Dateisystemen nicht.
Startseiten Betriebssystemmonitor
und Betriebssystemkollektor
SAPOSCOL