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ProzessAnlegen eines neuen Stammdaten-Governance-Contents Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die einzelnen Schritte, die Sie zum Anlegen eines neuen Contents ohne Vorlage durchführen müssen. Teilweise werden zusätzliche Informationen zu denen im Einführungsleitfaden gegeben.

Hinweis Hinweis

Sie legen das Datenmodell im Kundennamensraum unter X*, Y* oder Z* vollständig neu an. Alle untergeordneten Objekte (z. B. Entitätstypen oder Attribute) können entweder im Kunden- oder im SAP-Namensraum liegen.

Ende des Hinweises

Prozess

Customizing

Die nachfolgenden Pfadangaben beziehen sich auf das Customizing der Stammdaten-Governance und bezeichnen relative Pfade unterhalb der Allgemeinen Einstellungen.

  1. Datenmodellierung

    Erstellen Sie das Datenmodell.

    Sie können diese Zuordnung in einer der folgenden Aktivitäten im Customizing für Stammdaten-Governance vornehmen:

    •   Datenmodellierung   Datenmodell bearbeiten   (Viewcluster VC_USMD001).

    •   Configuration Workbench   (Webanwendung).

    Beachten Sie hierbei auch die folgenden Informationen:

    Aktivieren Sie das Datenmodell. Die generierten Datenbanktabellen verwendet das System für aktive und inaktive Daten.

  2. UI-Modellierung

    1. Erstellen Sie unter   UI-Modellierung   UI-Konfiguration bearbeiten   eine neue Konfiguration für die Benutzungsoberfläche der Einzelbearbeitung bzw. des Änderungsantrags. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von UI-Konfigurationen.

      • Kopieren Sie im Deep-Copy-Modus die Anwendungskonfiguration USMD_ENTITY_VALUE2.

      • Sie legen UI-Konfigurationen für Entitätstypen mit der Ablage- und Verwendungsart 1 an und konfigurieren dazu Benutzungsoberflächenbausteine (UIBB).

    2. Sie können unter   UI-Modellierung   Business Add-Ins   BAdI: Benutzungsoberfläche für Einzelbearbeitung anpassen   (BAdI USMD_UI_EVENT2) eine eigene Implementierung anlegen.

  3. Prozessmodellierung

    1. Wenn Sie in Ihrem Datenmodell Entitätstypen mit Gültigkeit Edition definiert haben, dann konfigurieren Sie diese unter   Prozessmodellierung   Editionstyp anlegen  .

    2. Sie können eine betriebswirtschaftliche Aktivität erstellen:   Prozessmodellierung   Änderungsanträge   Betriebswirtschaftliche Aktivität anlegen  

    3. Legen Sie einen Änderungsantragstyp an:   Prozessmodellierung   Änderungsanträge   Typ des Änderungsantrags anlegen  

      Ordnen Sie dem Änderungsantragstyp ein Workflow-Muster zu.

      Wenn Sie den regelbasierten Workflow verwenden wollen, müssen Sie das Workflow-Template WS60800086 Ihrem Änderungsantragstyp zuordnen und den regelbasierten Workflow unter   Prozessmodellierung   Workflow   Regelbasierter Workflow   anpassen. Weitere Informationen finden Sie unter Einstellen von regelbasierten Workflows.

  4. Validierung und Ableitung

    Sie können Regeln zur Validierung und Ableitung anlegen:   Datenqualität und Suche   Validierungs- und Ableitungsregeln definieren  

  5. Datenreplikation.

    Konfigurieren Sie zu jedem Entitätstyp Ihres Datenmodells die Datenreplikation. Weitere Informationen finden Sie unter Datenreplikation konfigurieren.

    Hinweis Hinweis

    Wenn Sie keine bestehenden Service-Interfaces nutzen können, dann sind die hier genannten Optionen mit erheblichem lmplementierungsaufwand verbunden, denn Sie müssen dann eigene Outbound-Implementierungen anlegen.

    Weitere Informationen über das Integrieren des Outbound Interface Frameworks mit dem Datenreplikations-Framework finden Sie unter   Datenreplikation   Voreinstellungen für Outbound-Implementierungen erweitern   Outbound-Interface-Modelle definieren  .

    Ende des Hinweises

    Wenn Sie ein neues SMT-Mapping (SMT = Service Mapping Tool) festlegen wollen, dann müssen Sie SMT-Strukturen anlegen. Dies kann folgenden Zwecken dienen:

    • Bereitstellen von Daten für erweiterte SAP-Services

    • Bereitstellen von Daten für kundeneigene Services

    • Bereitstellen von Daten für weitere Kommunikationskanäle (ALE, RFC)

    Bestimmen Sie die Quellstrukturen für das SMT unter   Datenmodellierung   Datenmodellspezifische Strukturen generieren  . Legen Sie die Strukturen über die Funktion Strukturen generieren an.

  6. Enterprise Search (ES)

    1. Sie konfigurieren den für Ihr Enterprise-Search-Template relevanten Suchobjekt-Konnektor. Weitere Informationen über das Anbinden von Enterprise Search an die Stammdaten-Governance finden Sie unter Enterprise Search.

    2. Zu allen Entitätstypen Ihres Datenmodells müssen Sie unter   Datenmodellierung   Datenmodellspezifische Strukturen generieren   die für ES spezifischen Strukturen generieren.

    Folgende Alternativen zur ES-Konfiguration sind verfügbar:

    • Separate Suchobjekt-Konnektoren für den Staging-Bereich und den aktiven Bereich

      In diesem Fall ist zur Stammdatenentität die Enterprise Search für den aktiven Bereich aktiviert. Da im Staging-Bereich das Datenmodell von dem des aktiven Bereichs abweichen kann, benötigen Sie für den Staging-Bereich ein eigenes Template für den Suchobjekt-Konnektor.

      Beim Aufrufen einer Suche muss das System Ergebnisse aus dem Staging-Bereich und dem aktiven Bereich zusammenführen und in der Benutzungsoberfläche der Suche ein einheitliches Suchergebnis präsentieren. Zu diesem Zweck verwenden Sie ein Business Add-In unter   Datenqualität und Suche   Business Add-Ins   BAdI: Suche nach Daten in Wiederverwendungsbereich für aktive Daten   (BAdI BADI_SDQ_PP_SEARCH). Dessen Implementierung muss mit der Methode SEARCH_PP die Ergebnisse aus dem aktiven Bereich bereitstellen.

    • Gemeinsamer Suchobjekt-Konnektor für den Staging-Bereich und den aktiven Bereich

      In diesem Fall verwenden Sie zu beiden Bereichen nur ein Template für den Suchobjekt-Konnektor. Daher legt das System auch nur einen Index für beide Bereiche an. Um Daten aus dem aktiven Bereich zu holen, verwenden Sie das Business Add-In Datenextraktion aus Wiederverwendungsbereich für aktive Daten für Enterprise Search (BAdI BADI_SDQ_PP_DATA_EXTRACTOR_ES). Dessen Implementierung muss bei der Erstdatenübernahme und Deltadatenübernahme mit den Methoden INITIAL_DATA_LOAD() und DELTA_DATA_LOAD() die Ergebnisse aus dem aktiven Bereich bereitstellen.

  7. Druckausgabe.

    Konfigurieren Sie zu jedem Entitätstyp Ihres Datenmodells die Druckausgabe.

    1. Bestimmen Sie die Strukturnamen für die PDF-Ausgabe unter   Datenmodellierung   Datenmodellspezifische Strukturen generieren  . Legen Sie anschließend die ABAP-Dictionary-Strukturen über die Funktion Strukturen generieren an

    2. Bearbeiten Sie die Customizing-Aktivitäten für Druckformulare.

Aktivitäten außerhalb des Customizings
  • Zuordnen und Personalisieren der Rolle

    1. Legen Sie eine oder mehrere Rollen an, die Sie den Benutzern für die Stammdaten-Governance zuordnen wollen.

    2. Ordnen Sie den Benutzern die Rolle(n) zu.

    3. Ordnen Sie der Rolle bzw. den Rollen, die Sie den Benutzern für die Stammdaten-Governance zugeordnet haben, das Datenmodell und die UI-Konfiguration als Standard-Werte zu: Sie bearbeiten auf der Registerkarte Personalisierung den Personalisierungsschlüssel SAP Master Data Governance (R_FMDM_MODEL).

  • Konfigurieren des SAP NetWeaver Portals oder des SAP NetWeaver Business Clients

    Empfehlung Empfehlung

    Für das SAP NetWeaver Portal stehen Ihnen die folgenden Business Packages als Vorlage zur Verfügung:

    • Business Package for Financial MDM 1.51

    • Business Package for Material Governance 1.50

    • Business Package for Master Data Governance for Supplier 1.50

    Ende der Empfehlung.