Neue Attribute zu Entitätstypen hinzufügen 
Mit dieser Vorgehensweise können Sie den Stammdaten-Governance-Content erweitern, indem Sie vorhandene Entitätstypen um neue Attribute ergänzen.
Hinweis
Sie können Attribute im Kundennamensraum anlegen, z. B. unter ZZ* und YY*.
Die nachfolgenden Pfadangaben beziehen sich auf das Customizing der Stammdaten-Governance und bezeichnen (sofern nicht anders angegeben) relative Pfade unterhalb der Allgemeinen Einstellungen.
Anlegen des Attributs
Sie können diese Zuordnung in einer der folgenden Aktivitäten im Customizing für Stammdaten-Governance vornehmen:
.
Markieren Sie Ihr Datenmodell und wechseln Sie in den Teildialog Entitätstypen.
Markieren Sie den Entitätstyp, zu dem Sie ein Attribut ergänzen wollen und wechseln Sie in den Teildialog Attribute.
Legen Sie ein neues Attribut an und ordnen Sie ein Datenelement zu. Daraus leitet das System zum Attribut Eigenschaften, Feldbezeichner und -hilfe sowie Werte für die Wertehilfe ab. Vermeiden Sie doppelte Zuordnungen eines Datenelements.
(Webanwendung).
Wählen Sie Ihr Datenmodell.
Wählen Sie im Panel Entitätstypen den Entitätstyp, für den Sie ein Attribut hinzufügen möchten, und öffnen Sie die Registerkarte Attribute.
Erstellen Sie ein neues Attribut und ordnen Sie ein Datenelement zu. Das System leitet dann die Werte für Eigenschaften, Feldbezeichner, Feldhilfe und Eingabehilfe für das Attribut ab. Ordnen Sie Datenelemente jeweils nur einmal zu.
Hinweis
Wenn Sie Attribute anlegen, die im Unterschied zum Entitätstyp A als aktiven Bereich den MDG-eigenen aktiven Bereich verwenden, müssen Sie einen neuen Entitätstyp B der Ablage- und Verwendungsart 4 anlegen und die neuen Attribute dort einbinden. Weiterhin müssen Sie eine Beziehung der Art führend mit der Kardinalität 1:0 vom Entitätstyp A zum Entitätstyp B definieren. Weitere Informationen finden Sie unter Neue Entitätstypen zu Datenmodellen hinzfügen.
Anpassen der UI-Konfiguration
Konfigurieren Sie die Web Dynpro-Benutzungsoberfläche u.a. im Administrationsmodus des Floorplan Managers (FPM) und über Business Add-Ins.
Erweitern Sie unter (WD-Anwendung USMD_UI_CONFIGURATION) die Web-Dynpro-Konfiguration des Floorplan Managers mit generischen Benutzungsoberflächenbausteinen (UIBB). Um zum Administrationsmodus zu gelangen, müssen Sie zur Laufzeit der Einzelbearbeitung in der URL den Parameter SAP-CONFIG-MODE=X einfügen und den Link Konfiguration anpassen ausführen.
Legen Sie (optional) unter (BAdI USMD_UI_EVENT2) eine eigene Implementierung an.
Gehen Sie dabei so vor, dass Sie von der implementierenden Klasse einer ausgelieferten Standard-Implementierung die Methoden vererben, die Sie anpassen wollen. Wenn die implementierende Klasse keine Vererbung zulässt, weil Sie als final gekennzeichnet ist, müssen Sie eine Kopie der Klasse anlegen.
Hinweis
Beachten Sie, dass die Kopie nicht automatisch mit Korrekturen über Support Packages oder SAP-Hinweise versorgt wird. Verfolgen Sie daher die SAP-Hinweise für die betreffende implementierende Klasse und führen Sie die Korrekturen nach.
Deaktivieren Sie schließlich die bisherige und aktivieren Sie Ihre neue BAdI-Implementierung.
Passen Sie (optional) die Einstellungen für Interactive Forms an.
Sie müssen das entsprechende Szenario kopieren und unter (Viewcluster VC_APB_ISR_CUST) anpassen.
Ordnen Sie das kopierte Szenario einem Änderungsantragstyp auf der Ebene des Entitätstyps unter (Viewcluster VC_USMD110) zu.
Sie können die Anzeigedaten unter (BAdI USMD_ISR_FORM) anpassen.
Passen Sie (optional) die auf BRFplus basierenden Regeln zur Validierung und Ableitung unter (WD-Anwendung USMD_RULE) an.
Ordnen Sie bei Validierungen eine Funktion mit der Art Entität prüfen und bei Ableitungen mit der Art Ableitung zu.
Wenn BRFplus für Ihre Zwecke nicht ausreicht, ist alternativ ein Business Add-In unter (BAdI USMD_RULE_SERVICE) verfügbar.
Konfigurieren Sie die Druckformulare für die Einzelbearbeitung.
Die generierten Strukturen ordnen Sie unter (Viewcluster VC_USMD004 zu. Den Standard können Sie über ein Business Add-In unter (BAdI USMD_PRINT_FORM) erweitern.
Nehmen Sie Einstellungen für die Datenreplikation vor.
Die Quellstrukturen des Service Mapping Tools (SMT) enthalten CI-Includes, die Sie unter (Viewcluster VC_USMD004) erweitern können.
Berücksichtigen Sie folgende Einstellungen und passen Sie diese ggf. an:
Die Erweiterungen der Zielstrukturen hängen von der Outbound-Implementierung ab:
Wenn Sie bereits mit zusätzlichen Attributen z.B. in Ihren RFC-Schnittstellen oder Service-Definitionen arbeiten, sind die Zielstrukturen ggf. schon erweitert.
Wenn Sie die Attribute neu in Ihre Infrastruktur einfügen, müssen Sie die Strukturen erweitern, z.B. für Services durch Neugenerieren von Proxies mit bestimmten APPEND-Strukturen.
Das SMT-Mapping können Sie über das Standard-Erweiterungskonzept des Service Mapping Tools erweitern.
Service-Interfaces können Sie über das Standard-Erweiterungskonzept von SAP NetWeaver Process Integration (PI) erweitern.
Nach dem Definieren von Datenerweiterungen in PI erzeugt die Proxy-Neugenerierung bestimmte APPEND-Strukturen für die ausgelieferten Proxy-Strukturen. Da die Proxy-Struktur nur erweitert und nicht ausgetauscht wurde, können Sie diese modifikationsfrei als Zielstruktur im SMT-Mapping und im Outbound-Service-Interface verwenden.
Zusätzliche Felder können Sie entweder mit einer SMT-Erweiterung oder durch Implementieren eines BAdIs anlegen. Dieses BAdI implementieren Sie im anwendungsspezifischen Customizing der Stammdaten-Governance, z.B. unter .
Nehmen Sie die Einstellungen zum Konfigurieren der Enterprise Search vor.
Konfigurieren Sie den für Ihr Enterprise-Search-Template relevanten Suchobjekt-Konnektor. Weitere Informationen über die Anbindung von Enterprise Search an die Stammdaten-Governance finden Sie unter Enterprise Search.
Sie müssen für die entsprechenden Entitäten die Enterprise-Search-spezifischen Strukturen neu generieren unter (Viewcluster VC_USMD004).