
Dieses Kapitel gibt einen Überblick darüber, was Sie bei der Modellierung von Process-Integration-Szenarien beachten sollten, und unterstützt Sie dadurch beim Design Ihres Process-Integration-Szenarios. Außerdem erhalten Sie Hintergrundwissen zum Modellierungskonzept und zu bestimmten Designentscheidungen im Enterprise Services Builder (Enterprise Services Repository).
Ziele der Modellierung
Ein Process-Integration-Szenario bildet den gesamten Austausch der Messages für einen kollaborativen Prozess vollständig ab und bietet einen Überblick über den Prozessablauf. Mit der Definition von Process-Integration-Szenarien im Enterprise Services Builder (Design-Werkzeug) sind folgende Vorteile verbunden:
Das Process-Integration-Szenario bietet einen Überblick über den Prozess und Prozessablauf.
Das Process-Integration-Szenario fasst alle Objekte zusammen, die an diesem Prozess beteiligt sind: Interface-Objekte, Mapping-Objekte und ausführbare Integrationsprozesse aus dem Enterprise Services Repository und Produktversionen aus dem System Landscape Directory.
Ausgehend vom Process-Integration-Szenario können Sie auf alle diese Objekte zugreifen.
Das Process-Integration-Szenario enthält alle Designzeit-Informationen über den Prozess, die bei der Konfiguration des Prozesses nötig sind. Wenn Sie ein Process-Integration-Szenario definiert haben, können Sie dieses als Vorlage für die Konfiguration verwenden. Das Anlegen der relevanten Objekte wird hierbei weitgehend automatisiert. Bei komplexeren kollaborativen Prozessen bietet die Verwendung von Process-Integration-Szenarien die einzige Möglichkeit, die Konfiguration übersichtlich zu gestalten.
Diese Zielstellungen sind Ausgangspunkt bei der Definition von Process-Integration-Szenarien und müssen bei der Modellierung berücksichtigt werden.
Im folgenden finden Sie detaillierte Hinweise, was Sie bei der Modellierung der einzelnen Bestandteile von Process-Integration-Szenarien beachten sollten: