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Modellierung von Process-Integration-Szenarien allgemeinLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Name

Der Name identifiziert ein Process-Integration-Szenario (innerhalb seines Namensraums) eindeutig. Der Name ist sprachunabhängig. Sonderzeichen und Leerzeichen sind nicht gestattet.

Beachten Sie die folgenden Konventionen zum Namen:

  • Vergeben Sie einen aussagekräftigen Namen für das Process-Integration-Szenario. Dieser sollte in englischer Sprache verfasst sein, um allgemein verständlich zu sein.

    Trennen Sie einzelne Wörter durch den Wechsel von Gross- und Kleinschreibung (siehe allgemeine Namenskonvention von Designobjekten unter Neues Objekt anlegen ).

    Beispiel: SingleFlightBooking

Beschreibung

Die Beschreibung ist sprachabhängig und erläutert das Process-Integration-Szenario näher.

Sie sollten bei der Beschreibung folgenden Konventionen folgen.

  • Erfassen Sie die Beschreibung auf Englisch. Achten Sie darauf, dass die Originalsprache Englisch eingestellt ist.

    Bei Bedarf können Sie zusätzlich eine deutsche Beschreibung angeben. Achten Sie darauf, dass in diesem Fall die Originalsprache Deutsch eingestellt ist.

  • Orientieren Sie sich am (technischen) Namen des Process-Integration-Szenarios. Wenn Sie die Beschreibung in der Originalsprache Englisch erfassen, schreiben Sie die einzelnen Bestandteile des Namens auseinander in "natürlicher Sprache".

  • Schreiben Sie keinen vollständigen Satz.

  • Sie können höchstens 250 Zeichen verwenden. Kürzen Sie gegebenenfalls sinnvoll ab.

    Englisches Beispiel: Single flight booking .

    Deutsches Beispiel: Einzelflugbuchung

Zuordnung zu einer Software-Komponentenversion

Beim Anlegen eines Process-Integration-Szenarios müssen Sie dieses einer Software-Komponentenversion zuordnen. Über diese Zuordnung wird festgelegt, mit welcher Software-Komponentenversion das Process-Integration-Szenario (als Designobjekt des Enterprise Services Builder) zum Kunden ausgeliefert wird.

Berücksichtigen Sie folgende Aspekte bei der Wahl einer Software-Komponentenversion:

  • Wählen Sie die Software-Komponentenversion entsprechend der Auslieferungsstrategie.

  • Oft gibt es innerhalb eines Process-Integration-Szenarios ein führendes Produkt (z.B. SAP APO), welches das Process-Integration-Szenario definiert und organisatorisch verantwortet. In diesem Fall sollte das Process-Integration-Szenario einer geeigneten Software-Komponentenversion dieses Produkts zugeordnet werden.

  • Es ist aber auch möglich wenn dies auslieferungstechnisch so gewollt ist das Process-Integration-Szenario einer Software-Komponentenversion zuzuordnen, die einem anderen Produkt oder gar keinem der verwendeten Produkte entspricht.

Granularität von Process-Integration-Szenarien

Process-Integration-Szenarien können in verschiedenem Umfang und Detaillierungsgrad dargestellt werden. Dies ist zunächst eine Modellierungsentscheidung.

Beachten Sie dazu die folgenden Aspekte:

  • Das Process-Integration-Szenario sollte einen betriebswirtschaftlich sinnvoll abgeschlossenen Prozess bzw. einen gut abtrennbaren Teil eines Prozesses repräsentieren.

  • Das Process-Integration-Szenario wird als Ganzes in die Konfiguration überführt. Verschiedene Teilprozesse sollten damit nur dann zu einem Process-Integration-Szenario zusammengefasst werden, wenn stets alle Teile zusammen konfiguriert werden müssen.

  • Das Process-Integration-Szenario sollte eine Größe nicht überschreiten, die für einen Benutzer noch verständlich ist.

  • Sinnvoll abgeschlossene Teilprozesse am Beginn oder Ende eines Process-Integration-Szenarios können Sie unter Umständen in ein eigenes Process-Integration-Szenario ausgliedern. Dies ist vor allem dann interessant, wenn ein solcher Teilprozess in mehreren Process-Integration-Szenarien vorkommt (Wiederverwendung und Komplexitätsreduktion).

  • Berücksichtigen Sie eventuell vorhandene Modellierungsergebnisse im Solution Manager bzw. im Business Process Repository.

Definition unterschiedlicher Component Views

Sie können für ein Process-Integration-Szenario unterschiedliche Component Views definieren. Beachten Sie folgende Richtlinien für die Definition unterschiedlicher Component Views:

  • Bilden Sie unterschiedliche Varianten eines Process-Integration-Szenarios durch unterschiedliche Component Views ab.

    Für das Demo-Process-Integration-Szenario SingleFlightBooking sind folgende Varianten definiert: Kommunikation über die Proxy-Laufzeit und Kommunikation über die Adapter-Laufzeit. Beide Varianten werden durch unterschiedliche Component Views dargestellt.

  • Bilden Sie unterschiedliche Releasekombinationen (für Produktversionen von Anwendungskomponenten) in unterschiedlichen Component Views ab.

Einbinden von Ausführbaren Integrationsprozessen (ccBPM)

Wenn Sie in das Process-Integration-Szenario einen ausführbaren Integrationsprozess (cross-component Business Process Management) einbinden wollen, beachten Sie folgende Richtlinien:

  • Verwenden Sie für den Integrationsprozess eine eigene Anwendungskomponente. Verwenden Sie genau eine Anwendungskomponente pro Integrationsprozess.

  • Der Integrationsprozess muss in der Software-Komponentenversion implementiert sein, die auch der Anwendungskomponente entspricht.

  • Modellieren Sie nur die Actions, bei denen komponentenübergreifende Kommunikation zwischen dem Integrationsprozess und den anderen Systemen stattfindet. Modellieren Sie nicht den Ablauf des Integrationsprozesses im Process-Integration-Szenario nach.

  • Eine Action repräsentiert einen oder mehrere Prozessschritte des Integrationsprozesses "nach außen". Diese Actions sollten daher nicht zusätzlich in anderen Anwendungskomponenten, sondern ausschließlich in der Anwendungskomponente des Integrationsprozesses verwendet werden.

Modellierung von Business-to-Business (B2B)-Kommunikation

Sie können in einem Process-Integration-Szenario eine Anwendungskomponente als externen Geschäftspartner mit B2B-Kommunikation (kurz: B2B-Komponente ) klassifizieren. Hierdurch geben Sie für diese Komponente B2B-Kommunikation vor.

Um eine Anwendungkomponente als B2B-Komponente zu klassifizieren, markieren Sie bei der Bearbeitung der Anwendungskomponente unter Kommunikationstyp das Ankreuzfeld Externer Partner mit B2B-Kommunikation .

Verwenden Sie als B2B-Komponenten nur Anwendungskomponenten vom Typ Vorlage .

Diese Informationen werden verwendet, wenn Sie das Process-Integration-Szenario als Vorlage für die Konfiguration verwenden. Bei der Generierung der Konfigurationsobjekte werden dann bestimmte B2B-spezifische Einstellungen vorkonfiguriert. Hierzu gehören:

  • Header-Mapping

  • Virtueller Empfänger

  • Business Service