Auswertungen
Auswertungen bieten Ihnen einen Überblick über die Daten Ihres Projekts. Beim Erstellen einer Auswertung prüft das System, ob vordefinierte Schwellenwerte verletzt wurden. Als Datenbasis können Sie die aktuellen Projektdaten verwenden oder die letzte Version der Daten, die im Hintergrund gesichert wurden. Daten im Hintergrund werden dann gesichert, wenn Sie eine manuelle Auswertung starten oder wenn ein Hintergrundprogramm eine Auswertung durchführt.
Auswertungen können Sie sowohl für operative Projekte als auch für Projektversionen erstellen, indem Sie unter Auswertungen für die entsprechende Auswahl treffen.
Wenn ein Projekt eine Spiegelaufgabe enthält, wird diese bei der Auswertung berücksichtigt.
Die Ergebnisse der Auswertungen werden verwendet, um kritische Projekte z. B. in der Favoritenliste und der Projektliste auf der Startseite hervorzuheben. Weiterhin erscheinen die Schwellenwerte auf der Registerkarte Status zu einem Projektelement (siehe Statusinformation zum Projektelement).
· Ihre Systemadministration hat Auswertungen definiert und die notwendigen Einstellungen vorgenommen (siehe im Customizing der Collaboration Projects → Auswertungen).
· Damit Daten im Hintergrund gesichert werden können, muss eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:
¡ Ihre Systemadministration hat die Prüfung von Schwellenwertverletzungen durch den Anwender oder automatisch beim Sichern für die aktuelle Projektart erlaubt (siehe im Customizing der Collaboration Projects die Aktivität Projektarten definieren).
¡ Ihre Systemadministration hat im SAP-Menü unter Collaboration Projects → Auswertungen → Auswertungen zum Projekt extrahieren eine regelmäßige Datenextraktion im Hintergrund eingeplant.
Ihre Systemadministration kann pro Projektart einstellen, dass die Schweregrade in einem Projekt verdichtet dargestellt werden. Durch die Verdichtung können Sie auf einen Blick erkennen, ob irgendwo im Projekt Schwellenwertverletzungen vorliegen.
Der verdichtete Wert eines Projektelements ist der höchste Schweregrad der untergeordneten Elemente bzw. des jeweiligen Projektelements selbst; ein manuell gesetzter Schweregrad hat jedoch Vorrang vor den automatisch gesetzten Schweregraden. Somit ergibt sich der verdichtete Wert folgendermaßen:
· Wenn ein manueller Schweregrad existiert, ist dieser der höchste Schweregrad für ein Projektelement, unabhängig davon, ob es höhere automatische Schweregrade gibt.
· Wenn kein manueller Schweregrad existiert, ist der höchste Schweregrad eines Projektelements der höchste Schweregrad aller eigenen automatischen sowie verdichteten Schweregrade.
Die folgende Grafik verdeutlicht die Logik:

Siehe auch:
· Suche