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VorgehensweisenKomponentenprüfung durchführen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Mit der Komponentenprüfung können Sie Prüfungen an Objekten einer ausgewählten Software-Komponentenversion durchführen. Hierzu gehören beispielsweise Konsistenzprüfungen oder Prüfung auf ungültige Zeichen.

Vorgehensweise

...

       1.      Um die Komponentenprüfung aufzurufen, wählen Sie im Menü des Enterprise Services Builder Werkzeuge Komponentenprüfung.

Es wird ein Wizard aufgerufen.

       2.      Wählen Sie die Software-Komponentenversion aus. Verwenden Sie hierzu die Eingabehilfe.

       3.      Wählen Sie Weiter.

       4.      Wählen Sie die Objektmenge aus, für die die Prüfung durchgeführt werden soll.

Sie haben folgenden Optionen:

       Alle Objekte der ausgewählten Software-Komponentenversion prüfen

       Objekte ausgewählter Namensräume der Software-Komponentenversion prüfen

       Einzelne Objekte prüfen

Um eine Option auszuwählen, verwenden Sie das Dropdown-Menü im Feld Objektmenge.

Bei der Option Einzelne Objekte prüfen gehen Sie folgendermaßen vor:

                            a.      Fügen Sie zunächst eine neue Zeile in der Tabelle unter Einzelobjekte auswählen ein.

                            b.      Im Dialog Einzelne Objekte hinzufügen wählen Sie den Objekttyp (beispielsweise Business-Objekt) aus.

                            c.      Markieren Sie in der Tabelle das Objekt.

                            d.      Wählen Sie Übernehmen.

       5.      Wählen Sie Weiter.

       6.      Wählen Sie die gewünschten Prüfungen aus. Markieren Sie hierzu die entsprechenden Ankreuzfelder.

       7.      Wählen Sie Fertigstellen.

Das Ergebnis der Prüfung wird tabellarisch angezeigt.

Die folgenden Prüfungen stehen zur Verfügung:

Verfügbare Prüfungen

Prüfung

Beschreibung

Offene Änderungslisten für die Software-Komponentenversion ermitteln

Ermittelt offene, das heißt, noch nicht transportierte Änderungslisten für die Software-Komponentenversion.

Objekte auf ungültige Zeichen prüfen

Prüft, ob sprachabhängige Texte Zeichen enthalten, die für die angegebene Sprache nicht erlaubt sind (beispielsweise Umlaute in englischen Texten oder ungewöhnliche Sonderzeichen).

Standard-Konsistenzprüfung

Führt für alle Objekte der Software-Komponentenversion die Funktion Objekt prüfen durch.

Objekte mit ungültiger Zuordnung ermitteln

 

Ermittelt Objekte, die durch einen Transport eine ungültige Zuordnung erhalten haben.

Beispiel

Wenn Objekte eines Ordners transportiert werden, der Ordner aber nicht, dann werden diese Objekte in der Zielkomponente direkt unter dem Namensraum angezeigt. Dies ist eine ungültige Zuordnung.

Gelöschte Objekte ermitteln

Ermittelt gelöschte Objekte.

Nicht einsetzbare Interface-Objekte für das angegebene Backend ermitteln

Prüft Interface-Objekte auf Einschränkungen hinsichtlich ihrer Einsetzbarkeit im zugrunde liegenden Backend.

Weitere Informationen: Einsetzbarkeit von Interface-Objekten

Nicht transportierte Änderungslisten ermitteln

Ermittelt Änderungslisten, die nicht transportiert wurden.

Modifizierte Objekte ermitteln

Ermittelt modifizierte Objekte.

Weitere Informationen: Modifikation eines Objektes

Konsistenz der Originalsprache innerhalb einer Software-Komponentenversion überprüfen

Prüft, ob alle Objekte die bei der Software-Komponentenversion eingestellte Originalsprache haben.

Da die Originalsprache von Objekten für alle Objekte einer Software-Komponentenversion zentral eingestellt wird, haben alle Objekte einer Software-Komponentenversion im Standardfall dieselbe Originalsprache. Durch Kopieren und Transport können aber Objekte mit einer anderen Originalsprache in eine Software-Komponentenversion gelangen. Die Prüfung findet solche Objekte.

Vollständigkeit der Übersetzungen eines Objektes prüfen

Prüft, ob für die Objekte Texte in allen verfügbaren Sprachen vorliegen.

Weitere Informationen: Texte übersetzen

Objekte außerhalb der definierten Namensräume ermitteln

Prüft, ob Objekte in Namensräumen liegen, die nicht für diese Software-Komponentenversion definiert sind.

Diese Situation kann beispielsweise dann auftreten, wenn eine Software-Komponentenversion in ein Zielsystem transportiert wird, für die teilweise andere Namensräume als bei der Software-Komponentenversion im Zielsystem definiert sind. Die Objekte der nach dem Transport im Zielsystem nicht mehr verfügbaren Namensräume werden im Navigationsbereich nicht angezeigt, können aber über die Objektsuche gefunden werden.

Leere Namensräume ermitteln

Ermittelt Namensräume, die keine Objekte enthalten.

Hinweis

Bei Einzelobjektauswahl sind nur die Prüfungen auswählbar, die für den ausgewählten Objekttyp durchgeführt werden können.

Wenn Sie das Ankreuzfeld Prüfungen mit Rückfrage ausführen markieren und mehrere Prüfungen ausgewählt haben, werden Sie nach Ausführung jeder einzelnen Prüfung gefragt, ob Sie weiterprüfen oder abbrechen möchten.

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