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Hintergrunddokumentation Einsetzbarkeit von Interface-Objekten  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Abhängig davon, auf welchem SAP NetWeaver-Release das Backend-System basiert, in dem Ihre Interfaces implementiert sind, unterscheidet sich die Einsetzbarkeit von Interface-Objekten in einigen Details. In bestimmten Fällen sind bestimmte nur in eingeschränktem Umfang einsetzbar.

Sie können bei der Software-Komponentenversion folgende grundsätzlichen Einstellungen zur Einsetzbarkeit von Interface-Objekten vornehmen (Registerkarte Definition, Feld Einsetzbarkeit von Interface-Objekten):

      SAP NetWeaver 7.0

Wenn Sie diese Einstellung vornehmen, gelten für Service-Interfaces folgende Einschränkungen:

       Nur das Attribut Zustandslos (XI 3.0-kompatibel) wird unterstützt.

Dieses Attribut ist gesetzt und kann nicht mehr geändert werden.

       Sie können nur eine Operation pro Service-Interface definieren (Operation hat denselben Namen wie das Interface).

      SAP NetWeaver 7.1

Die von Ihnen vorgenommene Einstellung stellt sicher, dass Sie die Interface-Objekte im Enterprise Services Repository nur in einer solchen Weise bearbeiten können, dass Sie im jeweils bezeichneten Backend-Release fehlerfrei einsetzbar sind.

Achtung

Beachten Sie, dass Sie diese Einstellung zu Beginn Ihres Entwicklungsprojektes vornehmen und, sobald Sie bereits mit der Entwicklung von Interface-Objekten begonnen haben, nach Möglichkeit nicht mehr ändern sollten.

Die Einstellung zur Einsetzbarkeit von Interface-Objekten hat keinen Einfluss auf dieses Attribut bei einer unterliegenden Software-Komponentenversion.

Besonderheiten bei der Release-Übernahme

Bei einer Release-Übernahme können Quell- und Ziel-Software-Komponentenversion unterschiedliche Einstellungen zur Einsetzbarkeit von Interface-Objekten haben. Achten Sie daher bei einer Release-Übernahme immer darauf, dass nur Objekte transportiert werden, die in der Ziel-Software-Komponentenversion einsetzbar sind.

Ermitteln Sie gegebenen Falles auftretende Konflikte mit der Komponentenprüfung.

Weitere Informationen: Komponentenprüfung durchführen

Besonderheiten beim Kopieren von Objekten

Wenn Sie Objekte in eine Software-Komponentenversion kopieren, die eine andere Einstellung zur Einsetzbarkeit von Interface-Objekten als die Ursprungskomponente hat, beachten Sie folgende Besonderheiten:

      Wenn der Typ des zu kopierenden Objektes in der Zielkomponente nicht einsetzbar ist, wird der Kopiervorgang abgebrochen und ein Fehler gemeldet.

      Wenn das Objekt nur eingeschränkt in der Zielkomponente einsetzbar ist, wird das Objekt kopiert. Sie können mit Objektprüfung ermitteln, welche Korrekturen Sie am Objekt vornehmen müssen, damit es in vollem Umfang in der Zielkomponente eingesetzt werden kann.

      Wenn das Objekt Verweise auf Objekte enthält, die nur eingeschränkt in der Zielkomponente einsetzbar sind, werden die Verweise nicht gelöscht. Sie müssen die Verweise gegebenen Falles manuell korrigieren.

      Wenn das Objekt Verweise auf Objekte enthält, die nicht in der Zielkomponente einsetzbar sind, werden die Verweise gelöscht.

      Wenn Sie ein in der Zielkomponente nicht einsetzbares Objekt mit allen referenzierten Objekten kopieren möchten, werden weder dieses Objekt noch die referenzierten Objekte kopiert.

      Wenn Sie ein Objekt mit allen referenzierten Objekten kopieren, werden alle Verweise auf Objekte, die in der Zielkomponente nicht einsetzbar sind, gelöscht.

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