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Rahmenvertrag 
Business-Objekt des Account Management (FS-AM) und des Master Contract Management (FS-MCM), das eine Menge von Kontoverträgen, die in einer Hierarchie oder Gruppe angeordnet sind, abbildet. Die Zuordnung kann zeitlich begrenzt sein und geändert werden. Sie dient der Abbildung von Cash Concentration und Zinskompensation.
Der Rahmenvertrag bildet eine Klammer, die selbst keine Funktionen eines teilnehmenden Kontos übernimmt. Buchungen sind nur auf teilnehmende Konten und nicht auf den Rahmenvertrag möglich. Dieser kann aber Attribute wie z.B. Limite und Finanzkonditionen besitzen.
Das System hält jede Änderung an den Stammdaten fest.
Die Vertragsbeziehungen können Sie als Gruppen und Hierarchien mit beliebig vielen Stufen realisieren. Sie können Teilnehmerkonten auf gleicher Ebene einer Hierarchie priorisieren.
Ein Konto kann gleichzeitig in einem Zinskompensations- und in einem Cash Concentration Vertrag Teilnehmer sein. Dazu muss das Rahmenvertragsprodukt die Ausstattungen Zinskompensation und Cash Concentration besitzen.
Es können ausschließlich Konten an Rahmenverträgen teilnehmen. Rahmenverträge ihrerseits können nicht an anderen Rahmenverträgen teilnehmen.
Weitere Informationen zum Aufbau einer Kontenhierarchie finden Sie im Dokument Beispiel einer Kontenhierarchie.
Das System bildet einen Rahmenvertrag mit Hilfe von Vertragsbausteinen, die in sich geschlossene Teile sind, wie z.B. Limitverwaltung, Sperren oder Cash Concentration, und mit Hilfe von beteiligten Geschäftspartnern ab.
Die einzelnen Vertragsteile sind nicht ausschließlich für Rahmenverträge verwendbar, sondern bilden erst durch ihre gemeinsame Vernetzung eine Struktur, die es ermöglicht, einen Rahmenvertrag mit seinen Eigenschaften und Fähigkeiten abzubilden.
Zusätzlich wird die Beziehung zwischen dem Rahmenvertrag und den zugehörigen Kontoverträgen über die Teilnahmeattribute definiert.

Ein Rahmenvertrag basiert auf einem Rahmenvertragsprodukt, welches wiederum auf dem Produkttyp Rahmenvertrag basiert.
Die im Produkttyp Rahmenvertrag verwendeten Attribute und Vertragsbausteine bestimmen den Funktionsumfang und die beschreibenden Merkmale.
Das Rahmenvertragsprodukt kann weitere Differenzierungen am eigentlichen Rahmenvertrag ermöglichen. Wenn es keine Änderungen zulässt, muss der Rahmenvertrag die Vorgabewerte des Rahmenvertragsproduktes vollständig übernehmen. Diese Restriktionen sind im Retail Banking sinnvoll – im Gegensatz zum Individualgeschäft.
Weitere Informationen finden zur Produktdefinition Sie unter Produktmanagement (FS-AM-PR).
Sie können Rahmenverträge über folgende Kanäle bearbeiten:
· Dialog
· Direct-Input: Weitere Informationen finden Sie im Customizing des Account Management (FS-AM)unter Werkzeuge ®Fremddatenübernahme mit Direct-Input ®Technische Informationen ®Vertragsverwaltung ® Rahmenvertrag.
· BAPI: Weitere Informationen finden Sie im BAPI-Explorer in der Dokumentation des entsprechenden BOR-Objektes und den zugehörigen BAPIs.

Weitere Informationen zum Vertragsmanagement finden Sie, indem Sie Technische Dokumentation wählen.