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FunktionsdokumentationFakturierungsplan für Lizenzeinkaufsverträge

 

In der Vertragsbearbeitung der Lizenzeinkaufsverträge geben Sie den Rahmen für den Fakturierungsplan für variable Honorarzahlungen vor. Die zu leistenden Zahlungen errechnen sich dabei aus der im Einkaufsvertrag hinterlegten prozentualen bzw. mengenabhängigen Kondition und den im Abrechnungsdatensammler aufgelaufenen Größen, wie z. B. Umsatzzahlen und Daten aus Produktverkäufen.

Integration

Für die Abbildung des Fakturierungsplans für variable Honorarzahlungen verwenden Sie in Lizenzeinkaufsverträgen die folgenden Positionstypen des SAP-Auslieferungs-Customizings bzw. von Ihnen im Kundennamensraum analog definierte Positionstypen:

Lizenzeinkauf

IEM2 (IPM Einkauf Rechte- und Royalty-Position mit Differenzrechnung) für Rechteeinkaufs- und Royalty-Positionen mit Differenzrechnung

IEY2 (IPM Einkauf Royalty-Position mit Differenzrechnung) für Royalty-Positionen mit Differenzrechnung

Zu Royalty-Positionen vom Positionstyp IEM2 bzw. IEY2 werden vom System Fakturaanforderungspositionen mit Positionstyp IEB2 (IPM Einkauf Fakturaanforderungsposition, Differenzrechnung) erzeugt.

Die Bewertung der erfolgsabhängigen Lizenzen und Honorare (Preisvereinbarungen) erfolgt nicht im Einkaufsvertrag, sondern erst im Abrechnungsbeleg.

Voraussetzungen

Sie haben im SAP Solution Manager die erforderlichen Customizing-Einstellungen zu den Prozessen Lizenzeinkauf und Outgoing Royalty-Abrechnung getroffen.

Funktionsumfang

Pro Fakturatermin wird eine der Royalty-Position untergeordnete Fakturaanforderungsposition (FAP) mit eigenem Status generiert. Erst nach Freigabe werden diese an die Faktura übergeleitet.

Die Fakturaanforderungspositionen des Einkaufsbelegs werden zum jeweiligen Fakturadatum fakturiert. Das System legt den zu fakturierenden Betrag aus den hinterlegten Royalties (Preisvereinbarungen) und den im Abrechnungsdatensammler gesammelten Daten fest, die für die Royalty-Position und die fakturierte Periode gelten.

Bei der Abrechnung wird die Differenzrechnung benutzt, d. h. die Abrechnung einer FAP ersetzt die vorangegangene. Weitere Informationen über die Differenzrechnung finden Sie unter Fakturierungsplan im Intellectual Property Management.

Die FAPs müssen streng chronologisch entsprechend ihrem Fakturaerstellungsdatum fakturiert werden. Jede FAP basiert auf allen bis dahin aufgelaufenen Werten (ITD: bisher kumulierte Basisgrößen).

Eine Royalty-Position für variable Honorarzahlungen muss im IPM-spezifischen Positionstypen-Customizing als differenzrechnungsrelevant gekennzeichnet sein.

Die meisten Kopffakturierungspläne werden im Intellectual Property Management nicht unterstützt. Die einzige Ausnahme ist der Kopffakturierungsplan für die Aufteilung auf Zahlungsempfänger.