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ObjektdokumentationPreisvereinbarungen

 

Für die verwertungsabhängige Berechnung von Lizenzgebühren verwenden Sie Preisvereinbarungen, sogenannte variable Royalties. Für die zu leistenden Lizenzgebühren wird dabei kein fester Betrag hinterlegt. Diese errechnen sich vielmehr aus der im Einkaufs- bzw. Verkaufsvertrag hinterlegten prozentualen bzw. mengenabhängigen Kondition und den gesammelten Größen. Im Falle von Lizenzeinkaufsverträgen sind das die im Abrechnungsdatensammler gesammelten Größen, im Falle von Lizenzverkaufsverträgen sind das die in der Lizenzrückmeldung erfassten Werte. Die Bewertung erfolgt im Falle des Einkaufsvertrags erst im Abrechnungsbeleg. Im Verkaufsvertrag findet eine Bewertung statt, sobald Rückmeldungen eingegangen sind.

Hinweis Hinweis

Die Benutzungsoberfläche bezieht sich nicht spezifisch auf Konditionen und Preisvereinbarungen. Bei diesen handelt es sich um technische Objekte im System, die unterschiedliches Customizing erfordern.

Ende des Hinweises

Struktur

Sie hinterlegen Preisvereinbarungen auf Positionsebene, indem Sie den Royalty-Sätzen in einem Rechte- und Royalty- oder einem Royalty-Umfang in Lizenzverträgen neue Royalties hinzufügen. Dabei findet eine Vererbung von der/den Royalty-Position(en) auf die zugehörige(n) Fakturaanforderungsposition(en) statt.

Wenn zu einer Vertragsposition keine Preisvereinbarungen hinterlegt sind, gelten die Preisvereinbarungen der übergeordneten Position (Zugriffsfolge für Konditionssätze 1700 IPM: Positionsspezifisch).

Staffeln

Sie können zu Preisvereinbarungen Staffeln hinterlegen. Dabei können Sie Intervall-, Ab- und Bis-Staffeln pflegen. Sie können auch die Staffelretroaktivitätsart für eine Staffel setzen, wenn Royalties nach einer Änderung in der Staffelstufe rückwirkend neu zu berechnen sind. Weitere Informationen finden Sie unter Staffelretroaktivität.

Beispiel Beispiel

Bis-Staffel: Sie hinterlegen eine Staffel, die bei einem Einspielerlös unter 20.000 € 10% Lizenzgebühr gewährt und bei einem Einspielerlös ab 20.000 € 12% Lizenzgebühr gewährt.

Mengenbasierte Intervallstaffel: Sie möchten die rückgemeldeten Werte in mehrere Intervalle aufteilen und auf jedes Intervall einen eigenen Prozentsatz anwenden. Sie hinterlegen eine Intervallstaffel, die für Buchverkäufe von bis zu 100 Stück 5 € als Lizenzgebühr gewährt, für jedes weitere verkaufte Buch dann 6 €.

Ende des Beispiels.
Preisvereinbarungen Lizenzeinkauf

Preisvereinbarungen können prozentual oder mengenabhängig sein.

Die prozentuale Lizenzgebühr wird z. B. auf der Basis der erzielten Erlöse errechnet. Verkäufe entstehen aus

  • Erlösen aus Lizenzverkaufsverträgen

  • SD-Produktverkäufen

Die Preisfindung wird jedoch aus folgenden Daten ermittelt:

  • Lizenzverkaufsverträge

  • Rückmeldedaten

  • IR-Fakturierung

  • bezahlte Werte für Lizenzverkauf

  • Erlösrealisierungsdaten für Lizenzverkauf

  • Fakturadaten der SD-Produktverkäufe

Diese erzielten Erlöse werden im Abrechnungsdatensammler gesammelt. Für jeden Verkaufsvorgang wird ein Abrechnungseinzelsatz in den Abrechnungsdatensammler gestellt, der den Nettowert enthält.

Alternativ zur oben beschriebenen prozentualen Lizenzgebühr können Sie eine mengenabhängige Lizenzgebühr hinterlegen. Hier wird der Verwertungserfolg anhand der verkauften Menge oder der Zuschauerzahlen oder evtl. des ideellen Erfolgs (z. B. Anzahl der Oscars für einen Film) gemessen.

Preisvereinbarungen Lizenzverkauf

Preisvereinbarungen können prozentual sein.

Die prozentuale Lizenzgebühr wird z.B. auf der Basis der Rückmeldedaten errechnet.

Beispiel Beispiel

Als Basis dient z. B. der Einspielerlös eines Films, der sich aus dem Umsatz abzüglich der Werbekosten errechnet.

Ende des Beispiels.

Die Rückmeldedaten werden in statistischen Konditionen abgelegt. Diese erhalten ihren Wert erst durch Rückmeldungen aus der Rechteverwertung.