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Konfiguration von unternehmensinternen
Prozessen 
In diesem Abschnitt werden die typischen Schritte beschrieben, die Sie bei der Konfiguration von unternehmensinternen Prozessen (oder Application-to-Application-Prozessen) im Integration Directory durchführen. Für die Arbeit im Integration Directory verwenden Sie den Integration Builder.

Beachten Sie, dass die Konfiguration im Detail vom zugrunde liegenden Prozess abhängt. Die hier angegebenen Informationen geben lediglich einen Überblick über die wichtigsten Konfigurationsschritte.
Beispiele für eine ausführliche Konfigurationsanleitung finden Sie im Konfigurationsleitfaden für die SAP XI Demo-Beispiele.
Bei der Konfiguration gehen Sie im Allgemeinen von folgenden Voraussetzungen aus:
· Die Systemlandschaft ist im System Landscape Directory beschrieben.
· Die für den Prozess relevanten Designobjekte sind im Integration Repository definiert (siehe Design).
Idealerweise haben Sie für den zu konfigurierenden Prozess ein Integrationsszenario im Integration Repository angelegt.

In diesem Fall empfiehlt es sich, für die Konfiguration den Integrationsszenario-Konfigurator zu verwenden. Sie werden dann Sie automatisch Schritt für Schritt durch die Konfiguration geführt.
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1. Angabe des Kommunikationsprofils
Im Kommunikationsprofil legen Sie die potenziellen Sender und Empfänger von Messages sowie deren technische Kommunikationsmöglichkeiten fest.
¡ Um die potenziellen Sender und Empfänger von Messages zu adressieren, definieren Sie Services.
Bei unternehmensinternen Prozessen kennen Sie, als Integrationsexperte, der die Konfiguration durchführt, die gesamte Systemlandschaft. In diesem Fall können Sie die Ihnen bekannten Business-Systeme aus dem System Landscape Directory als Sender und Empfänger von Messages adressieren. Hierzu definieren Sie für alle relevanten Business-Systeme Business-System-Services. Wenn Integrationsprozesse am Prozess beteiligt sind, definieren Sie hierfür Integrationsprozess-Services.

Bei unternehmensinternen Prozessen verwenden Sie typischerweise Services ohne Partner. Die Definition von Kommunikationspartnern spielt erst bei der Konfiguration unternehmensübergreifender Prozesse eine Rolle.
¡ Für die beteiligten Sender- und Empfänger-Services definieren Sie Kommunikationskanäle. Im Kommunikationskanal geben Sie die Konfiguration der beteiligten Sender- und Empfänger-Adapter an.
2. Definition des logischen Routing
¡ Um die Empfänger von Messages anzugeben, definieren Sie Empfängerermittlungen.
¡ Um die Inbound-Interfaces beim Empfänger (und gegebenenfalls Interface-Mappings) festzulegen, definieren Sie Interface-Ermittlungen.
3. Definition von Kommunikationsvereinbarungen
In einer Kommunikationsvereinbarung legen Sie fest, welcher der in Schritt 1 definierten Kommunikationskanäle für eine bestimmte Kommunikation verwendet wird.
Beachten Sie hierbei, dass die Definition von Empfängervereinbarungen in jedem Fall notwendig ist (für jeden technischen Empfänger einer Message). Die Definition von Sendervereinbarungen ist nur bei Verwendung spezieller Sender-Adapter notwendig, die explizit am Eingang des Integration Server konfiguriert werden (beispielsweise File-/FTP-Sender-Adapter).