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Sendervereinbarung 
In einer Sendervereinbarung legen Sie fest, wie eine Message transformiert werden soll, damit sie von der Integration Engine verarbeitet werden kann (Eingangsverarbeitung).
Beim Anlegen einer Sendervereinbarung müssen Sie mindestens jeweils das Sender-Interface und für den Sender und Empfänger den Partner oder Service angeben.
Sie können Wildcard-Zeichen (*) für Empfänger-Partner und –Service (und Sender-Interface) vergeben (siehe Generische/Spezifische Definition von Konfigurationsobjekten).
Sie können spezifische Werte für den Empfänger eintragen, wenn Sie das Ankreuzfeld Sender verwendet virtuellen Empfänger markieren (siehe auch Konfiguration von unternehmensübergreifenden Prozessen).

Beachten Sie die Einschränkungen bei Sendervereinbarungen, deren zugeordneter Sender-Kommunikationskanal vom Adaptertyp File/FTP, JDBC oder JMS ist (siehe unten).
Um einen Kommunikationskanal
(Senderkanal) zuzuordnen, verwenden Sie die Eingabehilfe (
). Es werden die Kommunikationskanäle zur Auswahl
angeboten, die dem Sender zugeordnet sind.
Wenn Sie der Sendervereinbarung einen Kommunikationskanal mit Adaptertyp XI, SOAP, Mail, RNIF oder CIDX zugeordnet haben, können Sie Einstellungen für die Message-Sicherheit angeben:

Damit Sie Sicherheitseinstellungen konfigurieren können, müssen beim zugeordneten Kommunikationskanal die Ankreuzfelder zur Message-Sicherheit markiert sein: bei Adaptertyp XI und SOAP das Ankreuzfeld Web-Services-Sicherheit, bei Adaptertyp RNIF und CIDX die Ankreuzfelder unter Sicherheitseinstellungen. Bei Adaptertyp Mail muss das Message-Protokoll XIPAYLOAD und das Ankreuzfeld S/MIME gesetzt sein.
Siehe
· Sicherheitseinstellungen für XI-Sender-Adapter
· Sicherheitseinstellungen für SOAP-Sender-Adapter
· Sicherheitseinstellungen für Mail-Sender-Adapter
·
Sicherheitseinstellungen
für RNIF-Adapter
·
Sicherheitseinstellungen
für CIDX-Adapter
Die Angabe einer Kommunikationsvereinbarung ist in jedem Fall erforderlich, wenn Sie Sicherheitseinstellungen für die Verarbeitung der Message vornehmen möchten.
Wenn Sie keine Sicherheitseinstellungen vornehmen möchten, ist die Angabe einer Empfängervereinbarung dennoch immer für die Definition der Ausgangsverarbeitung der Message erforderlich, unabhängig davon, welcher Adapter verwendet wird.
Dagegen ist die Angabe einer Sendervereinbarung dann nur in bestimmten Fällen (bei Verwendung bestimmter Adapter) obligatorisch. Dies hängt davon ab, welche über die Adapterkonfiguration im Senderkanal hinausgehenden Informationen für eine korrekte Eingangsverarbeitung benötigt werden.
Die folgende Tabelle gibt an, bei welchen Sender-Adaptertypen die Definition einer Sendervereinbarung auf jeden Fall erforderlich ist (auch wenn Sie keine Sicherheitseinstellungen vornehmen).
Obligatorische Sendervereinbarungen
Sender-Adaptertyp |
Sendervereinbarung erforderlich |
JMS, JDBC, File/FTP |
Erforderlich (siehe Anmerkungen unten) |
RFC |
Erforderlich |
IDoc |
- |
HTTP |
- |
XI |
- |
SOAP |
- |
RNIF |
Erforderlich |
CIDX |
Erforderlich |
- |
|
Marketplace |
Erforderlich |
BC |
Erforderlich |

Wenn Sie Adapter von Fremdherstellern verwenden, überprüfen Sie in der Dokumentation des Fremdadapters, inwieweit bei Verwendung des Fremdadapters die Definition einer Sendervereinbarung erforderlich ist.
Bei diesen Adaptertypen werden die Informationen über die Adress-Felder des Message-Header aus der Sendervereinbarung ermittelt, der der Kommunikationskanal zugeordnet ist. Für Sendervereinbarungen, die Kommunikationskanäle mit diesen Adaptertypen verwenden, ergeben sich folgende Bedingungen:
· Der Senderkanal darf nicht mehr als einer Sendervereinbarung zugeordnet sein.
· Kein Schlüsselfeld darf das Wildcard-Zeichen (*) enthalten.
· In der Sendervereinbarung müssen mindestens das Interface (Name und Namensraum) und der Sender-Service spezifiziert sein, da die entsprechenden Adress-Felder in der Message eindeutig gesetzt sein müssen. Die übrigen Felder sind optional (siehe Schlüsselfelder für Sendervereinbarung).
Zur Laufzeit wird zunächst die Sendervereinbarung aus dem Senderkanal ermittelt. Die Informationen aus der Sendervereinbarung werden dann dazu verwendet, den Adress-Header der Message zu konstruieren.