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Einsatzmöglichkeiten

Die Entwicklung eines kollaborativen Prozesses beginnt mit dessen Design (siehe: Design-Zeit). Der Integration Builder stellt Ihnen eine Umgebung zur Verfügung, mit der Sie Integrationsszenarien, Integrationsprozesse, Interfaces und Mappings unabhängig von einer konkreten Systemlandschaft beschreiben können. Diese Objekte werden im Integration Repository abgelegt und sind an Software-Komponentenversionen gebunden, die zu einem auszuliefernden Produkt gehören (siehe: Software-Logistik für XI-Objekte).

Voraussetzungen

Software-Komponentenversionen sind die kleinste Auslieferungseinheit, über die Objekte des Integration Repository ausgeliefert werden können. Um innerhalb einer Software-Komponentenversion entwickeln zu können, muss sie im Software-Katalog des StrukturlinkSystem Landscape Directories (SLD) vorhanden sein. SAP-Produkte und zugehörige Software-Komponentenversionen sind bereits im SLD vorhanden. Sie können zusätzlich Fremdprodukte und Software-Komponenten(versionen) im SLD erfassen (siehe: StrukturlinkSoftwarekatalog).

Ablauf

In der Design-Phase werden typischerweise folgende Schritte durchlaufen:

...

       1.      Um Objekte im Repository anlegen zu können, importieren Sie die Software-Komponentenversion, in der die Objekte entwickelt werden (siehe: Import von Software-Komponentenversionen). Die Berechtigung dazu hat in der Regel der Entwicklungsleiter eines Projekts.

       2.      Um den Geschäftsprozess auf einem höherem Level zu dokumentieren, legen Sie ein Integrationsszenario an. Dies ist unabhängig davon, ob schon Integrationsprozess-, Interface- oder Mapping-Objekte vorhanden sind oder nicht. Sind diese Objekte bereits vorhanden, können Sie direkt darauf verweisen. Falls nicht, können Sie die Objekte aus dem Integrationsszenario heraus anlegen. Ein Integrationsszenario ist der Schlüssel für das Verständnis des Gesamtprozesses (siehe: Design von Integrationsszenarien).

       3.      Um den Inhalt einer Message und die Art der Kommunikation festzulegen, legen Sie Message-Interfaces im Integration Builder an und/oder importieren Sie vorhandene Interfaces oder Message-Schemata aus einem Anwendungssystem (siehe: Design von Interfaces). Mit diesen Interface- beziehungsweise Message-Beschreibungen können Sie parallel mit dem weiteren Design und der Entwicklung in den Business-Systemen beginnen:

¡        Wenn eine zustandsbehaftete Message-Verarbeitung auf dem Integration Server erforderlich ist, definieren Sie Integrationsprozesse (siehe: StrukturlinkDesign von systemübergreifenden Integrationsprozessen). Mit Integrationsprozessen definieren Sie eine zustandsbehaftete Message-Verarbeitung, die auf dem Integration Server ausgeführt wird.

¡        Um die Struktur einer Message auf eine andere abzubilden, verwenden Sie ein Message-Mapping oder importieren Sie ein XSLT- beziehungsweise Java-Archiv. Mit Hilfe eines Interface-Mapping spezifizieren Sie für Ausgangs- und Ziel-Interface, welche Mapping-Programme für welche ausgetauschte Message ausgeführt werden sollen (siehe: Design von Mappings).

¡        Um für Message-Interfaces ausführbare Proxies zu generieren, verwenden Sie die Proxy-Generierung. Mit Hilfe dieser Proxies binden Sie Anwendungen auf dem SAP Web AS an den Integration Server an (siehe: Proxy-Laufzeit).

Ergebnis

Die Objekte im Integration Repository können mit dem Produkt, dem sie über die Software-Komponentenversion zugeordnet sind, ausgeliefert werden. Bevor Sie in einer konkreten Systemlandschaft zur Laufzeit eingesetzt werden können, müssen Sie die Inhalte des Repositories noch konfigurieren (siehe: Konfiguration).

 

 

 

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