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Java-Proxy-Generierung 
Mit Hilfe der Java-Proxy-Generierung generieren Sie aus einer Interface-Beschreibung im Integration Repository Java-Klassen, die man auch als Java-Proxy-Objekte bezeichnet. Mit Hilfe dieser Objekte können Sie Sender- und Empfänger-Anwendungen in Java implementieren, wobei die Proxy-Objekte mit Hilfe der Java-Proxy-Laufzeit die Verbindung zum Integration Server herstellen.
Sie können Java-Proxies für J2EE-Anwendungen auf dem SAP Web Application Server generieren. Dazu generiert die Proxy-Generierung J2EE-Beans und Proxy-Klassen. Die generierten Beans genügen dem EJB 2.0-Standard.
Die Java-Proxy-Generierung ist Teil des Integration Builder mit folgenden Funktionen:
· Erzeugen eines Archivs (als Jar oder Zip-Datei) ausgehend von ein oder mehreren Message-Interfaces der gleichen Software-Komponentenversion. In dem Archiv sind die Bean- und Proxy-Klassen enhalten.
· Öffnen von bestehenden Archieven, um Proxies nachzugenerieren. Die Proxy-Generierung erkennt dabei die ursprünglichen Message-Interfaces, für die Proxy-Objekte im Archiv enthalten sind.
In der Design-Pflege des Integration Builders können Sie die Java-Proxy-Generierung auf folgende Weise aufrufen:
· Über das Hauptmenü Werkzeuge ® Java-Proxy-Generierung.
· Über das Kontextmenü Java-Proxy-Generierung... für Message-Interfaces im Navigationsbaum.
Letztere Methode hat den Vorteil, dass das ausgewählte Message-Interface und die zugehörige Software-Komponentenversion direkt übernommen werden. Sie können nur Proxy-Klassen für Message-Interfaces und nicht etwa für Teilobjekte von diesen generieren.
Im ersten Schritt der Java-Proxy-Generierung müssen Sie ein Archiv (im Jar- oder Zip-Format) angeben. Sie haben zwei Mögklichkeiten:
· Sie können ein neues Archiv anlegen. Wenn Sie bei dieser Option ein bereits vorhandenes Archiv auswählen, wird dieses Überschrieben.
· Sie können ein bestehendes Archiv ändern. Wählen Sie diese Option, wenn Sie Proxy-Objekte nachgenerieren wollen. Die Java-Proxy-Generierung erkennt in diesem Fall, für welche Message-Interfaces bereits Proxies in dem Archiv vorhanden sind, so dass diese erneut mitgeneriert werden können. Sie können nur Proxy-Klassen für das ganze Message-Interface nachgenerieren.
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1. Starten Sie die Design-Pflege des Integration Builders.
2. Starten Sie die Proxy-Generierung wie oben beschrieben und folgen Sie den Anweisungen.
Das Archiv enthält die korrespondierenden Java-Quelltext-Dateien der Java Proxy-Objekte.
· Ein Jar-Archiv entspricht technisch gesehen einem Zip-Archiv. Sie können sich den Inhalt des erzeugten Jar-Archivs zum Beispiel unter Windows mit Hilfe von WinZip anschauen. Mit dem jar-Kommando können Sie sich den Inhalt über jar -tf <Dateiname> anzeigen und über jar -xf <Dateiname> auspacken lassen.
· Für einen Überblick über die generierten Klassen ist es nützlich, sich mit javadoc HTML-Dokumentation zu erzeugen.