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Einsatzmöglichkeiten

Im Kommunikationsprofil 

·        bilden Sie die Einheiten ab, die Sie als Sender oder Empfänger von Messages adressieren möchten

·        legen Sie die verfügbaren Kommunikationskanäle für die Eingangs- und Ausgangsverarbeitung der Messages fest

Adressierung von Sendern und Empfängern

Um Sender oder Empfänger von Messages zu adressieren, stehen die folgenden Objekte zur Verfügung:

·        Kommunikationspartner (kurz: Partner)

·        Service

Das XI-Message-Protokoll unterstützt die Adressierung von Sendern und Empfängern auf zwei Ebenen. Die erste Ebene entspricht einer Unternehmenseinheit, die zweite Ebene entspricht einer technischen oder semantischen Einheit innerhalb einer Unternehmenseinheit oder Firma. Die erste Ebene der Adressierung bilden Sie durch das Objekt Kommunikationspartner, die zweite Ebene durch das Objekt Service ab.

Abhängig vom konkreten Anwendungsfall können Sie mit diesen Objekten Sender und Empfänger von Messages sehr flexibel definieren. Die Möglichkeiten sind in der folgenden Tabelle aufgelistet.

Arten der Adressierung und Typische Anwendungsfälle

Adressierung

Typischer Anwendungsfall

Partner mit zugeordneten Services

Diese Art der Adressierung verwenden Sie bei der Konfiguration von kollaborativen Prozessen, bei denen ganze Unternehmen miteinander kommunizieren.

Mit einem Kommunikationspartner bilden Sie dann jeweils ein Unternehmen ab. Mit einem Service bilden Sie eine betriebswirtschaftliche oder technische Einheiten innerhalb eines Unternehmens ab.

In unternehmensübergreifenden Prozessen bieten die beteiligten Unternehmen typischerweise eine Vielzahl von Services für die Kommunikation mit anderen Unternehmen an.

Siehe auch:

Konfiguration von unternehmensübergreifenden Prozessen

Services ohne Partner

Diese Art der Adressierung verwenden Sie bei der Konfiguration von Prozessen, bei denen Ihnen die Systemlandschaft bekannt ist.

Die Definition von Kommunikationspartnern ist nicht erforderlich. Sie können stattdessen die Ihnen bekannten Business-Systeme und Integrationsprozesse (als Business-System-Services bzw. Integrationsprozess-Services definiert) direkt als Sender oder Empfänger von Messages angeben. Auf diese Weise können Sie einzelne Business-Systeme direkt adressieren und so auf möglichst einfache Weise Empfänger- und Interface-Ermittlungen formulieren.

Siehe auch:

Konfiguration von unternehmensinternen Prozessen

Hinweis

Beachten Sie, dass auch bei der Konfiguration von unternehmensinternen Prozessen in manchen Fällen die Verwendung von Kommunikationspartnern notwendig ist, beispielsweise bei der Kommunikation über IDocs. Wenn der IDoc-Partner nicht vom Typ Logisches System ist, müssen Sie ihn auf einen Kommunikationspartner im Integration Directory abbilden.

Kommunikationskanäle und Adapterkonfiguration

Die Details für die Eingangs- oder Ausgangsverarbeitung der Messages definieren Sie im Objekt Kommunikationskanal. Der Kommunikationskanal bietet den zentralen Einstieg in die Adapterkonfiguration (siehe StrukturlinkAdapter).

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