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Prozessdokumentation Durchführung der Validierung  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Einsatzmöglichkeiten

Sie verwenden diesen Prozess, um zunächst die Customizing-Einstellungen für die Validierung von Summendaten vorzunehmen und später die Validierungsmaßnahme durchzuführen.

Voraussetzungen

Voraussetzungen für die Ausführung der Validierung

Je nachdem, welche Daten Sie validieren möchten, müssen folgende Maßnahmen bereits durchgeführt worden sein:

·         für die Validierung von Meldedaten: Sie haben die Meldedaten erfasst.

·         für die Validierung von angepassten Meldedaten: Sie haben die Anpassungsbuchungen und die Währungsumrechnung bereits durchgeführt.

·         für die Validierung von konsolidierten Daten: Diese Maßnahme führen Sie als letzte Maßnahme durch. Alle anderen Maßnahmen haben Sie bereits durchgeführt.

Ablauf

A. Customizing

Verwenden Sie das Standard-Customizing für die Validierung, oder legen Sie die Validierungsmethoden und -maßnahmen - wie im Folgenden beschrieben - neu an.

Methode definieren
Methode

...

       1.      Um eine Validierungsmethode zu definieren, wählen Sie in der Prozess-Sicht der Workbench Konsolidierungsfunktionen ® Validierung ® Methode.

       2.      Markieren Sie den Eintrag Methode, und wählen Sie aus dem Kontextmenü Anzeigen.

       3.      Wählen Sie im linken unteren Bildschirmbereich aus dem Kontextmenü Anlegen.

       4.      Legen Sie eine Methode Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt an, und vergeben Sie einen technischen Namen sowie eine Bezeichnung.

       5.      Legen Sie den gewünschten Datenstrom (Belege oder Summensätze) und den Validierungstyp fest.

Hinweis

Datenstrom und Validierungstyp sind grundlegende Eigenschaften einer Validierungsmethode. Sie können sie daher nur beim Anlegen der Methode definieren. Nach dem Sichern der Methode kann diese Einstellung nicht mehr geändert werden.

       6.      Legen Sie unterhalb der Methode eine oder mehrere Prüfregeln Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt an (siehe folgender Absatz).

       7.      Unterhalb des Knotens für ein positives Prüfergebnis Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt und/oder unterhalb des Knotens für ein negatives Prüfergebnis Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt können Sie

¡        weitere Prüfregeln anlegen oder

¡        Meldungen anlegen.

Prüfregel

Sie haben folgende Möglichkeiten, eine (wiederverwendbare) Prüfregel zu pflegen:

·        direkt unter dem Workbench-Eintrag Prüfregel: Dort verhält sich die Pflege genauso wie beispielsweise die Pflege von Einzelselektionen.

·        innerhalb einer Validierungsmethode: Dort können Sie auch das Schlüsselfeld überschreiben und dadurch die Wiederverwendbarkeit erreichen bzw. eine Kopie anlegen.

Beim Anlegen der Prüfregel gehen Sie folgendermaßen vor:

...

       1.      Wählen Sie den Validierungstyp und den Datenstromtyp aus.

       2.      Nachdem Sie eine Prüfregel angelegt haben, wird in der Prüfhierarchie ein Eintrag erzeugt. Wenn Sie direkt hinter dem Symbol für die Prüfregel einen (maximal zehnstelligen) Namen eintragen, so wird die Prüfregel unter diesem Namen abgespeichert und ist damit wiederverwendbar.

Sie finden diese Prüfregel dann auch in der Prozess-Sicht der Workbench unter Konsolidierungsfunktionen  ® Validierung ® Prüfregel.

       3.      Pflegen Sie die Formel für die Prüfregel (siehe dazu den Abschnitt unten).

Ist bereits ein Name für die Prüfregel eingetragen, so können Sie diesen überschreiben.

·        Um eine Prüfregel zu kopieren, überschreiben Sie den existierenden Namen mit einem neuen Namen.

·        Um die Prüfregel zu ersetzen, überschreiben Sie diese mit einem existierenden Namen.

Wenn Sie den Namen der Prüfregel löschen, so wird diese Prüfregel auf eine nicht wieder verwendbare Prüfregel kopiert, und diese wird der Validierungsmethode zugeordnet.

Um eine Prüfregel zu löschen, wählen Sie Konsolidierungsfunktionen ® Validierung ® Prüfregel  ® Kontextmenü: Anzeigen; markieren Sie dann die Prüfregel, und wählen Sie aus dem Kontextmenü Löschen. Weitere Informationen finden Sie unter Wiederverwendung von Prüfregeln.

Selektionsbedingung

...

       1.      Legen Sie eine Selektionsbedingung an:

...

                            a.      Wählen Sie im Arbeitsbereich der Workbench im Bereich für die Selektionsbedingungen Selektionsbedingung anlegen Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt.

                            b.      Vergeben Sie im unteren Bildschirmbereich einen Namen für die Selektionsbedingung.

                            c.      Um Merkmale für die Selektion auszuwählen, wählen Sie Merkmal hinzufügen Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt.

                            d.      Wählen Sie den oder die Merkmalswerte für die Selektionsbedingung aus. Sie können dabei komplexe Selektionen Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt (Einzelselektionen) verwenden.

Gehen Sie analog vor für weitere Selektionen.

       2.      Sichern Sie Ihre Änderungen.

Wenn Sie mit Selektionsbedingungen arbeiten, ist es in der Praxis oft hilfreich zu wissen, welche Prüfregeln einer Methode nicht pauschal für den gesamten Datenbestand ausgeführt werden, sondern eingeschränkt auf bestimmte Merkmalswerte. Insbesondere ist von Interesse, welche Prüfregeln nur auf bestimmte Konsolidierungskreise angewandt werden. Um dies herauszufinden, gehen Sie folgendermaßen vor:

...

       1.      Wählen Sie im Kontextmenü der Sie interessierenden Validierungsmethode Einstellungen anlisten.

Das System zeigt eine hierarchische Übersicht über die Methodeneinstellungen.

       2.      Expandieren Sie den Knoten Prüfungen.

       3.      Positionieren Sie den Cursor auf dem Sie interessierenden Selektionsmerkmal und wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Filter.

Das System zeigt jetzt nur noch diejenigen Prüfregeln der Methode an, für die eine Selektion nach dem von Ihnen gewählten Merkmal definiert ist.

Formel

Um eine Formel für die Prüfregel zu formulieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

...

       1.      Positionieren Sie den Cursor im Formel-Editor.

       2.      Stellen Sie die Formel zusammen, indem Sie die Funktionen, die Selektionen und die Operatoren auswählen. Operatoren fügen Sie über die Drucktasten per einfachem Klick, Selektionen und Funktionen per Doppelklick am Ende der Formel an bzw. an der Stelle, an der Sie zuvor den Cursor positioniert hatten.

       3.      Führen Sie die Syntaxprüfung durch, indem Sie aus der Symbolleiste des Formel-Editors Prüfen  Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt wählen.

       4.      Sichern Sie Ihre Änderungen.

Hinweis

Eine detaillierte Dokumentation zum Formel-Editor finden Sie, wenn Sie aus der Symbolleiste des Formel-Editors Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt wählen.

Meldung

Legen Sie in der Nachrichtenpflege (Transaktion SE91) eine Meldungsklasse an.

Sie müssen zwei Meldungen anlegen:

·        eine Meldung für den Fall, dass das Prüfergebnis wahr ist sowie

·        eine Meldung für den Fall, dass das Prüfergebnis falsch ist

Gehen Sie dazu in der Konsolidierungsworkbench folgendermaßen vor:

...

       1.      Um die Meldung für die wahre Prüfregel anzulegen, markieren Sie das positive Prüfergebnis Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt und wählen aus dem Kontextmenü den Eintrag Meldung anlegen.

Das System legt einen Knoten für die Meldung an.

       2.      Geben Sie im Arbeitsbereich die Meldungsklasse an, die Meldungsnummer und die Meldungsart (z.B. "Success" (S)). Geben Sie den Meldungstext ein.

       3.      Sichern Sie die Meldung.

Wiederholen Sie diese Schritte entsprechend für die Meldung zum negativen Prüfergebnis.

Maßnahme definieren

...

       1.      Um eine Validierungsmaßnahme zu definieren, wählen Sie in der Prozess-Sicht der Workbench Konsolidierungsfunktionen ® Validierung ® Maßnahme.

       2.      Markieren Sie den Eintrag Maßnahme, und wählen Sie aus dem Kontextmenü Anzeigen.

       3.      Wählen Sie im linken unteren Bildschirmbereich aus dem Kontextmenü Anlegen.

       4.      Vergeben Sie einen technischen Namen sowie einen Kurz- und Mitteltext für die Maßnahme.

       5.      Wählen Sie, welche Werte Sie validieren wollen (Meldedaten, angepasste Meldedaten oder konsolidierte Daten).

       6.      Wählen Sie, ob Sie die Validierung für Haus- oder Kreiswährungswerte durchführen wollen.

       7.      Wählen Sie den Periodentyp.

       8.      Bestimmen Sie, ob die Methode von der Organisationseinheit abhängen soll.

       9.      Ordnen Sie die zuvor angelegte Methode der Maßnahme zu.

   10.      Sichern Sie die Maßnahme.

B. Ausführung der Validierung

Führen Sie die Maßnahme zur Validierung im Konsolidierungsmonitor aus.

...

       1.      Positionieren Sie den Cursor auf dem Eintrag für die Validierung der Meldedaten und der gewünschten Konsolidierungseinheit bzw. dem Konsolidierungskreis.

       2.      Wählen Sie Buchen.

Ergebnis

Das Ergebnis der Validierungsmaßnahme wird in einem Protokoll angezeigt.

 

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