
Integration in die Personalzeitwirtschaft 
Verwendung
Mit Hilfe der Integration in die SAP-Komponente Personalzeitwirtschaft können Sie bei der Erfassung eines Unfallereignisses relevante Informationen aus dem Personalwesen beziehen und im Falle der
Abwesenheiten auch Datensätze im Personalwesen anlegen.Die Integration bezieht sich auf die verunfallte, d.h. auf die betroffene Person. Sie besteht nur für
Mitarbeiter und nicht für externe Personen und Bewerber.Voraussetzungen
Damit Sie die Integration in die Personalzeitwirtschaft nutzen können, müssen Sie bei der Systemeinrichtung folgende Einstellungen vorgenommen haben:
Sie müssen im Customizing des Arbeitsschutzes in der Aktivität Umgebungsparameter festlegen für den Umgebungsparameter DEST_HR die entsprechende RFC-Destination eingetragen haben.
Sie benötigen die erforderlichen Anzeigeberechtigungen aus der Personalzeitwirtschaft. Für das Anlegen und Bearbeiten von Abwesenheiten benötigen Sie zudem die Bearbeitungsberechtigung.
Weitere Informationen finden Sie im Customizing des Arbeitsschutzes unter Customizing der Personalzeitwirtschaft prüfen.
Damit Sie auf die von Ihnen benötigten Abwesenheitsarten aus der Personalzeitwirtschaft zugreifen können, müssen Sie im Customizing des Arbeitsschutzes unter Unfalltypen Abwesenheitsarten zuordnen die nötigen Einstellungen vorgenommen haben.
Funktionsumfang
Auslesen von Arbeitszeitdaten der betroffenen Person
Das System liest Arbeitszeitdaten, die Sie für die Abwicklung benötigen, aus der Zeitwirtschaft aus und trägt sie in die entsprechenden Felder des Unfallkatastereintrags ein.
Beispiel: Beginn und Ende der regulären Arbeitszeit.
Übernahme, Anlegen und Bearbeiten von Abwesenheiten
Wenn in der Zeitwirtschaft für die betroffen Person unfallbezogene Abwesenheiten existieren, schlägt das System diese im Unfallkataster zur Übernahme vor. Sie können die passende Abwesenheit auswählen und in Ihren Unfallkatastereintrag übernehmen. Einen übernommen Eintrag können Sie bearbeiten. Sie können die Übernahme auch wieder rückgängig machen.
Wenn in der Zeitwirtschaft noch keine Abwesenheit vorhanden ist, können Sie direkt aus dem Unfallkatastereintrag einen Abwesenheitssatz in der Zeitwirtschaft anlegen. Sie können nur Abwesenheiten anlegen, die sich auf ein Unfallereignis beziehen.

Die Arbeitszeitdaten werden in der Zeitwirtschaft in der Zeitübersicht des Mitarbeiters verwaltet. Die Zeitübersicht setzt sich aus zahlreichen Informationstypen zusammen, z.B. Maßnahmen, Organisatorische Zuordnung, Daten zur Person, Sollarbeitszeit, Abwesenheiten, Anwesenheiten, Vertretung, Mehrarbeit.
Die Abwesenheiten eines Mitarbeiters werden im Informationstyp 2001 verwaltet, der in der Zeitübersicht enthalten ist.
Ausgabe auf
BerichtenSie können die durch die Integration erhaltenen Informationen zusammen mit den übrigen Daten des Unfallereignisses auf Dokumenten wie z.B. der
Unfallanzeige ausgeben.Integrierte Felder des Unfallkatasters
Die folgende Tabelle zeigt, welche Felder eines Unfallkatastereintrags in die Personalzeitwirtschaft integriert sind.
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Anzeigen: Der Wert wird aus der Personalzeitwirtschaft ausgelesen und im Unfallkataster angezeigt.Anlegen und Bearbeiten: Der Wert kann aus dem Unfallkataster in der Personalzeitwirtschaft angelegt, bearbeitet und gelöscht werden. |
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Feldname |
Anzeigen |
Anlegen und Bearbeiten |
Bemerkung |
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Datum und Uhrzeit der Arbeitseinstellung (Arbeitsstop) |
X |
X |
Wenn Sie eine Abwesenheit anlegen, wird aus dem Arbeitsstop der Vorschlagswert für den Beginn und das Ende der Abwesenheit berechnet: Arbeitsstop + 1 Tag = Vorschlagswert |
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Abwesenheitsart (über Drucktaste HR Abwesenheit... erreichbar) |
X |
X |
Die Abwesenheitsart charakterisiert den Grund der Abwesenheit, z.B. Arbeitsunfall, Wegeunfall etc.. Wenn Sie eine Abwesenheit anlegen, erscheint als Vorschlag die Abwesenheitsart, die im Customizing des Arbeitsschutzes unter Unfalltypen Abwesenheitsarten zuordnen eingestellt wurde. |
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Beginndatum der Abwesenheit |
X |
X |
Sie können den aus dem Arbeitsstop errechneten Vorschlagswert beim Anlegen der Abwesenheit überschreiben. |
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Endedatum der Abwesenheit |
X |
X |
Sie können den aus dem Arbeitsstop errechneten Vorschlagswert beim Anlegen der Abwesenheit überschreiben. |
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Abwesenheitstage |
X |
Der Wert wird als Differenz aus dem Ende- und dem Beginndatum der Abwesenheit ermittelt. |
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Abwesenheitsstunden (über Drucktaste HR Abwesenheit... erreichbar) |
X |
Der Wert wird aus dem persönlichen Arbeitszeitplan berechnet. Er wird zur Ermittlung der geleisteten Arbeitsstunden bei der Berechnung der 1000-Mann-Quote benötigt. Die 1000-Mann-Quote ermitteln Sie über das Informationssystem. |
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Kalendertage |
X |
Gibt die Zahl der Kalendertage an, die zwischen dem Beginn- und dem Endedatum der Abwesenheit liegen. |
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Lohnfortzahlungsende (über Drucktaste HR Abwesenheit... erreichbar) |
X |
Bis zu diesem Datum (einschließlich) erfolgt die Lohnfortzahlung. Der Wert wird aus dem Infotyp Vertragsbestandteile ausgelesen. |
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Datum der Wiederaufnahme der Arbeit |
X |
Das Datum wird aus dem Ende der Abwesenheit und dem Arbeitszeitplan des Mitarbeiters berechnet. Es ist der nächste, nicht arbeitsfreie Tag im Arbeitszeitplan nach dem Ende der Abwesenheit. |
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Alter der betroffenen Person |
X |
Das Alter wird aus dem Unfalldatum und dem Geburtsdatum des Mitarbeiters berechnet. |
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Arbeitsplatzalter |
X |
X |
Der Wert wird aus dem Datum der Besetzung der Planstelle und dem Unfalldatum berechnet. Das Ergebnis wird als Vorschlagswert angezeigt. |
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Arbeitszeitplan |
X |
Zeigt den für den Mitarbeiter gültigen Arbeitszeitplan am Tag des Ereignisses an. |
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Beginn und Ende der regulären Arbeitszeit |
X |
Die Werte werden aus dem Arbeitszeitplan des Mitarbeiters ausgelesen. |
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Ausgefallene Schichten |
X |
Der Wert wird aus dem Arbeitszeitplan des Mitarbeiters ausgelesen. |
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Aktivitäten
Siehe
Integration in die Personalzeitwirtschaft nutzen.