Mietanpassung durch Umsatzverrechnung 

Einsatzmöglichkeiten

Das SAP-Modul RE bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten, Umsatzmietverträge und deren Konditionen zu behandeln. Sie können vereinbaren, daß ein gewisser Prozentsatz des Umsatzbetrages als Mietforderung herangezogen wird. Es können auch absolute Beträge im System hinterlegt werden. Beides ist ebenso gestaffelt nach gemeldetem Umsatz möglich. Als Alternative besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Menge der umgesetzten Ware als Berechnungsbasis für die Mietforderung heranzuziehen. Das Intervall der Umsatzmeldungen ist definierbar. Ebenso können die bereits gemachten Umsatzmeldungen jederzeit nachvollzogen werden.
Die Vorauszahlung der Umsatzmiete kann auch im Rahmen der Umsatzverrechnung der tatsächlichen Forderung entsprechend angepasst werden, so dass die Differenz des Vorauszahlungsbetrages gegenüber dem durch die Verrechnung entstehenden Betrages in der nächsten Abrechnungsperiode so gering wie möglich ausfällt.

In diesem Prozeß werden Sie einen Mietvertrag mit der Kondition VZ Umsatzmiete anlegen. Die Kondition wird so definiert, daß die veräußerte Menge als Basis herangezogen wird.

Sie werden offene Posten erzeugen und diese ausgleichen. Anhand der eingegebenen Umsatzmeldungen werden Sie dann eine Umsatzverrechnung durchführen und die Kondition VZ Umsatzmiete anpassen.

Weitere Informationen über diesen Prozeß finden Sie unter .

Ablauf

Die Daten zu diesem Prozeß finden Sie unter .

  1. Mietvertrag mit Anpassungsart Umsatzmiete
  2. Durchführung einer Sollstellung
  3. Zahlungseingang Ihres Mieters
  4. Umsatzmeldung anzeigen und anlegen
  5. Umsatzverrechnung und Anpassung der Vorauszahlungen