Periodeninitialisierung (Maßnahme) Sie verwenden eine Periodeninitialisierungsmaßnahme, um automatisch und manuell erzeugte Belege früherer Perioden zu invertieren . Die Periodeninitialisierungsmaßnahme invertiert dabei Belege aus früheren Abschlussperioden für alle Maßnahmen, die Belege in diejenige Periode buchen, in der die Periodeninitialisierungsmaßnahme ausgeführt wird.

Buchungen von
automatischen Maßnahmen können Sie auch invertieren, indem Sie bei den zugeordneten Belegarten jeweils die Eigenschaft
Automatische Inversion innerhalb eines Geschäftsjahrs
oder
Automatische Inversion auch im neuen Geschäftsjahr
wählen.
Falls Sie die Eigenschaft
Automatische Inversion auch im neuen Geschäftsjahr
wählen, werden auch Belege aus der letzten Abschlussperiode von früheren Geschäftsjahren invertiert.
Wenn Sie auch manuell gebuchte Belege früherer Perioden invertieren wollen, müssen Sie eine Periodeninitialisierungsmaßnahme anlegen.
Für die Aktivierung und Wertfortschreibung sowie für die Zwischenergebniseliminierung im Anlagevermögen schreibt die Periodeninitialisierung die Zusatzmeldedaten von der vorhergehenden in die aktuelle Abschlussperiode fort. Wenn Sie mindestens eine dieser beiden Funktionen nutzen, müssen Sie eine Periodeninitialisierungsmaßname verwenden.
Die Periodeninitialisierungsmaßnahme ist die erste Maßnahme nach der Saldovortragsmaßnahme .
Sie haben bei den Belegarten, die automatisch buchenden Maßnahmen zugeordnet sind, jeweils die Eigenschaft
Automatische Inversion innerhalb eines Geschäftsjahrs
oder
Automatische Inversion auch im neuen Geschäftsjahr
gewählt.
Sie können eine Periodeninitialisierungsmaßnahme für folgende Kontierungsebenen einrichten:
für Korrektur- und Anpassungsbuchungen: Die Periodeninitialisierungsmaßnahme invertiert dann Belege von Maßnahmen, die Belegarten mit Kontierungsebene 01 und 10 verwenden. Der Maßnahmen-Status der Periodeninitialisierungsmaßnahme wird nur auf Konsolidierungseinheiten-Ebene angezeigt;
für andere Kontierungsebenen: Dann invertiert die Maßnahme Belege, die mit Kontierungsebenen 02, 12, 20, 22 oder 30 gebucht wurden. Die Maßnahme kann dann nur auf Konsolidierungskreis-Ebene ausgeführt werden. Der Maßnahmen-Status wird ebenfalls nur auf Konsolidierungskreis-Ebene angezeigt;
für alle Kontierungsebenen: Dann werden alle Belege invertiert – sowohl diejenigen, die auf Konsolidierungseinheiten-Ebene als auch diejenigen, die auf Konsolidierungskreis-Ebene gebucht wurden. Die Maßnahme kann nur auf Konsolidierungskreis-Ebene ausgeführt werden. Der Maßnahmen-Status wird ebenfalls nur auf Konsolidierungskreis-Ebene angezeigt.
Für die
Aktivierung und Wertfortschreibung
sowie für die
Zwischenergebniseliminierung im Anlagevermögen
benötigen Sie eine Periodeninitialisierungsmaßnahme,
die auf den Kontierungsebene 01 und 10 bucht oder
die auf allen Kontierungsebenen bucht
Sie können eine oder mehrere Periodeninitialisierungsmaßnahmen einrichten.

Sie möchten zwei Periodeninitialisierungsmaßnahmen einrichten: eine Maßnahme für Korrektur- und Anpassungsbuchungen und die andere für Buchungen auf anderen Kontierungsebenen.
Für die
Aktivierung und Wertfortschreibung
sowie für die
Zwischenergebniseliminierung im Anlagevermögen
brauchen Sie keine gesonderte Periodeninitialisierungsmaßnahme anzulegen; vielmehr können Sie eine bereits vorhandene verwenden, sofern Sie auf den genannten Kontierungsebenen bucht.
Um eine Periodeninitialisierungsmaßnahme einzurichten, gehen Sie folgendermaßen vor:
In der Prozess-Sicht der Workbench wählen Sie
Konsolidierungsfunktionen
® Sonstige Funktionen
® Periodeninitialisierung
.
Legen Sie eine Periodeninitialisierungsmaßnahme an.
In der Maßnahmenpflege legen Sie die Kontierungsebenen fest, für die die Periodeninitialisierungsmaßnahme ausgeführt werden soll.
Sichern Sie die Einstellungen.
Führen Sie die Periodeninitialisierungsmaßnahme im Konsolidierungsmonitor aus.