Konsolidierungsgebiet Teilmenge der in der Datenbasis verfügbaren Merkmale und Kennzahlen.
Ein Konsolidierungsgebiet ist charakterisiert durch seine Methoden , Maßnahmen und Kontierungstypen .
Sie können Konsolidierungsgebiete dazu verwenden, um
einerseits die Abschlüsse von Gesellschaften nach gesetzlichen Vorschriften zu konsolidieren (erstes Konsolidierungsgebiet)
andererseits für Management-Zwecke, z. B. auf der Grundlage von Profitcentern, zu konsolidieren (zweites Konsolidierungsgebiet)
Siehe auch das Beispiel unten.
Sie legen in der Konsolidierungs-Workbench ein Konsolidierungsgebiet zu einer Datenbasis an. Sie wählen dabei eine Teilmenge der in der Datenbasis verfügbaren Merkmale und Kennzahlen aus.
Mit der Funktion
Konsolidierungsgebiet generieren
auf der Registerkarte
Felder
starten Sie die
Generierung der benötigten Objekte in der Datenbasis. Hierbei gilt folgende Besonderheit:
Sie können das Konsolidierungsgebiet generieren, auch wenn Sie
keine Änderungsberechtigung besitzen oder Sie sich im Anzeigemodus befinden. Dies wird in produktiv genutzten Systemen häufig der Fall sein. Trotzdem kann es hier erforderlich werden, in vorgelagerten Systemen Customizing-Änderungen vorzunehmen, die durch einen Transport in das Produktivsystem gelangen. Wenn hierbei lediglich die Änderungen im Konsolidierungssystem (SEM-BCS),
nicht aber die referenzierten Objekte des BI-Systems (
SAP
NetWeaver Business Intelligence
) transportiert werden, müssen Sie das Datenmodell von SEM-BCS und BI nachträglich synchronisieren. Hierzu nutzen Sie diese Funktion.
Sie können Merkmale zu permanenten Parametern machen:
Obligatorisch sind als permanente Parameter lediglich die Version und die Zeitmerkmale Geschäftsjahresvariante, Geschäftsjahr und Periode.
Zusätzlich können Sie als permanente Parameter die Konsolidierungseinheit und den Konsolidierungskreis bestimmen.
Wenn Sie ein Restatement -Merkmal verwenden, dann zählt es automatisch zu den permanenten Parametern.
Unzulässig sind als permanente Parameter diejenigen Merkmale, die nicht statusrelevant sind, z. B. Position, Unterkontierung, Bewegungsart.
Pro Merkmal, das in den permanenten Parametern vorkommt, können Sie angeben, ob das Konsolidierungssystem es in der Kopfzeile aller Bildschirme der Konsolidierung anzeigt.
Pro Merkmal, das Sie in den permanenten Parametern eindeutig festlegen müssen, geben Sie einen Einzelwert vor. Damit ist das Merkmal als permanenter Parameter unveränderlich.
Für die Position und die Sicht gelten folgende Besonderheiten:
Wenn Sie das Merkmal mit der Rolle
Position
als ein vom Positionsplan abhängiges Merkmal definieren, dann müssen Sie den Positionsplan im Konsolidierungsgebiet eindeutig mit einem Einzelwert festlegen.
Wenn Sie das Merkmal mit der Rolle
Konsolidierungseinheit
als ein von der Sicht abhängiges Merkmal definieren, dann müssen Sie die Sicht im Konsolidierungsgebiet eindeutig mit einem Einzelwert festlegen.
Auf dieser Registerkarte nehmen Sie zahlreiche Einstellungen vor, die sich auf das Systemverhalten und die verfügbaren Funktionen innerhalb des Konsolidierungsgebiets auswirken. Hierzu gehören z. B. die Statusverwaltung im Konsolidierungsmonitor , die Aktivierung von Maximalselektionen für Kontierungstypen , die Verfügbarkeit bestimmter Konsolidierungsfunktionen oder die Ausgabelänge für Wertfelder in Protokollen und Listen.
Sie wollen Konsolidierungen durchführen
nach gesetzlichen Vorschriften (gesetzliche Konsolidierung) und
für Management-Zwecke (Managementkonsolidierung)
Sie legen hierfür zwei Konsolidierungsgebiete mit jeweils spezifischen Datenmodellen an, die aber auf demselben InfoCube basieren. Für beide Konsolidierungsgebiete nutzen Sie denselben Datenstrom für Summensätze, und in beiden Konsolidierungsgebieten verwenden Sie folgenden Merkmale:
Sicht
Positionsplan
Version
Geschäftsjahr
Periode
Konsolidierungskreis
Konsolidierungseinheit
Partnereinheit
Position
Merkmale und Kennzahlen für Haus- und Kreiswährung
Die Konsolidierungsgebiete steuern Sie im gemeinsamen Datenstrom durch das Merkmal
Sicht
auseinander. Darum geben Sie in den Konsolidierungsgebieten jeweils eine Bedingung für die Sicht in Form eines Einzelwerts an.
Auf jedem Bildschirm zeigt das System dann in der Kopfzeile das Konsolidierungsgebiet ( nicht die Sicht) an.
Insgesamt steuern Sie die beiden Konsolidierungsgebiete folgendermaßen auseinander:
Konsolidierungsgebiet |
Sicht |
Zusätzliche Merkmale |
|---|---|---|
gesetzliche Konsolidierung |
Einzelwert
|
Bewegungsart Zugangsjahr Zugangsperiode |
Management-Konsolidierung |
Einzelwert
|
Produktgruppe Kundengruppe Absatzregion |